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Xbox One: Shitstorm zwingt Microsoft zur Kehrtwende

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Xbox One: Shitstorm zwingt Microsoft zur totalen Kehrtwende

21.06.2013, 09:16 Uhr | jr / tz

Xbox One: Shitstorm zwingt Microsoft zur Kehrtwende. Die neue Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Die neue Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Der in der Presse und in der Gamer-Community aufgekommene Shitstorm wegen des Onlinezwangs und der rigiden DRM- und Gebrauchtspiele-Politik im Zusammenhang mit der Markteinführung der Xbox One hat Microsoft jetzt dazu veranlasst, das Ruder komplett herumzureißen. Es wird keinen Onlinezwang mehr geben, und auch Gebrauchtspiele können die Gamer wie bisher unbesorgt tauschen und verkaufen. Das teilte Don Mattrick, Präsident der Interactive Entertainment Business-Abteilung, jetzt in einem Blogeintrag offiziell mit. Die Kommentare der Nutzer hätten für den Sinneswandel gesorgt, erklärte der Manager: "Wir haben zugehört." Der Preisd für die Xbox One bleibt aber unverändert bei 499 Euro.

Xbox One: Microsoft tritt den Online-Zwang und die rigide Gebrauchtspiel-Politik in die Tonne

Späte Einsicht bei Microsoft: Anders als bisher geplant wird sich die Xbox One nicht einmal pro Tag bei einem Microsoft-Server zurückmelden müssen, und auch alle Offline-Spiele sollen uneingeschränkt ohne Internet-Verbindung funktionieren, nachdem sie einmal eingerichtet und registriert wurden. Auch die Grundfunktionalität der Next-Gen-Konsole soll sich überall ohne permanenten Internet-Verbindung nutzen lassen. Die ist nur für den Einsatz der Cloud-Funktionalität weiterhin notwendig. Die Regionalcode-Sperre hat Microsoft ebenfalls gestrichen.

In punkto Gebrauchtspiele geht Microsoft auf totalen Gegenkurs zu seiner bisherigen Position. Wie von der Xbox 360 gewohnt wird man auch für die Xbox One erworbene, auf einen physischen Datenträger gepresste Games weiterverkaufen und verschenken können. Auch das Leihgeschäft von Videotheken soll wie bisher weiterlaufen. Per Download erworbene Games werden zwar an den Account des Spielers geknüpft, lassen sich dann aber ohne weiteren Online-Zwang zocken.

Mit der liberaleren Geschäftspolitik von Microsoft sind allerdings auch Einschränkungen verbunden: DLC-Spiele lassen sich nicht mit anderen Gamern teilen oder gar weiterverkaufen. Zudem muss bei im Einzelhandel erworbenen Boxed-Games anders als bisher vorgesehen die Datenträger-Disk im Laufwerk der Xbox One bleiben. Laut Marc Whitten, Vizepräsident der Xbox Live-Sparte, wird auch das zentrale neue Feature gestrichen, dass man seine komplette Spiele-Bibliothek immer verfügbar hat und von jeder Xbox One aus darauf zugreifen kann. Auch das Family-Sharing-Feature, bei dem bis zu 10 auf der Konsole angemeldete Mitspieler auf die ganze Spiel-Bibliothek des Hauptusers zugreifen konnten, fällt weg.

"Alle Dinge, die das Internet benötigen, werden auch voraussetzen, dass sich die Konsole damit verbindet. Wir möchten und erwarten, dass die meisten Leute davon Gebrauch machen werden. Aber wir möchten den Leuten auch die Möglichkeit geben, offline zu spielen", sagte Whitten. Er kündigte zugleich einen Day-One-Patch an, weshalb man die Xbox One bei der Erstinstallation auch mit dem Internet verbinden und registrieren lassen muss.

PS4 rennt in der Käufergunst der Xbox One davon

Das PR-Desaster bei der Einführung der Xbox One hatte bei der potenziellen Kundschaft Spuren hinterlassen. Bei einer auf der Facebook-Seite von "Amazon Games" durchgeführten und inzwischen vorzeitig beendeten Umfrage, an der mehr als 41.000 Kunden teilnahmen, bekundeten mehr als 38.900 ihre Absicht, sich eine PS4 kaufen zu wollen. Die Xbox One favorisierten gerade mal etwas mehr als 2100 Kunden.

Alles Wissenswerte sowie aktuelle News zu der Microsoft-Konsole finden Sie auf unserer Xbox One-Themenseite.

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