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Call of Duty: Ghosts - Ballern auf dem nächsten Level

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First Look zu Call of Duty Ghosts | Ego-Shooter | PC, PS4, PS3, Xbox 360, Xbox One  

Call of Duty Ghosts: Ballern auf dem nächsten Level

21.06.2013, 09:13 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

Call of Duty: Ghosts - Ballern auf dem nächsten Level. Call of Duty: Ghosts Ego-Shooter von Activision für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One (Quelle: Activision)

Call of Duty: Ghosts (Quelle: Activision)

Action, Explosionen und Adrenalin-Kicks ohne Verschnaufpause: Der neueste Teil aus der millionenfach verkauften Ego-Shooter-Serie "Call of Duty" will wieder ein Actionfeuerwerk sondergleichen abfackeln. Gleichzeitig verspricht der US-Entwickler Infinity Ward eine neue Frische, mit neuen Grafiktechnologien und einem neuen Szenario als wesentliche Ingredienzen. Wir sind nach Kalifornien gereist und haben in Los Angeles auf Einladung des Herstellers ersten Kontakt mit "Call of Duty: Ghosts" aufgenommen - dem ersten Spiel der Reihe für die Next-Gen-Konsolen Xbox One und PS4. Außerdem werden auch PC, PS3 und Xbox 360 mit frischem Blei versorgt.

Call of Duty Ghost: Endzeit-Erzählung

Wenn man der Rahmenhandlung Glauben schenken mag, wird sich die Welt schon in wenigen Jahren völlig verändert haben. Viele Nationen sind zerschlagen und die USA nur noch ein Schatten ihrer selbst. Inmitten von Terror, Bürgerkrieg und Chaos steht eine Gruppe für Sicherheit und Ordnung: ein Zusammenschluss elitärer Kämpfer namens "Ghosts". Diese Geister machen ihrem Namen alle Ehre. Sie tauchen lautlos auf, schlagen effizient zu und verschwinden wieder. Selbstverständlich hinterlassen sie eine ohrenbetäubende Explosion als Abschiedsgruß - ganz im Call of Duty-Stil eben. So macht "Ghosts" den Spieler also zum Mitglied dieser elitären Gruppe von "Problemlösern", die im Spielverlauf in wechselnden Aufgaben böse Buben ausschalten. Präziser mag Entwickler Infinity Ward bisher nicht werden. Dass der Spieler diesmal aber ohne Flugdrohnen, lasergestützte Waffenvisiere und all den anderen Hightech-Kram aus "Modern Warfare" und Co. auskommen muss, das steht immerhin fest - das Ganze entwickelt sich wieder in Richtung ehrliches Kriegshandwerk zurück.

Heldenfigur mit Gewicht

Das Schicksal der Heldenfigur soll mehr Gewicht bekommen als bisher in der "Call of Duty"-Reihe üblich. Damit es mit der Identifikationsfigur besser klappt als zuletzt bei "Black Ops 2", bekommt der Held vom US-Autor Stephen Gaghan ein hoffentlich recht dramatisches Schicksal auf den Leib geschrieben. Bei den Leinwand-Stücken "Syriana" und "Traffic" hat Mister Gaghan bereits ein Händchen für interessante Charaktere und gehaltvolle Dialoge bewiesen. Was das Gameplay betrifft, schreibt sich Infinity Ward viel Abwechslung auf die Fahne. Mal schleichen die Ghosts geduckt durch tropische Dschungelabschnitte und werden eins mit der dichten Vegetation. An anderer Stelle geht’s vertikal an einer Hauswand per Seilzug hinunter - während der Dopaminspiegel steil nach oben schnellt. Oder die Ghosts tauchen ab in den Weiten des Ozeans. Bereits diese wenigen Minuten an Gameplay-Demonstration verdeutlichen, dass hier trotz neuen Untertitels bewährte "Call of Duty"-Action heranreift.

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Neue Grafik-Technologien

Pünktlich zum Start der neuen Konsolengeneration setzt Entwickler Infinity Ward auf eine fast von Grund auf neu entwickelte Grafikengine. Was die zu leisten vermag, zeigt eine Kamerafahrt durch ein Dschungelgebiet: Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch dichte Baumkronen, Staubkörner tänzeln durch die Luft und Wasser plätschert den Hang hinunter. Sieht alles sehr natürlich und einladend aus. Die Qualität der Figurendarstellung fällt besonders auf. Etliche Kleinigkeiten, zum Beispiel Schnitte und Wunden auf der Haut, geben den Kameraden ein individuelles menschliches Aussehen.

Auf zwei technische Neuerungen sind die Kalifornier von Infinity Ward besonders stolz: Zum einen führt eine "Tessellation" genannte Technik dazu, dass zum Beispiel Steine und Felsen plastischer als bisher dargestellt werden. Dadurch gewinnt die gesamte Kulisse an Natürlichkeit. Zum anderen geht es einer Kleinigkeit an den Kragen, die Konsolenspielern seit jeher ein Dorn im Auge ist: Polygonkanten. Infinity Ward übernimmt ein von den Animationsstudio Pixar entwickeltes Verfahren namens "Sub-D", das harte Kanten und Knicke in menschlichen Gesichtern glättet. Übrigens auch in Hundeschnauzen. Demonstriert wurde das Verfahren nämlich anhand eines treuen Schäferhundes, der dem Einsatzteam zur Seite steht. Der Hund soll vor Minen warnen und Angreifer durch Beißattacken ablenken.

Wenig zum Mehrspieler-Modus

Trotz der deutlichen Steigerung an Details und Effekten versprechen die Macher die Beibehaltung des flotten Tempos, für das die Ego-Shooter aus der "Call of Duty"-Reihe bekannt sind. Die Bilder sollen sich 60-mal pro Sekunde aufbauen, die Steuerung wird noch einen Tick geschmeidiger mit der Action verwoben als bisher. Ein Tastenkommando genügt, damit sich die Heldenfigur in die Hocke wirft und seinem Gegner entgegen schlittert. Hindernisse überwindet sie automatisch.

Und der Mehrspieler-Modus? Bisher hält Infinity Ward den Daumen auf spielbarem Material und lässt nur einige Informations-Brocken fallen. Nebst modifizierbarer Kleidung für eine individuelle Spielfigur sind dynamische Karten angekündigt. So können Spieler ihre Umgebung aktiv verändern, also zum Beispiel einen Staudamm sprengen oder einen Stapel Holzstämme ins Rollen bringen, um so einen Feindtrupp binnen Sekunden hinwegzufegen.

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Was wir mögen

Die Action gibt sich gewohnt flüssig und unkompliziert. Die Rahmenhandlung wird von Oscar-Gewinner Stephen Gaghan verfasst und konzentriert sich auf eine einzige Heldenfigur. Das spricht für eine packendere Inszenierung als bei den letzten Teilen aus der Reihe, die sich erzählerisch eher schwach geben.

Was uns nicht gefällt

Die Gamedesigner planen grundsätzlich mit unverändert schnörkelloser Ego-Shooter-Action. Zumindest von den Spielversionen für die neue Konsolen-Generation hätte man sich durchaus frische Impulse erwarten dürfen.

Fazit

Mit neuem Technikmotor und neuer Rahmenhandlung beschreitet "Call of Duty: Ghosts" zwar bisher unbekanntes Terrain, bleibt dafür aber in Sachen Gameplay und Anmutung auf der sicheren Seite. Ein bisschen Mut zu frischen Ideen wäre zwar schön gewesen, aber was solls: Wenn die Technik stimmt und die Kampagne diesmal tatsächlich mit mehr Charakter und Fülle punktet, dann fährt die Geschichte in die richtige Richtung. Um den Mehrspieler-Modus muss man sich bei einem "Call of Duty"-Game vermutlich ohnehin wenig Sorgen machen.

Infos zum Spiel

Titel: Call of Duty Ghosts
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Activsion
Hersteller: Infinity Ward
Release-Termin: 5. November 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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