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Vorschau zum Actionspiel Lost Planet 3 von Capcom für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Lost Planet 3 | Action | PC, PS3, Xbox 360  

Adrenalinkur mit Atriden-Aliens

16.05.2013, 16:04 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

Vorschau zum Actionspiel Lost Planet 3 von Capcom für PC, PS3 und Xbox 360. Lost Planet 3 Actionspiel von Capcom für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Capcom)

Lost Planet 3 (Quelle: Capcom)

Draußen steigen die Temperaturen, drinnen fallen sie unter den Nullpunkt: Pünktlich zur Sommersaison schickt uns der japanische Videospiel-Hersteller Capcom in Lost Planet 3 auf frostige Monsterjagd. Ja, es geht zurück in die eisigen Landschaften des Planeten E.D.N. 3, den Kenner der SciFi-Shooter aus der "Lost Planet"-Reihe in bester Erinnerung haben. Wer könnte je die stark blutdrucksteigernden Gefechte mit den riesenhaften Akriden-Aliens vergessen, die einem mit überraschendem Beweglichkeit und markerschütternden Angriffstaktiken so richtig Angst und Bange machten? Anders als der kooperativ angelegte Teil zwei setzt das dritte Lost Planet-Actionspiel sehr stark auf das Gefühl des einsamen Kampfes gegen übermächtige XXL-Kreaturen. Feuer frei auf PC, Xbox 360 und PS3.

Lost Planet 3: Action mit beachtlicher Spieltiefe

Im dritten Teil hat das Schicksal auch einen gewissen Jim Peyton auf den unwirtlichen Eis-Planeten verschlagen. Im Auftrag des Megakonzerns Nevec erledigt er allerlei Arbeiten, so erzählt es das Introvideo in atmosphärisch aufgeladenen Bildern. Schnell wird klar, dass "Lost Planet 3" stark auf menschliche Komponenten setzt. Die Handlung steckt nicht bloß den Rahmen für spektakuläre Action ab. Sie will einen vielmehr mit den Figuren vertraut machen, so dass man sich mit ihnen im Rahmen sich zuspitzender Gameplay-Situationen umso stärker identifiziert. Peytons erster Job: Er soll ein abgestürztes Flugschiff finden und aufklären, wie es zum Unfall kommen konnte. Vor Ort folgt die Kamera dem Helden meist mit etwas Abstand. Sie zeigt ein Bild der Verwüstung. Überall liegen Wrackteile im Schnee und ein Sturm erschwert die Suche nach dem Peilsender.

Achtung, Alien-Attacke

Praktisch, dass man sich per D-Pad-Taste grüne Wegpunkte auf dem Boden malen lassen kann. Eine Minikarte rechts oben auf dem Bildschirm erleichtert die Orientierung. Das Lauftempo könnte höher sein, aber nun gut - die "Lost Planet"-Reihe ist seit jeher für eher langsame, taktisch geprägte Action bekannt. Nach kurzem Marsch erspäht Peyton eine Höhle. Es ist still. Langsam tastet er sich vorwärts. Plötzlich huscht ein Schatten vorbei. Ehe wir uns versehen stürmt schon eine Kreatur auf den Bildschirm; stellt sich auf seine drei Laufbeine, entfaltet sich zu voller Größe und schnellt der Heldenfigur entgegen. Jetzt heißt es blitzschnell reagieren: Per LT-Schultertaste anvisieren, die RT-Taste löst die Pistole aus - und der Alien-Aggressor hat nach drei schnell platzierten Schüsse genug. Doch es bleibt keine Zeit zum Ausruhen. Zwei weitere Akriden aus derselben Gattung namens "Sepia" machen sich im Hintergrund bereit. Herrlich, diese beklemmende und bedrohliche Atmosphäre.

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Eine teiloffene Welt

Die Action soll einerseits durch dramatische Inszenierung, andererseits durch Tiefe geprägt sein. Beispielsweise hinterlässt jeder gefallene Gegner orange leuchtende Pfützen aus sogenannter T-Energie. Wer diesen Rohstoff sammelt, kann ihn in Waffenshops und Basis-Stationen gegen größere Magazine sowie andere Waffen-Modifikationen tauschen. An diesen Rastpunkten kann sich Peyton zurückziehen, Aufträge am Schwarzen Brett annehmen, Waffen bearbeiten und mit Kollegen plaudern.

Mehrere dieser Stationen sind über den Planeten verstreut, und nach erstmaligen Besuch per Schnellreise-Funktion im Handumdrehen zu bereisen. Von einer offenen Welt vergleichbar mit "Skyrim" zu sprechen, wäre übertrieben. Dennoch wirkt die Action freier und ungezwungener als in den Vorgängerspielen, und das Areal bietet genug Platz zum Austoben. Man findet zum Beispiel sogenannte "Rig" als Ersatz für die aus den anderen "Lost Planet"-Spiele bekannten "Vital Suits". Dabei handelt es sich um gewaltige Mech-Kampfanzüge mit starker Bewaffnung, in denen man sich so richtig überlegen fühlt.

Mehrspieler-Modus

Und gesellige Actionfreunde? Die werden beim erstem Kontakt mit dem Mehrspieler-Modus leuchtende Augen bekommen. Immerhin wirft einem der Auswahl-Bildschirm allerlei hübsche Bezeichnungen entgegen, die das Versprechen guter Ideen und überraschender Gameplay-Modi in sich tragen. Tatsächlich verbergen sich "Szenario" und anderen Namen aber doch nur Varianten der Spielmodi Flaggenklau, Hügelkönig und Team-Deathmatch. Der Spielmodus "Überleben" ähnelt im Ansatz dem beliebten Horde-Modus aus Microsofts "Gears of War"-Reihe. Zwei, jeweils drei Mann umfassende Teams müssen in abgesperrten Gebieten drei Gegnerwellen überleben und sollen sich danach gegenseitig vom Erdboden tilgen. Bleibt zu hoffen, dass Capcom zur Mehrspieler-Komponente noch mehr einfällt - ein Kampf "Gemeinsam gegen Bossgegner-Akriden" beispielsweise.

Was uns gefällt

Handlung und Figuren scheinen schlüssig mit der Action verknüpft zu sein. Man kann die Motive der guten und der bösen Buben nachvollziehen, und fühlt sich sehr stark als Teil einer eiskalten Welt irgendwo draußen im Weltall. In der deutschen Version darf man dieses Gefühl übrigens ungeschnitten genießen.

Was uns nicht gefällt

Was Capcom bisher über den Mehrspieler-Modus verrät, das wirkt ein bisschen oberflächlich und unentschlossen. Außerdem erinnert das bisher gezeigte Gameplay ein bisschen zu sehr an das erste "Lost Planet". Mehr Ideen und Abwechslung wären schön.

Fazit

Eiskalte SciFi-Action mitten im Hochsommer: "Lost Planet 3" wird ein Actionspiel mit viel Taktik, starker Grafik, interessanten Figuren und den spektakulärsten Alien-Bossgegnern abseits der "Gears of War"- und "Metroid"-Reihen.

Infos zum Spiel

Titel: Lost Planet 3
Genre: Action-Adventure
Publisher: Capcom
Hersteller: Spark Unlimited
Release-Termin: 30. August 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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