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"The Witcher 3: Wild Hunt": Die neue Größe des Hexers

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Preview The Witcher 3: Wilde Jagd | Action-Rollenspiel | PC, PS4, Xbox One  

Die neue Größe des Hexers

08.08.2013, 08:42 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

"The Witcher 3: Wild Hunt": Die neue Größe des Hexers. The Witcher 3: Wilde Jagd (Quelle: CD Projekt Red)

The Witcher 3: Wilde Jagd (Quelle: CD Projekt Red)

Als Rollenspiel einer neuen Generation bezeichnet der polnische Entwickler CD Projekt Red sein Mammutwerk "The Witcher 3: Wild Hunt". Der Wechsel zur nächsten Generation zeigt sich im Look und in der Tatsache, dass das Fantasy-Abenteuer lediglich auf PC, PS4 und Xbox One erscheint. Dementsprechend sollen Ausstattung und Umfang nach Angaben des Herstellers neue Maßstäbe setzen. Die Umwelt wird etwa 35-mal größer sein als die des Vorgängerspiels, so dass es laut Entwickler satte 40 Minuten dauert, um per Pferd von einem Ende zum anderen zu reisen. Das Action-Rollenspiel soll insgesamt mehr als 100 Stunden nichtlineares Gameplay enthalten, woran die Hauptgeschichte rund die Hälfte der Zeit in Anspruch nimmt.

The Witcher 3: Große Zahlen

Nur allzu gerne garniert CD Projekt Red die einstündige Pressevorführung von spielbarem Material aus The Witcher 3 mit einem wahren Zahlengewitter. Der Held der Welt beispielsweise, der Kennern der Witcher-Reihe bestens vertraute Haudegen Geralt von Riva, tritt auf Basis von 96 verschiedenen "Actionsequenzen" mit seiner Umwelt in Kontakt. Er rennt und marschiert, sticht zu und attackiert, weicht aus oder schwingt sich in den Sattel. Das können andere Rollenspiel-Helden zwar auch - nur soll es bei Geralt sehr viel lebendiger und echter wirken. Wenn der Spieler dann gemeinsam mit Geralt nach rund 50 Stunden das Ende der Kampagne erreicht, bildet eine von insgesamt 36 möglichen Endsequenzen einen hoffentlich würdigen Schlusspunkt für das epische Abenteuer.

Das Abenteuer beginnt

Geralt von Riva befindet sich in diesem letzten Teil der "Witcher"-Trilogie auf einer persönlichen Mission. Um ihn auf seinem Weg zu begleiten, muss man die vorherigen Games aber nicht zwingend gespielt haben. "The Witcher 3" soll trotz vieler Rückblenden für sich selbst stehen und funktionieren. Und so bereist der Monsterjäger neue Regionen einer Fantasywelt, die unter anderem von nordischen und keltischen Kulturen inspiriert ist. Schuld am Ausflug in diese Gefilde hat übrigens das Nilfgaard Imperium, das die nördlichen Lande attackiert. Sehr viel mehr zur Handlung wird bisher nicht verraten. Ob man fortan der Hauptgeschichte folgt oder unzählige Nebenmissionen erforscht, das bleibt jedem selbst überlassen - die offene Welt macht es möglich.

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Liebe zum Detail

Die in dunklen Farben gemalte Welt unterteilt sich in markant benannte Regionen. Die kargen Landstriche des "No Man's Land" sind durch Einsamkeit geprägt, in der Hafenstadt "Novigrad" tobt das Leben. Überall warten Quests und Abenteuer. Viele Kleinigkeiten machen das Gameplay nachvollziehbar, so dass man tief in die Ereignisse eintauchen kann. Fängt Geralt etwa Fische, so ändert sich der Preis für seinen Fang bei Händlern je nach Distanz zum Gewässer. Schön auch, wie überall in der Wildnis Raubtiere vor sich hin jagen oder wie Nichtspieler-Charaktere auf sich verändernde Wetterveränderungen reagieren. Bei schlechtem Wetter trollen sie sich beispielsweise eher in die gemütliche Taverne, als dass sie sich draußen im Nasskalten herumtreiben. Dass jede von Geralts Aktionen Konsequenzen auf Story und Spielwelt haben soll, versteht sich bei so viel Liebe zum Detail fast von selbst.

Nah an der Realität

Dialoge und Entscheidungen, Quests und Reisen bilden den Mittelpunkt des Erlebnisses innerhalb einer offenen Umwelt, die man frei und ohne jede Ladepause bereisen kann. Ein Schnellreise-System verkürzt große Distanzen auf ein Augenzwinkern, man kann aber auch langsamer reisen und zum Beispiel per Schiff von A nach B gelangen. Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Nordlande sind berüchtigt für ihre tobenden Stürme. Nicht nur das Wettersystem hat gravierenden Einfluss auf den Spielablauf, auch die realitätsnahe Abbildung von Tag und Nacht. Macht sich Geralt auf die Jagd nach einem Werwolf, sollte er das tunlichst nicht bei Vollmond versuchen - zu diesem Zeitpunkt sind die Kreaturen naturgemäß am stärksten.

Ausgebautes Kampfsystem

Apropos seltsame Kreaturen: Klassische Bossgegner wird es in "The Witcher 3" nicht geben, wohl aber riesige Kontrahenten mit sehr speziellen Fähigkeiten. Hier lohnt sich der Einsatz von Geralts Hexer-Sinnen ganz besonders. Sie erlauben ihm, das Opfer anhand seiner Spuren zu verfolgen und erst zuzuschlagen, wenn es am schwächsten ist. Dann allerdings entfaltet das Moral-System seine Facetten: So mancher Gegner winselt im Angesicht der sicheren Niederlage um Gnade. Wer dem kein Gehör schenkt, könnte sich neue Feinde schaffen. Darüber hinaus wird man im Laufe der Abenteuer neue offensive und defensive Fertigkeiten freischalten, und wer Blocks, Betäubungsschläge, Gedankenkontrolle, Giftklingen und mehr geschickt kombiniert, wird schon bald zu einem hoch effizienten Monster-Kämpfer. Irgendwann vermag Geralt außerdem seine Instinkte so zu nutzen, dass die Zeit im Gefechten langsamer abläuft - der beliebte "Bullet Time"-Effekt lässt grüßen.

Was uns gefällt

Die offene Umwelt soll laut Hersteller noch einmal etwa zwanzig Prozent größer ausfallen als im vergleichbaren Rollenspiel "Skyrim" und zudem ohne jegliche Ladepause erforschbar sein. CD Projekt Red verspricht rund 50 Stunden Spieldauer allein für die Quests der Kampagne. Dazu kommt noch einmal dieselbe Zeit, die man mit interessanten Nebenaufgaben verbringen kann.

Was uns nicht gefällt

Der eine oder andere könnte das Fehlen eines Mehrspieler-Modus bedauerlich finden oder die Tatsache, dass Besitzer von Xbox 360 und Playstation 3 außen vor bleiben. Aber das ist eigentlich Klagen auf sehr hohem Niveau.

Fazit

Scheinbar muss sich Genre-König "Skyrim" angesichts der fabelhaft inszenierten Rollenspiel-Welt von "Witcher 3" warm anziehen. Nicht nur das runderneuerte Kampfsystem mit seinem Plus an Schwertkontrolle und den butterweich animierten Angriffsmanövern macht einen homogenen Eindruck, sondern auch die Inszenierung und das gesamte Drumherum.

Infos zum Spiel

Titel: The Witcher 3 - Wilde Jagd
Genre: Action-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt Red
Publisher: CD Projekt
Release: 2014
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS4, Xbox 720
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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