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"The Bureau: Xcom Declassified": 2K Games bläst Aliens den Marsch

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Preview zu The Bureau: Xcom Declassified | Taktik-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

The Bureau: Xcom Declassified - Aliens den Marsch blasen

21.06.2013, 09:04 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

"The Bureau: Xcom Declassified": 2K Games bläst Aliens den Marsch. The Bureau: Xcom Declassified Taktik-Shooter von 2K Games für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: 2K Games)

The Bureau: Xcom Declassified (Quelle: 2K Games)

Comeback für "Ufo: Enemy Unknown" aus dem Jahr 1994. Mit dem spannenden Strategiespiel hat die Neuauflage allerdings wenig gemeinsam - Hersteller 2K Games ändert vom Titel bis zum Gameplay fast alles. Nur eines bleibt gleich: Aliens mischen die Erde auf. Die Invasion wird halt eben nicht mehr im Rahmen taktisch geprägter Rundenkämpfe gestoppt wie im Klassiker. Diesmal verlagert sich der Kampf in das Genre der Third-Person-Shooter. Aber keine Sorge, das sich das Gameplay deswegen allzu hirnlos anfühlen könnte: Hersteller 2K Games verwurzelt die Action in einem vielschichtigen Kampfsystem voller guter Ideen. Die Alienattacke beginnt im August auf PC, Xbox 360 und PS3. Wir haben schon mal reingespielt.

The Bureau: Xcom Declassified - Alter Wein in neuen Schläuchen

Die Namensänderung von "Ufo" zu "Xcom" lässt sich leicht erklären: Das ist der Name, unter dem das Spiel und seine Nachfolger Mitte der 1990er Jahre bereits in den USA veröffentlicht wurde. Dass man das Original-Gameplay verwirft, ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass es Ende letzten Jahres unter dem Titel "Xcom: Enemy Unknown" bereits ein recht unverändertes Remake erfahren hat. Abgesehen davon müssen moderne Spiele schnell zum Punkt kommen und sofortige Erfolgserlebnisse sicherstellen, wenn sie den Weg in die Top-Platzierungen der Charts finden wollen. Folgerichtig legt "The Bureau" ohne zu zögern los. Ein kurzes Videointro skizziert die Rahmenhandlung: Kurz nachdem Wissenschaftler im Jahr 1962 auf Alien-Signale aus den Tiefen des Weltalls stoßen, setzen die außerirdischen Besucher auch schon zur Landung an.

Ankommen im ET-Nest

Die Extraterrestrischen sind auf Ärger aus: Sie wollen die Menschheit versklaven. Also ruft das US-Militär einen Kerl namens William Carter zur Hilfe. Er und seine kleine Einsatztruppe dienen einer geheimen Unterabteilung der US-Regierung namens "The Bureau". Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Jacobson und Corns trifft Carter kurz nach einer Alarmierung in einem verschlafenen US-Nest irgendwo in der Wüste von Nevada ein. Schon die Tankstelle im Außenbezirk lässt Schlimmes befürchten. Eine junge Frau und ein älterer Mann irren zwischen den Zapfsäulen umher. Sie murmeln zusammenhanglose Sätze - und aus Mund, Nase und Augen rinnt ihnen eine schwarze Flüssigkeit. Die beiden wirken apathisch, sind nicht ansprechbar.

Angriff der Aliens

Auf der verlassenen Hauptstraße der Gemeinde angekommen, setzt sich Carter mit dem linken Analogstick aus der Schulterperspektive in Bewegung. Die Truppenmitglieder trotten ihm zwischen qualmenden Autos und einzelnen verbrannten Leichen automatisch hinterher - vorbei an verbarrikadierten Hausfassaden und geschlossenen Geschäften. Im Hintergrund der Szenerie erhebt sich ein riesiger Turm vor einer gräulichen Wolke. Eine Alien-Konstruktion? Das ist eine der Fragen, die es im Verlauf der Geschichte zu klären gilt. Bis dahin gibt es viel zu entdecken und viel zu kämpfen. Mehrere Gestalten schälen sich aus dem Nebel. Menschenähnlich, aber doch nicht ganz: Die graue Haut, der längliche Schädel und der bizarre Knochenbau strahlen Fremdartigkeit und Feindseligkeit aus. Entsprechend legen sie los: Es kommt zum Kampf.

Action mit Taktikplus

Wer nun glaubt, er könne sich ohne Zutun seiner KI-Kameraden ins Lasergefecht stürzen, wird eines schnellen Heldentodes sterben. Carter steckt nur sehr wenige Treffer weg. Man muss das Deckungsfeuer seiner Begleiter zum Stellungswechsel nutzen, hinter Mauern und Häuserecken Schutz suchen, dann gezielt visieren und abdrücken. Der Stellungskampf spielt sich momentan nicht ganz so rund wie in einem "Gears of War 3", aber die Dynamik ist vergleichbar. Bloß setzt "The Bureau" einiges an Komplexität drauf. Deutlich wird das, sobald man per Aktionstaste die Zeit ausbremst. Das Spiel kommt fast zum totalen Halt. Im selben Moment erscheint ein Ring-Menü und wartet auf taktische Kommandos. Man darf beispielsweise den Kollegen Befehle erteilen, woraufhin die sich an zugewiesenen Positionen verschanzen oder ausgewählte Gegner ins Sperrfeuer nehmen, während man selbst die Widersacher flankiert.

Einfallslose Waffentechnik

Die Hoffnung auf ein intelligentes Actionerlebnis fußt außerdem auf der Integration von Rollenspiel-Elementen. Carter und seine KI-Begleiter unterliegen den vier Klassen "Techniker", "Kommando", "Aufklärer" sowie "Unterstützer". Der Techniker Corns beispielsweise legt Minen aus, der Kommando Jacobson ist für seine Schießkünste berühmt. Der Kommandeur selbst kann sich und seine Mitstreiter heilen, und Aliens per "Lift"-Fähigkeit in die Lüfte erheben. Es wird sich freilich erst noch zeigen müssen, inwieweit die speziellen Fertigkeiten im kompletten Spiel tatsächlich ineinander greifen und schlüssiges Teamwork ergeben. Ein bisschen mehr Fantasie als beim Waffendesign wäre jedenfalls wünschenswert: Im bisher gezeigten Gameplay begnügen sich Carter und sein Team mit allzu einfallslos inszenierten M14-Gewehren, M1897-Schrotflinten und dergleichen, und auch die paar Alien-Energiewaffen lösen kein Staunen aus.

Was wir mögen

Zwischen all den aktuellen Ego-Shootern mit Militär- oder Science-Fiction-Thema wirkt die Mischung aus Third-Person-Action und Taktik-Elementen sehr erfrischend. Ähnliches gilt für die Rahmenhandlung, die die 60er-Jahre mit sehenswertem Figurendesign und passender Musikbegleitung stilsicher aufs Korn nimmt.

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Was uns nicht gefällt

Die technische Ausführung kann bisher leider noch nicht rundherum überzeugen. Die Kulissen hinterlassen stellenweise einen etwas arg leblosen Eindruck. Die Animationen wirken abgehackt und die Alien-Waffen unspektakulär, außerdem fühlt sich die Steuerung ziemlich schwammig an.

Fazit

Auch wenn "The Bureau: Xcom Declassiefied" optisch bisher keinen allzu überwältigenden Eindruck hinterlässt, scheint eine Bewerbung um eine Agentenstelle im Anti-Alien-Geheimdienst der USA lohnend. Sieht nach vielschichtiger Action mit faszinierenden Gameplay-Facetten und steil ansteigender Spannungskurve aus.

Infos zum Spiel

Titel: The Bureau - Xcom Declassified
Genre: Taktik-Shooter
Publisher: 2K Games
Hersteller: 2K Marin
Release-Termin: 23. August 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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