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Titanfall: First Look zum fetten Multiplayer-Shooter

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First Look Titanfall | Ego-Shooter | Xbox 360, Xbox One  

Titanfall: Je mehr, desto besser

12.07.2013, 09:54 Uhr | (jr / ams) , Richard Löwenstein

Titanfall: First Look zum fetten Multiplayer-Shooter. Titanfall Ego-Shooter von Respawn Entertainment für Xbox One und Xbox 360 (Quelle: Electronic Arts)

Titanfall (Quelle: Electronic Arts)

Was geschieht, wenn zwei Mitgründer des weltweit erfolgreichen Videospiele-Studios "Infinity Ward" ihre Zelte abbrechen und ein neues Studio aufmachen? Na, das hier: Ein opulenter Ego-Shooter mit High-End-Grafik, Science-Fiction-Atmosphäre und richtig fetter Mehrspieler-Action. Das unter den Fittichen von Respawn Entertainment entstehende "Titanfall" soll bereits im kommenden Frühjahr für PC, Xbox 360 und Xbox One erscheinen.

Titanfall: Schicke Mehrspieler-Action

Das US-Studio Infinity Ward hat sich mit seinen millionenfach verkauften Ego-Shootern aus der "Call of Duty"-Reihe einen Namen gemacht. Im Frühjahr 2010 haben die beiden Studio-Mitgründer Vince Zampella und Jason West Infinity Ward verlassen, um unter dem Namen Respawn Entertainment ein neues Team auf die Beine zu stellen. Was die Kalifornier vorhaben und an welchem Spiel sie arbeiten, haben sie inzwischen zumindest ansatzweise demonstriert: "Titanfall" wird ein Ego-Shooter, der sich auf Multiplayer-Action konzentriert und in dem richtig schweres Gerät zum Einsatz kommt. An den groß angelegten Schlachten auf futuristischem Feld sind nämlich nicht nur Fußsoldaten teilnahmeberechtigt, sondern auch sogenannte Titanen. Dabei handelt es sich um sieben Meter große Exoskelett-Krieger mit richtig Wumms.

Schweres Gerät im Einsatz

Das Action-Epos gibt sich also alles andere zimperlich. Zu Beginn einer Partie werden die zwölf Teilnehmer einer Mehrspieler-Partie - bisher wurde nur diese Zahl bestätigt, es könnten aber noch mehr werden - in gewaltige Lasten-Raumschiffe gepackt. Dann reist man mit ihnen gemeinsam zu Menschen-Kolonien auf weit entfernten Planeten, um sie dort direkt über tobenden Schlachtfeldern abzuwerfen. Dort finden sie sich mitten in einem im wahrsten Sinn des Wortes heißen Konflikt um Freiheit und Rohstoffreserven wieder: Die Kolonisten verteidigen mit aller Macht ihre Freiheit gegen die gierigen Klauen der "Interstellar Manufacturing Corporation". Weitere Details zur Handlung verschweigen die Macher bisher. Sie geben aber zu Protokoll, dass die Mehrspieler-Gefechte durch Dialogszenen und Kamerafahrten in eine gemeinsame Rahmenhandlung eingebunden werden.

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Zwei unterschiedliche Klassen

Die Titanen sind ein eindrucksvolles Gameplay-Element. Einmal in Bewegung, lassen sie ihr schwerfälliges Aussehen sofort vergessen. Sie können in stufenlosen Geschwindigkeitsvariationen laufen und rennen, sie bücken sich - und wenn es sein muss, dann messen sie sich mit ihresgleichen im brutalen Nahkampf. Zwar kann ein Titan nicht springen, doch das gleicht er durch schiere Feuerkraft aus. Die Fußsoldaten wiederum sind extrem flott unterwegs. Ein High-Tech-Gadget ihrer Ausrüstung - der Schubdüsengürtel - schützt sie vor Fallschäden aus jedweder Höhe. Er befähigt sie außerdem zum sonst eher aus Jump’n’Run-Spielen bekannten Doppelsprung sowie kurzzeitigen Wandläufen wie aus dem Parcour-Sport. Zudem können sich die Zukunftsmilizen mit einer holografischen Tarnvorrichtung wenige Sekunden unsichtbar machen und bleiben so auch diesseits von Mauern und anderer Deckung handlungsfähig.

Sport sichert das Überleben

Dieser Vorsprung durch Athletik ist von großer Bedeutung. Denn wenn ein Fußsoldat einem Titanen von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, scheint sein Ableben quasi vorprogrammiert. Der Titan könnte den kleinen Angreifer mit nur einer Armbewegung ausschalten, scheint es. Sofern jedoch die Spieler die Merkmale ihrer Klasse nutzen, relativiert sich diese äußerliche Chancenungleichheit. Zudem macht das Gameplay einen vielschichtigen Eindruck, so als gäbe es viele interessante Facetten zu entdecken. Beispielsweise sind außer den Mitspielern aus Fleisch und Blut auch viele weitere KI-Fußsoldaten auf dem Schlachtfeld unterwegs. Sie sind an ihren keilförmigen Schädeln zu erkennen und tragen einiges zum Gefühl bei, dass man Teil eines großangelegten Konflikts ist.

Spannende Gameplay-Facetten

Die Computergegner sind keineswegs nur Beiwerk. Sie können eine Partie komplett umdrehen. Wer sich einem gegnerischen Silizium-Krieger von hinten nähert, kann ihm einen sogenannten Datendolch in die Wirbelsäule rammen und ihn zum Verbündeten umprogrammieren. Die Aktion nimmt allerdings einige Augenblicke in Anspruch, in denen man sich ohne Deckung quasi zum Abschuss freigibt. Man muss Chancen und Risiken eben abwägen - spannende Idee.

Was uns gefällt

Das Gameplay macht einen sehr dynamischen und temporeichen Eindruck, ganz egal ob man zu Fuß oder im Cockpit eines Titanen unterwegs ist. Die bildgewaltige Inszenierung mit groß angelegten Schlachtszenarien wirkt sehr cineastisch.

Was uns nicht gefällt

Viel zu bemängeln gibt es nach aktuellen Stand nicht, dazu hat der Hersteller noch zu wenig spielbares Material gezeigt. Dass "Titanfall" auf eine Einzelspieler-Kampagne verzichtet, ist schade. Aber ankreiden kann man es dem Spiel nicht - die Entwickler planen nun einmal einen reinen Online-Shooter.

Fazit

Gerade mal 60 Mann arbeiten an der Xbox One-Fassung von "Titanfall". Ein erstaunlich kleines Team in Zeiten, wo andere große Videospiele schon mal 100 bis 200 Kreative über drei Jahre auslasten. Das Entwicklungsteam von Respawn scheint das Manko an Personal jedoch durch gute Ideen aufzuwiegen. Dem ersten Eindruck nach punktet der Mehrspieler-Shooter von Respawn Entertainment mit Tempo und entdeckenswerten Ideen. Der Sieg in gleich sechs Kategorien beim diesjährigen E3-Kritiker-Award war eindeutig kein Zufall.

Infos zum Spiel

Titel: Titanfall
Genre: Ego-Shooter
Publisher: ElectronicArts
Hersteller: Respawn Entertainment
Release-Termin: Frühjahr 2014
Preis: Noch nicht bekannt
System: Xbox 360, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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