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Xbox One: Microsoft wiegelt Big-Brother-Befürchtung ab

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Xbox One: Microsoft widerspricht Big Brother-Befürchtungen

10.06.2013, 09:36 Uhr | jr / ams

Xbox One: Microsoft wiegelt Big-Brother-Befürchtung ab. Die neue Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Die neue Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Dass die an die Xbox One-Konsole angedockte Kinect 2.0 im Bereitschaftsmodus auf Sprachbefehle lauscht und mit Hilfe der hochauflösenden Kamera bei bestehender Internet-Verbindung jederzeit detaillierte Bildinformationen etwa über die Gemütsverfassung der Personen im Raum weiterreichen könnte, hatte nicht nur bei Gamern, sondern auch unter Datenschützern sowie in der Politik für erhebliche Unruhe gesorgt. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner zeigte im "Fokus" Verständnis für verunsicherte Konsumenten: "Eine Konsole mit Sprachsteuerung, die jede Regung aufzeichnet - das erscheint vielen Kunden wie ein Trojaner, den sie sich ins Wohnzimmer holen." Auch der oberste Datenschützer der Republik, Peter Schaar, äußerte im Gespräch mit dem Magazin "Der Spiegel" scharfe Kritik an der Xbox One. Microsoft hat jetzt versucht, in einem offiziellen Statement die Kritik bezüglich einer möglichen Überwachungs-und Spionageoption zu entkräften.

Xbox One: Microsoft will Big Brother-Befürchtungen entkräften

Zwischenzeitlich hatte Microsoft-Manager Phil Harrison auf die Vorwürfe reagiert und sich bemüht, die Befürchtungen der Gamer zu zerstreuen. Microsoft sei sehr um den Schutz der Privatsphäre seiner Kunden bemüht. Im Interview mit der Spiele-Zeitschrift Edge sagte er: "Wir benutzen Kinect nicht, um herumzuschnüffeln. Wir hören nur auf das Wort 'Xbox on', um die Maschine einzuschalten, aber wir übertragen in keinster Form persönlichen Daten, die den User identifizieren könnten, außer man stimmt dem explizit zu."

Jetzt hat der Hersteller den Sachverhalt noch einmal näher erläutert und behauptet, dass sich die Kinect-Funktionen der Xbox One komplett abschalten lassen, so dass der Spieler die Konsole dann manuell starten und sich einloggen muss. Im eingeschalteten Zustand zeichnet die Xbox One laut Microsoft keine Gespräche auf oder lädt diese gar ins Internet hoch. Im Ruhezustand werden laut Microsoft zwar Geräusche im Raum registriert, die Konsole lauscht aber ausschließlich auf das Einschalt-Kommando "Xbox on", um gegebenenfalls zu starten. Die Funktion soll sich bei Bedenken in den "Privacy"-Optionen komplett abstellen lassen.

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Das Gerät soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. zum Video

Bei Games oder Multimedia-Apps, die auf Bewegungssteuerungs-Funktionen basieren, muss Kinect natürlich eingeschaltet sein. Dabei sollen Videos, Fotos, eine Analyse der Mimik oder Infos über Herzschlag und Puls des Spielers aber nur dann übermittelt werden, wenn ebenfalls in den Privacy-Optionen die ausdrückliche Erlaubnis dafür vorliegt. Spieler sollen explizit festlegen können, das solche Informationen nur lokal gespeichert und nicht an Microsoft-Server weitergegeben werden.

Die Xbox One soll Ende dieses Jahres zu einem noch nicht genannten Preis erscheinen. Analysten gehen davon aus, dass die Konsole unter 400 US-Dollar kosten wird. Alles Wissenswerte sowie aktuelle News zu der Microsoft-Konsole finden Sie auf unserer Xbox One-Themenseite.

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