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PES 2014 Kurztest: Neue Ball-Physik und Unterschiede zu Fifa 2014

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Preview Pro Evolution Soccer 2014 | Fußball-Simulation | PC, PS3, Xbox 360  

PES 2014: Die Macht des Aufpralls

10.07.2013, 15:43 Uhr | Benjamin Kratsch (jr / nic), Medienagentur plassma

PES 2014 Kurztest: Neue Ball-Physik und Unterschiede zu Fifa 2014. Pro Evolution 2014 Fußball-Simulation von Konami für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Konami)

PES 2014 (Quelle: Konami)

Eine der ganz großen Überraschungen der E3 2013: Als wir uns bei Konami den Controller schnappen, um die Fußball-Simulation "PES 2014" anzuspielen, erwarten wir Detailverbesserungen. Neue Ideen beim Pass-System vielleicht, ein überarbeitetes Physikmodell - eben ein paar frische verkaufsfördernde Features. Doch Pustekuchen! Die Pro Evolution Soccer-Fußball-Simulation des Jahrgangs 2014 spielt sich komplett anders als der Vorgänger. Die Tricks funktionieren nicht mehr so wie gewohnt, Bälle rutschen öfter ins Aus, und in den ersten Minuten kommt kaum ein vernünftiger Spielzug zustande. Der Grund ist die neue Ballphysik, denn in PES 2014 dreht sich das ganze Spiel ums Leder und nicht mehr um die Kicker.

PES 2014: Die Macht des Aufpralls

"Fifa" war zwar schon immer der dynamischere und schnellere Titel, doch konnten die Kicker in "PES 2013" Bälle dennoch in vollem Lauf mitnehmen. Dann schnell zwei, drei Verteidiger ausdribbeln, auf Speed umschalten und die Flanke herrlich in den Torraum zirkeln. Das funktioniert jetzt deutlich seltener, denn Konami hat die Ballphysik runderneuert. Sprintet zum Beispiel der virtuelle Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern in PES 2014 mit Vollspeed heran und will die Pille mitnehmen, dann berechnet die Physik-Engine die Kraft des Aufpralls des Balles auf den Fußballstiefel. Ist die zu hoch, ist es vorbei mit der Ballkontrolle: Die Kugel prallt ab, und der Kicker verliert das Leder. Das ist durchaus realistisch - schließlich müssen auch beim echten Fußball die meisten Kicker kurz abstoppen, den Ball kontrollieren und können erst dann wieder auf Geschwindigkeit umschalten. PES 2014 wird so nochmal deutlich langsamer. Das macht es einem schwer, schnelle Konter zu fahren oder in einer Spielsituation blitzschnell die Seiten zu wechseln.

Das Zweikampfsystem: Physisch wie bei Fifa

Konami muss dringend auf Angriff umschalten, denn die Fifa-Konkurrenz-Reihe von Electronic Arts ist über die Jahre bärenstark geworden und glänzt zudem mit ihren Original-Lizenzen. Deshalb haben die Japaner zusammen mit dem Team von Star-Designer Hideo Kojima die neue Fox-Engine entworfen, die dem spielerisch und optisch aufpolierten Fifa 2014 Paroli bieten soll. Ganz ähnlich wie die Player Impact-Engine von Fifa ist die Fox-Physik darauf ausgelegt, das Spiel körperlicher zu machen. So berechnet Konami ständig, wo der Schwerpunkt des virtuellen Profisportlers liegt. Beugt er sich nach vorn, verlagert sich der Schwerpunkt entsprechend. Kräftige Spielertypen wie van Buyten können sich per Analogstick mit dem Körper nach links drehen und so den Gegenspieler vom Ball wegdrücken. Das ist eine Neuerung, die sehr wichtig ist für PES, denn hier hatten traditionell gerade flinke Dribbler und Sprinter wie Messi und Ronaldo oft zu viele Vorteile. Weniger agile und dafür eher massige Spieler können das jetzt ausgleichen, was sich vor allem in Kopfballduellen bemerkbar macht.

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Die Zuschauer als Motivationsmotor

Fußballstadien gleichen oft Hexenkesseln, das will Konami jetzt deutlich stärker einfangen. Die Fans trommeln, schwenken Flaggen sowie Schals und singen voller Inbrunst die Hymnen ihrer Clubs. Das bringt mehr Atmosphäre rein, sorgt aber interessanterweise auch dafür, dass Spieler und Mannschaft besser oder schlechter spielen. Laut Kei Masuda, Creative Director von PES 2014, soll es einen großen Unterschied machen, ob die Vereine im heimischen Stadion vor ausverkauftem Haus oder auswärts antreten. Buh-Rufe und Pfeifkonzerte wiederum werden routinierten Spielern weniger anhaben als Youngstern. Wie sich das System genau auswirkt, erprobt Konami gerade noch. "Es wird sich allerdings eher um Nuancen, nicht um spielentscheidende Veränderungen handeln", erklärt Masuda. Motivierte Spieler zirkeln Pässe dann etwas präziser und sind vielleicht auch eine Spur schneller als diejenigen, die gerade ausgepfiffen werden

Was uns gefällt

Konami geht volles Risiko und startet mit einem harten Reboot in die neue Saison. Während es in der Welt des virtuellen Fußballs normalerweise nur Detailveränderungen von Jahr zu Jahr gibt, spielt sich PES 2014 dank renovierter Ballphysik komplett anders. Zudem begeistern das Zweikampfverhalten sowie die KI der Mitspieler, die jetzt deutlich mehr auch abseits des Balls in Aktion zu sehen sind. Gut so!

Was uns nicht gefällt

Keine Next-Gen-Konsolen-Umsetzung, ehrlich jetzt? "Fifa" sieht auf Xbox One schlichtweg fantastisch aus, die Unterschiede zu einer Live-Übertragung im Fernsehen sind nur noch minimal. PES 2014 ist zwar schick, kann da aber natürlich nicht mithalten. Das ist insofern verwunderlich, weil die Technologie vorhanden ist. PES basiert auf der gleichen Engine wie "Metal Gear Solid 5" – und das war eines der grafisch beeindruckendsten Spiele der Spielemesse E3.

Fazit

Neue Ballphysik, härtere Zweikämpfe, viel Taktik: PES 2014 wird ein Fest für Fußball-Puristen, entfernt sich allerdings stark von der Spritzigkeit eines Fifa 14. Wer letztlich die Krone des virtuellen Sports absahnt, wird sich im Duell der Giganten im Herbst entscheiden.

Infos zum Spiel

Titel: Pro Evolution Soccer 2014
Genre: Fußball-Simulation
Publisher / Hersteller: Konami
Release-Termin: Herbst 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PS3, Xbox 360, PC
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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