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"Dungeons & Dragons: Neverwinter" im Test: Schwerter im Netz kreuzen

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Test Dungeons & Dragons: Neverwinter | Online-Rollenspiel | PC  

Dungeons & Dragons: Neverwinter - Die Schwerter im Netz kreuzen

03.07.2013, 11:46 Uhr | (jr / nic), Medienagentur plassma

"Dungeons & Dragons: Neverwinter" im Test: Schwerter im Netz kreuzen. Dungeons & Dragons: Neverwinter Free-to-Play-Online-Rollenspiel von Cryptic Games für PC (Quelle: Cryptic Games)

Dungeons & Dragons: Neverwinter (Quelle: Cryptic Games)

Kostenlose Konkurrenz für "World of Warcraft"? Entwickler Cryptic Games schnappt sich dazu die berühmte Brettspiel-Lizenz von "Dungeons & Dragons" und kreiert mit "Neverwinter" ein ebenso motivierendes wie umfangreiches Free-to-Play-Online-Rollenspiel. Eine fantastische Spielwelt, viele Quests und ein eigener Missionseditor sind Teil des Gratis-Spielvergnügens. Die Redaktion erklärt, warum es für "Dungeons & Dragons: Neverwinter" trotzdem nicht für einen der Top-Plätze im MMOG-Genre reicht.

Dungeons & Dragons: Neverwinter - Das Szenario klingt vertraut

"Dungeons & Dragons: Neverwinter" ist ein kostenloses Online-Rollenspiel der alten Schule. Das Spiel beginnt mit der Charaktererstellung, bei der Sie Ihren Avatar festlegen. Neben der Rasse - beispielsweise Mensch, Halbling oder Elf - ist dabei besonders die Klasse entscheidet. Denn mit ihr wählt man gleichzeitig den eigenen Spielstil. Ein Kleriker arbeitet und heilt aus der Distanz, ein Zweihandschwertkämpfer dagegen rackert an vorderster Front. Die Charakterentwicklung über Level-Aufstiege ist dabei recht linear. So ist es nicht möglich, die Fähigkeiten und Aktionen verschiedener Klassen miteinander zu vermischen. Stattdessen entsprechen die Charaktere und ihre Entwicklungsmöglichkeiten strikt den üblichen Rollenspiel-Standards.

Man spricht Deutsch - zumindest teilweise

Das Online-Rollenspiel legt im Verlauf großen Wert auf seine Geschichte. Die unter D&D-Fans einen Ruf wie donnerhall genießende Stadt Neverwinter wird durch die untote Nekromantin Valindra bedroht. Der rote Faden wird in den Hauptquests durch die Aufgaben selbst, aber auch durch Bildschirmtexte und versteckte Literatur weitergesponnen. Leider fehlt es aktuell bei vielen Aufgaben noch an der passenden deutschen Sprachausgabe, sodass man als Spieler jede Menge lesen muss. Die Spielwelt von "Dungeons & Dragons: Neverwinter" ist frei erkundbar. Allerdings besteht sie aus vielen kleinen und mittelgroßen Gebieten, die über einen Kartenbildschirm wählbar sind. Die Rollenspielern aller Couleur vertraute Begleiterscheinung: Es kommt immer wieder zu Ladepausen.

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Klasse Kampfsystem

Wie in WoW steuert man auch in Dungeons & Dragons: Neverwinter seinen Helden aus der Verfolgerperspektive mit Maus und Tastatur. Spezialaktionen und göttliche Kräfte liegen auf Hotkeys, ebenso wie Heiltränke. Prima: Das Kampfsystem mit seiner Mischung aus Standard- und Zauber-Aktionen sowie Ausweichmanövern geht flott von den Fingern. Es ist sehr actionorientiert, macht die Gefechte dadurch angenehm schnell und gut spielbar. Die Ausdauer der eigenen Spielfigur ist im Kampf von entscheidender Wichtigkeit und bringt eine taktische Komponente in die Gefechte.

Problemfall Quest-Design

Größtes Manko von "Dungeons & Dragons: Neverwinter" ist genretypisch die Quest-Qualität. Viel zu oft setzt das Online-Rollenspiel auf langweilige Sammelaufgaben mit sich wiederholenden Abläufen. Darunter leidet die Langzeitmotivation, und nicht selten verkommen gerade kleinere Jobs zu lästigen Pflichtübungen. Deutlich unterhaltsamer sind da oftmals die mit Hilfe des Level-Editors kreierten Quests der Community. Mit diesem mächtigen Werkzeug erstellt jeder seine eigenen Aufgaben mit Geschichten, Dialogen und Aufgaben.

Unterhaltsame Nebenbeschäftigung

Natürlich gibt es in dem Online-Rollenspiel auch abseits des Haupt-Quests viel zu erleben. Man kann Handel treiben, Gilden beitreten und natürlich auch mit anderen Spielern Kontakt aufnehmen. Heimliche Höhepunkte sind die für Gruppen ausgelegten Mini-Instanzen. Diese sind sehr unterhaltsam und spannend gestaltet. In kleinen Trupps machen die Boss-Kämpfe eine Menge Freude und glänzen mit hübschem Missionsdesign. Schade jedoch, dass sich die Endgegner-Kämpfe vom Ablauf zu sehr ähneln.

Geld regiert die Rollenspiel-Welt

Obwohl das "Dungeons & Dragons: Neverwinter"-Grundspiel wie versprochen kostenlos ist, gibt es dennoch diverse Bezahloptionen. Im Spiel existieren drei Währungen: Münzen sind das Standard-Zahlungsmittel und meist die Belohnung für Quests. Astraldiamanten erhält man für so genannte Gefechte und kann diese in Massen gegen Zen eintauschen. Zen ist die Premium-Währung und notwendig, um erweiterte Gegenstände und Rüstungen einzukaufen. Auch wenn prinzipiell alle Inhalte erspielt werden können, so kommen Spieler mit Kreditkarte und dickem Geldbeutel dennoch schneller und um einiges leichter voran. Der "Bezahlen um zu siegen"-Fluch, der bei Gratis-Games häufig auftritt, liegt auch über "Dungeons & Dragons: Neverwinter".

Was uns gefällt

Das Kampfsystem ist wirklich gelungen. Die Steuerung ist direkt, und besonders die Gruppen-Instanzen glänzen mit spannendem Missionsdesign sowie schön präsentierten Bosskämpfen. Außerdem ist Neverwinter ein sehr umfangreiches Spiel, mit dem Genre-Fans lange Zeit ihren Spaß haben werden.

Was uns nicht gefällt

Die Charakterentwicklung wirkt insgesamt zu geradlinig und bietet kaum Freiheiten. Zudem laufen ausgerechnet die Boss-Kämpfe in den Gruppen-Dungeons oftmals nach dem gleichen Schema ab. Größte Schwäche des Spiels sind allerdings die unzähligen langweiligen Standard-Quests. Außerdem funktioniert das Spielsystem nach dem alten Motto "Pay-to-Win": Wer zahlt, hat die entscheiden Vorteile auf seiner Seite. Eltern sollten hier gut auf das Spielgebaren ihrer Kinder achtgeben.

Fazit

Ein gutes, aber noch nicht perfektes Online-Rollenspiel: "Dungeons & Dragons: Neverwinter" baut sich auf dem bewährten Dungeons & Dragons"-Regelwerk ein interessantes Nest. Das MMORPG besitzt ein starkes Kampfsystem, einen gelungenen Level-Editor und gelungene Gruppen-Instanzen. Aber leider offenbart es viele Probleme im Quest-Alltag.

Infos zum Spiel

Titel: Dungeons & Dragons: Neverwinter
Genre: Free-to-play-Online-Rollenspiel
Hersteller / Publisher: Cryptic Games
Release-Termin: Erhältlich
Preis: Free-to-Play
System: PC
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Gut

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