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"Need for Speed: Rivals" im First Look - EA gibt Vollgas mit Frostbite

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First Look Need for Speed: Rivals | Rennspiel | PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One  

"Need for Speed: Rivals": Hauptsache Vollgas!

20.08.2013, 14:09 Uhr | (jr / ams), Richard Löwenstein

"Need for Speed: Rivals"  im First Look - EA gibt Vollgas mit Frostbite. Need for Speed: Rivals Rennspiel für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One (Quelle: Electronic Arts)

Need for Speed: Rivals (Quelle: Electronic Arts)

Wenn wildgewordene Bleifuß-Artisten ihre aufgemotzten Sportwagen entern und die Straßenverkehr-Ordnung in die Tonne treten, dann kann das nur eines bedeuten: Eine neue Arcade-Raserei aus der "Need for Speed"-Reihe von Electronic Arts legt Gummi auf den Asphalt. Spannend am neuen "Need for Speed: Rivals" ist vor allem der Wechsel auf eine andere Hardware-Generation. Die neue Grafiktechnologie auf Basis der leistungsstarken "Frostbite"-Engine soll insbesondere auf PC, Xbox One und PS4 imposante Bilder hervorbringen.

Need for Speed: Rivals - Erfahrene Entwickler an Bord

Dass "Need for Speed: Rivals" auch auf Xbox 360 und Playstation 3 an den Start geht, davon war im Rahmen einer ersten Spielpräsentation beim Spielentwickler Ghost Games im schwedischen Göteborg erstaunlicherweise kaum die Rede. Aber wer würde angesichts einer ersten Probefahrt mit "Rivals" auf der Xbox One darüber klagen wollen? Entwickelt wird die wilde Racing-Hatz zwar von einem relativ neuen Team, das sich allerdings aus alten Hasen rekrutiert. Die Schöpfer haben unter anderem an Forza Horizon, Project Gotham Racing und "Race Pro" mitgewirkt und kennen sich demzufolge im Rennspiel-Genre bestens aus. Projektleiter Marcus Nilsson kommt vom Battlefield-Erfinder Dice. So erklärt sich vielleicht auch, dass Rivals die neue "Frostbite 3"-Engine unter der Haube hat - genau jenen Pixelmotor also, der bekanntlich auch beim Ego-Shooter Battlefield für spektakuläre Bilder sorgt.

Vollgas in einer offenen Welt

Erstaunlich, dass Ego-Shooter-Technologie als antreibendes Element eines Arcade-Rennspiels so gut funktioniert. Ähnlich wie "Need for Speed: Hot Pursuit" aus dem Jahr 2010 ist auch "Need for speed: Rivals" als eine Open-World-Raserei konzipiert, welche die Piloten zum Erkunden der Umgebung einlädt. Der Ausgangspunkt - eine virtuelle Stadt namens Waterfront - und das nähere Umland werden in feinster High-End-Optik auf den Bildschirm gemalt. Sonnenstrahlen spiegeln sich auf den polierten Karosserien teurer Sportautos. Staub und Blätter wirbeln empor, sobald die Boliden mit Radau um die Kurven driften. Das Gebotene wirkt detailreich und ungemein lebendig.

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Raser gegen Cops

Vergleichbar zu "Burnout Paradise" oder eben "Hot Pursuit" bewegen sich PS-Vernarrte also frei durch Wüsten, Wälder und Wolkenkratzer-Schluchten und nehmen an markierten Stellen Herausforderungen zu illegalen Straßenrennen an. Die Polizei steht dabei keineswegs nur Spalier, sondern bläst mit Autos, Straßensperren und Helikopter-Kameras zur Hetzjagd. Witzig: Wer auf null Punkte in Flensburg steht und keinen Rabauken markieren mag, der kann jederzeit auf die Seite der Knöllchenverteiler wechseln und in die Rolle des Jägers schlüpfen. Beide Karrieren sollen laut Hersteller rund fünf Stunden an Gameplay umfassen. Diverse Verzweigungen innerhalb der Karriere lassen auf Wiederspiel-Motivation und einige unterhaltsame Abende hoffen. Hübsch, dass sämtliche Events fließend in den Spielverlauf übergehen, und zwar nahezu ohne Ladepause.

Singleplayer gleich Multiplayer

Eine klare Trennung zwischen Einzelspielern und Onlinepiloten und den entsprechenden Spielmodi fehlt in "Need for Speed: Rivals". Wer das Game startet, ist automatisch mit den Mitspielern verbunden. So kann es passieren, dass man im Rahmen der Singleplayer-Karriere an einem illegalen Straßenrennen teilnimmt - und plötzlich den heißen Atem des Online-Kumpels im Genick spürt, der einen in seinem Polizei-Lamborghini schrottreif rammen möchte. Wer lieber ungestört an Runden-Bestzeiten und Ranglisten-Positionen feilen mag, kann derlei Belästigungen aber in den Optionen zum Spiel abstellen und die handliche Steuerung allein genießen. Dabei verdient die Handbremse besondere Beachtung: Sie arbeitet so präzise und griffig, dass sich damit herrliche Drifts auf den Asphalt zaubern lassen.

Vom Gejagten zum Jäger

Für weitere Zerstreuung sorgen Mini-Aufgaben: Für den weitesten Sprung oder die kürzeste Verfolgungsjagd wird man mit Speed-Points belohnt. Sie bilden die virtuelle Währung in "NfS: Rivals", mit der man neue Fahrzeuge kauft oder vorhandene Boliden mit einer Lachgas-Einspritzung und ähnlichen Spaßbeschleunigern versieht. Die Gesetzeshüter besitzen teils eigene und teils ähnliche Fahrzeuge wie die Geschwindigkeitssünder, allerdings in schwarzer Lackierung. Zudem verfügen die Polizisten über ein erweitertes Arsenal an Hilfsmitteln. EMP-Granaten beispielsweise legen die Elektronik lahm, geschickt platzierte Nagelbänder zerfetzen Reifen und Radkasten. Die Raser kontern beispielsweise mit Schockwellen-Werfern, die Barrikaden vor einem drohenden Fahrzeug-Kontakt beiseite rammen.

Was uns gefällt

Die Grafik-Technologie "Frostbite 3" bringt Bilder hervor, in die man sich verlieben möchte. Die frei befahrbare Umgebung enthält Herausforderungen für Einzelspieler und Online-Piloten an jeder zweiten Straßenecke.

Was uns nicht gefällt

Dem bisher gezeigten Gameplay fehlt es an überraschenden Ideen: "Rivals" wirkt wie ein Neuauflage des letzten "Hot Pursuit". Das Tuning beschränkt sich auf simple Regler zum Verändern von Motorleistung und Crashfestigkeit.

Fazit

Die Szene der Arcade-Rennspiele wird "Need for Speed: Rivals" wohl nicht total umkrempeln, dafür müsste der Open-World-Racer schon mehr Überraschungen und Ideen auffahren. Aber neue Technik und edle Ausstattung sollten unter dem Strich jede Menge Fahrspaß und Action garantieren.

Infos zum Spiel

Titel: Need for Speed Rivals
Genre: Arcade-Rennspiel
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Ghost Games
Release: 19. November 2013
Preis: zirka 55 Euro
System: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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