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Xbox One: Online-Pflicht heizt den Shitstorm gegen Microsoft an

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Xbox One: Neue Infos zum Online-Zwang heizen Shitstorm an

10.06.2013, 09:35 Uhr | ams / jr

Xbox One: Online-Pflicht heizt den Shitstorm gegen Microsoft an. Die neue Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Die neue Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Wenn es um Microsofts kommende Spielkonsole Xbox One geht, verlieren derzeit viele Spiele-Fans die Fassung. Sieht man sich an, wie in sozialen Netzwerken und Internetforen über den Xbox 360-Nachfolger hergezogen wird, ist die Diagnose schnell gestellt: Ein akuter Shitstorm ist aufgezogen. Dieser Sturm der Entrüstung hat auch mit Microsofts schlechter Informationspolitik zu heiklen Themen wie etwa dem Online-Zwang bei der neuen Konsole zu tun. Nun hat das Unternehmen neue Infos zu den Voraussetzungen in puncto Internetverbindung veröffentlicht. Bessern dürfte sich das Image der Xbox One damit aber kaum.

Xbox One: Breitband-Internetverbindung ist Pflicht

Schon vor der Veröffentlichung der Xbox One wurde darüber spekuliert, dass die neue Konsole zum Betrieb eine permanente Internetverbindung voraussetzt. Laut Microsoft verhält es sich nun tatsächlich so, dass die Xbox One alle 24 Stunden mindestens einmal online sein muss. Loggt man sich mit dem eigenen Account auf der Konsole eines Freundes ein, geht das Gerät sogar stündlich online. Überschreitet man diese Fristen, ist das Abspielen von Games bis zum nächsten Herstellen einer Internetverbindung und der Wiederanmeldung bei Xbox Live nicht mehr möglich. TV und Blu-ray-Filme lassen sich aber auch bei längerem Offline-Betrieb weiterhin über die Xbox One ansehen.

Damit die Online-Funktionen der Xbox One optimal funktionieren, empfiehlt Microsoft eine Internetverbindung mit mindestens 1,5 Megabit Datendurchsatz. Hierzulande wäre also DSL 2000 das Minimum. Wer in ländlichen Gebieten wohnt und über keine entsprechende Verbindung verfügt, kann alternativ auch die Microsoft-Konsole via zwischengeschaltetem Smartphone über das Mobilfunknetz ins Internet bringen. Aber auch hier dürfte nicht überall die nötige Bandbreite vorhanden sein. Da idürfte auch wenig Freude über Microsofts Hinweis aufkommen, dass die durchschnittliche Internetverbindung weltweit bei 2,9 Megabit liegt.

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Xbox One: Als Online-Konsole konzipiert

Aber warum ist die regelmäßige Internetverbindung überhaupt zwingend erforderlich? Laut Microsoft ist die Xbox One von Grund auf als Online-Konsole ausgelegt. So sollen Spiele teilweise in der Cloud vorberechnet werden, Updates lädt die Konsole auch vom Nutzer unbemerkt im Standby-Betrieb herunter, und die Nutzung des integrierten Skype-Videochats soll während des Spielens oder Filmeschauens jederzeit möglich sein. Was Microsoft nicht explizit sagt, ist dass der komplette Lizenzierungs- und Kopierschutzsystem von der Online-Verbindung aller Xbox One-Nutzer abhängig ist. So werden etwa bei den gegenüber der Xbox 360 stark eingeschränkten Möglichkeiten zum Abspielen von Gebrauchtspielen und dem Verleih von Games an Freunde die Nutzungslizenzen stets online abgefragt.

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