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Final Fantasy 14: A Realm Reborn - Gezielt auf schick getrimmt

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Preview Final Fantasy 14: A Realm Reborn  

Ganz gezielt auf schick getrimmt

04.06.2013, 08:31 Uhr | (jr / ams), Medienagentur plassma

Final Fantasy 14: A Realm Reborn - Gezielt auf schick getrimmt. Final Fantasy 14: A Realm Reborn Online-Rollenspiel von Square Enix für PC und PS3 (Quelle: Square Enix)

Final Fantasy 14: A Realm Reborn (Quelle: Square Enix)

Das soll Eorzea sein? Viele "Final Fantasy"-Fans dürften sich verwundert die Augen reiben, wenn sie sich zum ersten Mal in "Final Fantasy 14 - A Realm Reborn" einloggen. Mit der im September 2010 erschienen Urversion des Online-Rollenspiels hat das hier nichts mehr gemein. Die Umgebungen des Fantasy-Reichs präsentieren sich nun wesentlich detaillierter, es gibt herrliche Lichteffekte, realitätsnahen Tag- und Nachtwechsel, hübschere Spielfiguren. Was ist mit "Final Fantasy 14" passiert, das der japanische Spiele-Hersteller Square Enix im November 2012 aufgrund mäßiger Kritiken und schleppender Verkaufszahlen vom Netz nahm?

Final Fantasy 14: A Realm Reborn - Reboot für das Rollenspiel

Fällt ein Online-Rollenspiel mit monatlichem Bezahlmodell bei der Kundschaft durch, stampft der Publisher es normalerweise ein, stellt es auf Free-to-Play um oder erweitert es zumindest um eine solche Option. Doch den Weg von Genre-Konkurrenten wie "Rift" (das ab dem 12. Juni "Free-to-Play" wird) wollte Square Enix nicht gehen und verpasste deshalb Final Fantasy 14 eine Rundum-Renovierung. Derzeit befindet sich das Spiel in einem geschlossenen Beta-Test. Läuft alles glatt, erscheint "A Realm Reborn" noch 2013 für PC und PS3, und zwar erneut mit kostenpflichtigem Abo-Modell. Cool: PC- und Konsolenspieler ziehen gemeinsam ins Abenteuer. PC-Zocker steuern das Game übrigens auf Wunsch ebenfalls per Controller. In der Beta geht es mit der klassischen Maus-Tastatur-Kombination aber deutlich intuitiver von der Hand.

Endlich einsteigerfreundlich gestaltet

Die Liste der Verbesserungen ist erfreulich lang: Neben der aufpeppten Optik freuen sich Kenner der sperrigen Originalversion über die frei konfigurierbare Benutzeroberfläche, eine optimierte Kameraführung und begehbare Gebäude. Vor allem Einsteiger kommen nun deutlich besser zurecht: Angeleitet von einem ausführlichen Tutorial starten sie problemlos ins Abenteuer. Mit einem auf Nahkampf und Zweihandstäbe spezialisierten Pikenier wagen auch wir uns in das Startgebiet der Beta-Version. In Übungsmissionen erkunden Sie die über Ätheryt-Portale verbundenen Gebiete der Waldstadt Gridania und des anliegenden Finsterwaldes. Das Spiel erklärt das Klassensystem und informiert, wie Sie Gruppen mit anderen Spielern bilden. Sogar die Verwendung von "Emotes" erläutert das Tutorial: In einer Quest bringen Sie ein junges Mädchen zum Lachen, indem Sie Befehle wie "/verbeugen", "/freuen" oder "/tanzen" eintippen.

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Am Limit

Die Kämpfe laufen nach dem aus zahlreichen Genre-Vertretern wie "World of Warcraft" oder "Star Wars: The Old Republic" bekannten System ab: Sie reihen Angriffe aneinander, das Spiel führt diese Attacken automatisch aus. In der überarbeiteten Version wirkt all das dynamischer als im ursprünglichen Spiel. Zaubersprüche laden sich schneller wieder auf, die Attacken brauchen weniger Zeit. Jeder Held hat zudem ein Limit-Break, mit dem er seine Super-Fähigkeiten auslöst - Fans der Reihe kennen das aus in Final "Fantasy 7". Im Unterschied zum legendären Playstation-Klassiker von 1997 füllt sich die Limit-Break-Leiste aber nicht nur für einen Spieler, sie avanciert zur Team-Fertigkeit: Alle Gruppenmitglieder sorgen dafür, dass sich Limit-Break-Punkte ansammeln. Füllt sich der Balken komplett, löst einer im Team den Limit-Break aus. Jede Klasse hat dabei ein anderes Offensiv-Feuerwerk auf Lager. Der Schwarzmagier schleudert etwa einen mächtigen Meteorit auf seine Feinde.

Mehr Story, aber Standard-Quests

Die Story-Anteile des Originalspiels waren ziemlich mager. Square Enix bessert hier glücklicherweise nach. Auf dem Weg zum Maximal-Level 50 erleben Sie drei große Geschichtsstränge. Wichtige Dialoge sollen im Endprodukt vertont sein - in der gespielten Beta schweigen die PC-Charaktere noch. Schade allerdings: Die meisten Quests sind Standardaufgaben. Gegenstände sammeln, Monster töten oder Botengänge erledigen liefern zwar die für Level-Aufstiege benötigten Erfahrungspunkte, so richtig spannend ist das aber nicht. Das für viele Online-Rollenspieler so wichtige "Endgame" - also die Spielinhalte nach Erreichen der Höchststufe - soll dafür einiges bieten. Square Enix verspricht Massenschlachten, PvP-Arenakämpfe, Häuser für die Helden, Vier- und Acht-Spieler-Dungeons sowie Schlachtzüge für maximal 24 Teilnehmer.

Was uns gefällt

Die Operation "Reboot" scheint Square gut zu gelingen: Final Fantasy 14 sieht klasse aus, spielt sich angenehm flüssig und macht vor allem endlich Spaß. Dank der Neuerungen und Optimierungen wirkt alles viel runder und ausgereifter als in der ursprünglichen Version von 2010. Und: Ab Charakter-Level 10 mieten Sie ein Chocobo-Reittier. Später dürfen Sie sogar eigene Federviecher züchten - da geht jedem wahren Final-Fantasy-Fan das Herz auf.

Was uns nicht gefällt

Die meistens Quests setzen Ihnen 08/15-Aufgaben vor, die man so oder so ähnlich schon in zig anderen Online-Rollenspielen gesehen hat. Da bessern die Entwickler hoffentlich noch nach. Ebenso überzeugt die etwas hakelige Pad-Steuerung in der von uns gespielten PC-Version noch nicht. Ob die Endgame-Versprechungen gehalten werden, muss sich ebenfalls noch zeigen.

Fazit

Moderne Grafik, viele Verbesserungen und typisches Online-Rollenspiel-Flair: A Realm Reborn ist sicherlich keine Genre-Revolution, hinterlässt in der Beta-Version aber bereits einen prima Eindruck. Final Fantasy-Atmosphäre und gute Spielbarkeit versprechen eine interessante Alternative zu WoW & Co. - vor allem MMO-Einsteiger mit einem Faible für die Final Fantasy-Reihe sollten sich den Titel vormerken.

Infos zum Spiel

Titel: Final Fantasy 14 - A Realm Reborn
Genre: Online-Rollenspiel
Hersteller / Publisher: Square Enix
Release: 27. August 2013
Preis: Noch nicht bekannt (plus zirka 13 Euro monatliche Abo-Gebühr)
System: PC, PS3
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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