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Blizzard: WoW-Umstellung auf "Free-toPlay"-System könnte Sinn machen

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Blizzard: WoW-Umstellung auf "Free-toPlay"-System könnte Sinn machen

26.08.2013, 15:23 Uhr | jr / nic

Blizzard: WoW-Umstellung auf "Free-toPlay"-System könnte Sinn machen. World of Warcraft: Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

World of Warcraft: Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Blizzard kämpft mit einem stetigen Rückgang der Abo-Zahlen von World of Warcraft. Im zweiten Quartal 2013 verzeichnete man nur noch 7,7 Millionen aktive WoW-Gamer, nachdem das MMORPG in seinen besten Zeiten mehr als zwölf Millionen Fans für sich begeistern konnte. Allein in diesem Jahr ließen bereits mehr als eine Million Kunden Azeroth hinter sich. Im Interview mit Polygon erklärte Lead Designer Tom Chilton, dass man gegen diesen Negativtrend ankämpfen wolle. Drei Aspekte seien dabei wichtig: WoW wie bei "Mists of Pandaria" bereits geschehen für Casual Player attraktiver zu machen, mehr und schneller mit Erweiterungen die Attraktivität hochzuhalten und den Hardcore-Gamern herausfordernde Angebote zu machen. Man überlege aber auch, ob es sinnvoll sei, das Bezahlsystem zu ändern.

WoW: Blizzard prüft Free-to-Play-Umstellung

Mit 7,7 Millionen aktiven Rollenspielern im zweiten Quartal 2013 ist WoW noch immer mit weitem Abstand an der Spitze der Abo-finanzierten Online-Rollenspiele. Die Goldgräberzeiten des Online-Rollenspiels scheinen allerdings vorbei zu sein. Folgerichtig stellt man bei Blizzard laut Tom Chilton Überlegungen an, ob und wann es eventuell Sinn machen würde, das MMORPG vom bisherigen Abo- auf das boomende Free-to-Play-System umzustellen, um so den Kundenstamm wieder zu verstärken. Das Problem dabei sei, dass ein solches Manöver riskant sei und man keine Garantie habe, dass das Ganze wirklich zum Erfolg führen würde. Zwar hätten andere Spiele das geschafft und ihre Spielerzahl substanziell vergrößert, aber man habe keine Daten darüber, wie lange der Boost-Effekt angehalten habe und ob das Ganze auf längere Sicht gesehen tatsächlich profitabel gewesen sei, so Chilton weiter.

Kosten sparen: Blizzard verknüpft Realms

Blizzard bemüht sich mit aller Macht um eine optische und spielerische Erneuerung, arbeitet aber auch daran, die Kosten zu reduzieren. Im ersten Schritt wird jetzt der Serverpark verkleinert. Mit dem Update auf Version 5.4 will man "Verknüpfte Realms" einführen. Dabei soll man im Gegensatz zu Server-Zusammenlegungen seinen Nickname beibehalten und ganz normal auf seinem Server weiterspielen können - wo sich dann allerdings wieder mehr Leute tummeln sollen.

Blizzard verspricht, dass durch die Umstellung das Spielen mit Freunden leichter möglich wird, man schneller neue Gilden kennenlernt und heroische Boss-Kills vollbringen beziehungsweise in PVP-Kämpfen seinen Heldenmut beweisen kann. Die Spieler sollen von der technischen Umsetzung des Projekts nach Möglichkeit gar nichts mitbekommen.

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