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Let's Play: Nintendo kassiert bei Youtube-Videos

17.05.2013, 12:01 Uhr | jr / nic

Let's Play: Nintendo kassiert bei Youtube-Videos. Dance Dance Revolution Mario Mix (Quelle: Nintendo)

Dance Dance Revolution Mario Mix (Quelle: Nintendo)

Der japanische Spiele-Hersteller Nintendo ist gerade dabei, sich in der "Let's Play"-Community auf Youtube unbeliebt zu machen. Der Grund: Nintendo hat sich im Februar 2013 als "Preferred Partner" bei Youtube registrieren lassen. Urheberrechtlich geschützte Inhalten und Marken von Nintendo sind damit in einer speziellen Datenbank eingetragen. Wer jetzt Spiele-Videos oder Audio-Aufnahmen aus Nintendo-Games mit einer bestimmten Mindestlänge abruft, bekommt diese automatische mit Werbeeinblendungen garniert. Die so generierten Werbe-Einnahmen gehen komplett an Nintendo.

Let's Play-Videos: Nintendo findet auf Youtube eine neue Einnahmequelle

Die eigentlichen Schöpfer der Videos gehen leer aus, was "Let's Play"-Promis wie Zack Scott, der in seinem Youtube-Channel auf zirka 70 Millionen Videoaufrufe kommt, inzwischen auf die Barrikaden getrieben hat. Sollte sich die Situation nicht ändern, will Scott Super-Mario, Zelda und Co. bis auf weiteres boykottieren. Sollte das in der Szene Kreise ziehen, fehlt den Unternehmen ein beachtlicher Werbekanal. Die Arbeit der "Let's Player", die häufig mit viel Aufwand Szenen aus Spielen kommentieren und Infos zum Spiel in Videoform kreativ aufbereiten, ist für Publisher als besonders authentische Werbeform eigentlich von großer Bedeutung. Daher bemühen sich Firmen wie EA, Ubisoft, Konami und WB Games um ein gutes Verhältnis zu prominenten Let's-Play-Machern, indem sie indem diese mit Games versorgen und zu Info-Veranstaltungen einladen.

Nintendo hat inzwischen verlauten lassen, dass man durchaus daran interessiert sei, dass Fans weiter Inhalte aus Nintendo-Games auf Youtube teilen können. Deshalb habe man sich für die Längenbeschränkung entschieden, statt den Zugriff auf das geistige Eigentum komplett zu sperren.

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