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Preview Destriny | Ego-Shooter| PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One  

Destiny: Die Menschheit in der Krise

12.07.2013, 09:56 Uhr | Benjamin Kratsch (jr / nic), Medienagentur plassma

Destiny: Die Menschheit in der Krise. Destiny Shooter von Bungie für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One (Quelle: Activision )

Destiny (Quelle: Activision )

"Wir brauchen mehr Licht. Moment, ich suche ein paar Stöcke, um Feuer zu machen“, spricht die Drohne vor Ihrer Nase - mit dem Organ von Peter Dinklage alias Tyrion Lannister aus "Game of Thrones". Schon surren die Relais los, und einige Lichtquellen erhellen das Dunkel. Wow, sieht das gut aus: Das Alien mit den zwei großen Stahlhörnern am Kopf, der glänzenden Rüstung, den fünf orange funkelnden Augen und diesem überdimensionierten Sturmgewehr macht was her. Die Top-Optik ist ein Charakteristikum von "Destiny", dem neuen Werk der Halo-Erfinder von Bungie. Destiny - das ist nicht einfach nur ein weiteres ambitioniertes Game, sondern ein perfekt inszenierter Rollenspiel-Shooter mit wegweisendem Multiplayer-Koop-Part. Über 350 Mitarbeiter basteln an dem Mega-Projekt . Erklärtes Ziel von Publisher Activision: Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg soll ein komplett neues, eigenständiges Spiele-Universum entstehen.

Düstere Zukunftsvision

Destiny spielt in der Zukunft und dreht sich um Umweltkatastrophen und die Invasionsgelüste diverser Völkerschaften. Da sind beispielsweise die Fallen, die mit ihren schwarzen Anzügen und Gasmasken an die Helghast aus "Killzone" erinnern. Oder die Cabal, die mit ihren dicken Schildkrötenpanzern zur Familie der "Ninja Turtles" zählen könnten. Nicht zu vergessen die Vrex - zeitreisende Roboter mit goldener Rüstung, die ein wenig aussehen wie "Star Wars"-Droiden. Der Spieler selbst schlüpft in die Haut eines "Guardians" und wählt dabei aus drei Wächter-Klassen: Warlock, Hunter und Titan.

Klassenwahl hoch drei

Der Hunter-Scharfschütze muss als Späher der Truppe schnell und beweglich sein, ergo trägt er eine leichte Rüstung und schützt nur Beine, Bauch und Arme. Ganz anders die Spezialeinheit Titan, die mit dem schweren Maschinengewehr Gravesend Mk. 28 (Grave send = ins Grab geschickt) auf Feuerpower setzt und von Kopf bis Fuß schwer gepanzert ist. Wer den Körperpanzer rot markiert, sieht aus wie "Iron Man" - verdammt cool! Die Warlocks schließlich sind im Grunde Magier, die das Team mit Energieschilden schützen, dank ihrer Vortex-Granaten, die ihre Energie aus der Sonne beziehen, aber auch ordentlich Flächenschaden anrichten.

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Koop-Kampagne: Schicke Inszenierung, faire Beute

Bungie hat sich für ihr neues Baby eine interessante Mixtur ausgedacht: Wer Lust auf eine klassische Koop-Kampagne hat, lädt bis zu drei Freunde in sein private Spielinstanz ein, durchlebt beispielsweise ein Abenteuer in einer herrlich urigen Bunkeranlage im ehemaligen Russland, kämpft mit Schrotflinte, Sturmgewehr und Granaten gegen die Fallen und liefert sich zum Ende hin einen Mini-Bosskampf gegen einen General der Gasmasken-Armee, der mit einem heftigen Stampfangriff direkt mal Sniper-Kollegin Darla aus den Gucci-Stiefeln haut. Jetzt heißt es schnell sein, den Fallen-Boss mit Granaten aus der Deckung zwingen, immer wieder angreifen und letztlich mit aufgeladenem Spezialangriff niederzuringen.

Fair und gut durchdacht: Jeder Beteiligte bekommt auf seine Klasse zugeschnittene Beute. Als Titan erhalten Sie folgerichtig die Thunderlord-Gatling mit richtig viel Schuss, die sich mit einem eigenen Upgrade-System noch in Präzision, Reichweite und Stabilität verbessern lässt. Darla hingegen wird mit einem neuen Scharfschützengewehr belohnt. So dürften Streitigkeiten um "Loot" von vornherein ausgeschlossen sein.

Die Massenschlachten: Alle Mann auf die Panzerspinne

In Destiny gibt’s keine Ladezeiten und keine umständlichen Menüwechsel. Stattdessen können Sie jederzeit aus der Koop-Kampagne in eine große Schlacht eingreifen. Ein Beispiel: Es wird gerade ein anderer Trupp Guardians von einer ganzen Armee der Cabal-Fraktion angegriffen. Rennen Sie mit Ihrem Trupp hin und eröffnen Sie das Feuer, wechseln Sie automatisch von der persönlichen Koop-Blase in die öffentliche und müssen Ihre Attacken mit anderen menschlichen Mitspielern koordinieren.

Die Cabal werfen von Raumgleitern aus haushohe Spinnen ab, die sich mit einem dicken Stahlpanzer schützen, auf dem Rücken ein Lasergeschoss tragen und den Guardian-Einheiten gnadenlos einheizen. Ähnlich wie in klassischen Bosskämpfen der Marke "God of War" müssen Sie hier mit Ihrem Team die Schwachstelle finden. Eine gute Taktik: Man konzentriert die gesamte Feuerkraft auf die Beine, zerstört so die Panzerung und lässt den Monster-Arachnoiden einknicken. Jetzt noch eine Solar-Flare-Granate drauf, dann ist die Spinne besiegt, und man kann die fette Beute einsacken.

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Was uns gefällt

Destiny sieht nicht nur wunderschön aus, es wagt auch etwas. Die Halo-Macher wollen keinen Shooter von der Stange servieren, sondern eine schmackhafte Mixtur aus Koop-Erfahrung in einer schick inszenierten Kampagne, mit epischen Schlachten und einer ziemlich witzigen Begleiter-Drohne abliefern. Der KI-Geselle lockt die Lachmuskeln auch wirklich aus der Reserve und beschwert sich gerne mal über seinen Job. Auch das ausgefallene Gegner-Design macht Lust auf mehr: Hornissen mit Laser-Stachel, Schildkröten mit dicker Gatling oder Arachnoiden-Panzer gibt’s eher selten in Shootern - das kreative Gegner-Zeugs dürfte zusammen mit dem eingeprägten Raffinessen Rollenspielsystem viel frischen Wind ins Genre bringen.

Was uns nicht gefällt

MMO-Rollenspiele sind auf dem PC groß geworden. Warum also bringt Activision seine neue Online-Marke nicht auch für diese Plattform? Bungie sagt zwar, dass die "Abwesenheit schmerzvoll für PC-Gamer ist" und man über eine Portierung nachdenkt - doch Taten sind hier besser als Absichtserklärungen. Eine zeitgleiche Veröffentlichung mit den Versionen für Xbox One und Playstation 4 ist wünschenswert.

Fazit

Destiny wird ein technisch erstklassiger Multiplayer-Shooter mit cleveren MMOG-Elementen, der die Brücke zwischen Hollywood-reif inszenierter Kampagne und taktisch anspruchsvolleren Massenschlachten gegen ganze KI-Armeen schlägt. Darüber hinaus ist das Design wirklich fantastisch - Spinnen im Laserpanzer-Kostüm sind in Zeiten vieler innovationsarmer Games eine willkommene Abwechslung.

Infos zum Spiel

Titel: Destiny
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Activision
Hersteller: Bungie
Release-Termin: 2014
Preis: Noch nicht bekannt
System: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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