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F1 2013 im Vorabtest: Mit den Champions Gas geben

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First Look Formel 1 2013 | Rennspiel | PC, PS3, Xbox 360  

F1 2013: Mit den Champions Gas geben

25.07.2013, 14:39 Uhr | Olaf Bleich (jr / nic), Medienagentur plassma

F1 2013 im Vorabtest: Mit den Champions Gas geben. F1 2013 Rennspiel von Codemasters für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Namco Bandai)

F1 2013 (Quelle: Namco Bandai)

Wer wird in diesem Jahr Weltmeister in der Formel 1: Sebastian Vettel, Fernando Alonso oder vielleicht doch Kimi Räikkonen? Die aktuelle Saison der weltgrößten Rennsport-Serie ist spannend wie schon lange nicht mehr. Damit Fans die Geschicke ihrer rasenden Helden selbst nachstellen können, werkelt Codemasters bereits fleißig an der Rennspiel-Simulation "F1 2013". Doch diesmal gehen im Rennspiel von Publisher Namco Bandai nicht nur die aktuellen Stars auf PC, PS3 und Xbox 360 an den Start. Auch Rennfahrer-Legenden der 80er und 90er sind mit von der Partie.

F1 2013: Auf den neuesten Stand gebracht

Das neue F1 2013 erscheint in zwei unterschiedlich betankten Versionen. Die "Standard"-Edition enthält das Spiel samt allen aktuellen Stars und Teams. Die Daten bringt Codemasters auf den neuesten Stand. Lewis Hamilton fährt also bei Mercedes, während Sergio Perez seinen Platz bei McLaren-Mercedes eingenommen hat. Zudem befindet sich das 80er-Paket mit im Lieferumfang. Dieses umfasst unter anderem Fahrer-Legenden wie Nigel Mansell, Mario Andretti oder Gerhard Berger sowie mit dem spanischen Jerez und dem englischen Brands Hatch auch zwei klassische Strecken.

Die "F1 2013 Classic Edition" bietet zum höheren Preis noch einmal mehr Inhalt: Sie verfügt zusätzlich zu allen Inhalten der Standard-Fassung auch noch über Fahrer und Teams aus den 90ern. Zum Fahrerfeld gehören zum Beispiel David Coulthard, Jacques Villeneuve oder Eddie Irvine. Dazu kommen noch sechs Fahrzeuge aus dieser Zeit sowie die Kurse von Imola und Estoril. Käufer der Standard-Edition müssen sich aber nicht ärgern: Alle hier zusammengeführten Inhalte will Codemasters auch als kostenpflichtige DLC-Pakete anbieten.

Viel Stoff für F1-Fans

Codemasters wagt mit F1 2013 keine großen Experimente. So wird es nicht möglich sein, mit den klassischen Teams gegen ihre aktuellen Konkurrenten anzutreten. Jede Zeit bekommt ihre eigenen Spielmodi. Die Classics gehen daher im Grand Prix, in Einzel- und Zeitrennen an den Start. Mit dem aktuellen Kader fahren Sie dagegen eine ganze Karriere oder nehmen am Grand Prix oder an Zeitrennen teil. Im Vergleich zum Vorgänger verändern sich dabei nur Kleinigkeiten. So passt das Spiel beispielsweise die Boxenstopp-Strategie an die gewählte Rennlänge aus. Das bedeutet, dass man selbst bei zehn oder weniger Runden Reifen wechseln und nachtanken muss. Des Weiteren baut Codemasters eine erweiterte Speicherfunktion ein, sodass man zu nahezu jedem Zeitpunkt sein Spiel sichern und später an gleicher Stelle wieder einsteigen kann. Dadurch soll die Karriere für Gelegenheitsspieler attraktiver werden.

Ab in die Fahrschule

Daneben bietet F1 2013 eine erweiterte Fahrschule, damit Neueinsteiger schneller Fuß fassen. Diese können zudem auch Fahrhilfen wie die Traktionskontrolle oder Bremshilfen aktivieren. Für zusätzliche Abwechslung sorgt der Szenario-Modus, bei dem vorgefertigte Aufgaben gelöst werden müssen. Abgerundet wird das PS-Paket durch eine Online-Option, die wie "Grid 2" auf die "Racenet"-Umgebung setzt.

Action auf der Strecke

In Aktion sieht F1 2013 auch auf der aktuellen Konsolengeneration sehr gut aus. Für eine authentische Atmosphäre nutzt das Spiel in Classic-Rennen eine größere Zoomstufe, um den Eindruck einen alten Röhrenfernsehers zu erzeugen. Zudem wirken die Bildschirmeinblendungen etwas altmodisch, und ein zusätzlicher Grafikfilter vollendet die Reise in die Vergangenheit. Boliden wie der FW 12 von Williams oder der Lotus 100T steuern sich zudem merklich anders. Sie liegen etwas unruhiger auf der Straße und erfordern beim Herausbeschleunigen mehr Fingerspitzengefühl. Im Gegensatz zu Grid 2 spendiert Codemasters in seinem Formel 1-Racer jedem Fahrzeug eine individuelle Cockpitansicht, was der Atmosphäre und Authentizität sehr gut tut.

Wie realistisch hätten Sie's gerne?

Das Fahrgefühl bei den aktuellen Boliden erinnert stark an den Vorgänger. Mit eingeschalteten Hilfen sind die Flitzer gut kontrollierbar und somit auch für Einsteiger geeignet. Erst mit deaktivierter Traktionskontrolle ist mehr Können gefragt. Nur wer hier sanft in den Kurven Gas gibt und rechtzeitig anbremst, macht keine nähere Bekanntschaft mit dem Kiesbett oder der Bande. Übrigens wirkt sich der Reifenverschleiß - sei es durch Ausflüge in den Schotter, krasse Bremsmanöver oder unrundes Gas geben - spürbar auf Steuerung und Fahrverhalten aus. Auch Wettereffekte fordern dem Spieler ein adäquates Verhalten bei Lenk- und Bremsmanövern ab. Codemasters verspricht zudem deutlich verbesserte Computer-Gegner, die realistisch um ihre Punkte kämpfen. Weiterhin soll gerade bei den Konsolenversionen noch einmal an der Technikschraube gedreht werden. Ruckler oder Grafikfehler wie in der Vorjahresversion sollen nicht noch einmal auftreten.

F1 2013 
Powerrunde im britischen Silverstone

Frühe Spielszenen aus dem kommenden F1 2013. zum Video

Was uns gefällt

F1 2013 bietet authentischen Rennspaß. Nirgendwo sonst gibt es einen derart hohen Wiedererkennungswert. Die klassischen Formel 1-Boliden und Strecken sind der Atmosphäre sicherlich zuträglich, und die vielen verschiedenen Spielmodi garantieren Langzeitmotivation.

Was uns nicht gefällt

Codemasters spielt mit F1 2013 auf Zeit. Die ganz großen Quantensprünge gibt es nicht mehr. Besonders die wenigen angekündigten Neuerungen beim Karrieremodus lassen lediglich auf Detailverbesserungen hoffen.

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Fazit

Eine souveräne Fortsetzung mit einer gehörigen Portion Nostalgie: F1 2013 wird unterhaltsamer Rennspaß für echte Fans, die jedes Jahr ihr Saison-Update benötigen. Große spielerische Innovationen sollten sich Rennspiel-Fans aber nicht erhoffen.

Infos zum Spiel

Titel: F1 2013
Genre: Rennspiel
Publisher: Namco Bandai
Hersteller: Codemasters
Release: Herbst 2013
Preis: zirka 60 Euro
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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