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PS4: Anlaufverluste schuld an Sonys Gewinnprognosen-Senkung?

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PS4: Sony streicht Gewinnprognose für Spiele-Sparte zusammen

23.05.2013, 07:38 Uhr | (jr / ams), dpa-AFX

PS4: Anlaufverluste schuld an Sonys Gewinnprognosen-Senkung?. Sony Playstation Logo  (Quelle: Sony / Montage: www.t-online.de)

Sony Playstation Logo (Quelle: Sony / Montage: www.t-online.de)

Der japanische Elektronik- und Medienkonzern Sony hat das Gewinnziel für seine wichtige Videospiel-Sparte ("Playstation") gekappt. Bei einem erwarteten Umsatz von einer Billion Yen (7,6 Milliarden Euro) im kommenden Geschäftsjahr dürfte nun nur noch eine operative Gewinnmarge von zwei Prozent herauskommen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Eigentlich hatte sich Sony für das im März 2015 endende Geschäftsjahr eine Marge von acht Prozent für die Sparte vorgenommen. Gründe für die pessimistischere Sicht nannte Sony zunächst nicht.

Anlaufverluste durch PS4 der Grund?

Allerdings hatten die Japaner im Februar ihre neue Heimkonsole PS4 vorgestellt, die Ende des Jahres in den Handel kommen soll. Gerade zu Beginn einer Konsolengeneration zahlen die Hersteller drauf, da sie die Geräte unter den Herstellungskosten verkaufen. Diese sinken im Laufe der Zeit, das Geld verdienen die Firmen vor allem mit Spielen und Lizenzen.

Xbox One: Konkurrent Microsoft gibt Gas

Am Dienstag hatte der Konkurrent Microsoft mit der Xbox One den Nachfolger für seine Konsole Xbox 360 vorgestellt, diese soll ebenfalls Ende des Jahres an den Start gehen. Der Videospielmarkt wandelt sich derzeit stark. Smartphones und Tablet-Computer machen den Videospielen mit ihren vergleichsweise teuren Games Konkurrenz. Im vergangenen Jahr war der Sony-Umsatz im Spiele-Geschäft um über zwölf Prozent auf 707 Milliarden Yen gesunken. Der operative Gewinn schmolz auf nur noch 1,7 Milliarden Yen (13 Millionen Euro) zusammen.

Aktuelle Spiele-News

    Sony unterzieht sich derzeit einem umfangreichen Umbau und baut tausende Stellen ab. Im vergangenen Geschäftsjahr schrieben die Japaner zum ersten Mal seit 2008 wieder schwarze Zahlen. Das Plus kam aber vor allem aus dem Verkauf von Tafelsilber wie Immobilien und Beteiligungen. Auch der schwächere Yen-Kurs half. Problemkind ist unter anderem das defizitäre Fernseher-Geschäft. Zudem setzen Rivalen wie Samsung und Apple dem Konzern mit ihren Geräten und Diensten zu.

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