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Star Citizen: Die Reise zu den Sternen beginnt

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First Look zu Star Citizen | Weltraumspiel | PC  

Die Reise zu den Sternen beginnt

30.08.2013, 18:13 Uhr | Tobias Zeißler (nic)

Star Citizen: Die Reise zu den Sternen beginnt. Star Citizen (Quelle: Cloud Imperium Games)

Star Citizen (Quelle: Cloud Imperium Games)

Ein knappes Jahr ist es her, dass Entwickler-Legende und „Wing Commander“-Schöpfer Chris Roberts seine Crowdfunding-Kampagne zu "Star Citizen" startete. Über das anvisierte Minimalziel von zwei Millionen US-Dollar ist Roberts Entwicklerteam Cloud Imperium Games bereits weit hinaus. Über 16 Millionen Dollar sind bislang zusammen gekommen. Mit dem  gestiegenen Budget nahm auch der Umfang des Projekts drastisch zu, weshalb man sich dazu gezwungen sah, einen modularen Entwicklungsansatz zu verfolgen. Auf der Gamescom präsentierte uns Roberts nun die ersten Früchte der bislang elf Monate dauernden Entwicklungstätigkeit in Form des Hangar-Moduls von Star Citizen.

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Star Citizen kommt in Häppchen

Mit Star Citizen verfolgt Cloud Imperium Games einen neuen, modularen Ansatz im Entwicklungsprozess. Anstatt die Fans, die das Projekt bereits finanziert haben, mindestens drei Jahre lang auf eine vollumfängliche Alpha-Version warten zu lassen, werden sämtliche Teile von Star Citizen in einzelne Module aufgespalten. Durch diese Herangehensweise soll einerseits Feedback eingeholt werden, andererseits sollen die Unterstützer bei der Stange gehalten und der Fortschritt der Entwicklung dokumentiert werden. Dass er mit einem derart frühen Release das Risiko eingeht, die Backer des Projekts mit einem noch unfertigen Modul zu enttäuschen, ist sich Roberts bewusst. Einem Publisher wie beispielsweise Microsoft würde er - im klassischen Entwicklungs- und Vertriebsmodell - eine so frühe Version des Spiels nicht zukommen lassen, sagt Roberts. Es sei ihm jedoch wichtig, die Community über die Fortschritte am Spiel auf dem Laufenden zu halten.

Erste Weltraumkämpfe gegen Ende des Jahres

Das erste Modul, dass Spieler erkunden dürfen, ist der bereits erwähnte Hangar. Dessen Tore sind aber bislang noch fest verschweißt. Das soll sich aber gegen Ende 2013 ändern, dann soll nämlich das "Dogfighting"-Modul erscheinen und die Spieler dürfen sich erstmals in Gefechte in den unendlichen Weiten des Alls stürzen. Im Verlauf des Jahres 2014 sollen schließlich die übrigen Module folgen. Mit einer ersten Beta-Version des kompletten Star-Citizen-Universums ist erst gegen Ende 2014 zu rechnen.

Drei-Klassen-Gesellschaft

Das Hangar-Modul selbst enthält drei verschiedene Varianten. Je nachdem wie viel bare Münze die Financiers in Star Citizen bislang investiert haben, stehen entweder ein Discount-Hangar, ein Business-Hangar oder der luxuriöse Deluxe-Hangar zur Verfügung. Während der Discount-Hangar noch ziemlich düster und beengt daher kommt, wird es mit dem Business-Hangar bereits sehr viel weitläufiger. Entsprechend bietet letzterer auch mehr Platz für die unterschiedlichen Raumschiffe des Spiels. Spieler mit dickem Portemonnaie und damit besonders großem Fuhrpark erhalten dagegen den Deluxe-Hangar. Der ist nicht nur riesengroß, sondern wirkt mit seinem sehr hellen Design wie frisch aus dem Ei gepellt.

Aller Anfang ist schwer

Der Funktionsumfang des Hangarmoduls ist momentan noch stark begrenzt. Viel mehr machen als im Hangar herum laufen, den Aufzug benutzen und seine Raumschiffe betrachten und betreten lässt sich bislang nicht. Roberts macht deutlich, dass es sich keinesfalls um eine fertige Version des Moduls handelt. Die Entwickler arbeiten im wahrsten Sinne ständig an der Weiterentwicklung. Während andere Kollegen der Presse in früheren Präsentationen zwei Tage zuvor noch von teils gravierenden Problemen wie Grafikfehler und fehlende Fahrgestelle an den Raumschiffen berichteten, war davon in unserer Version beinahe nichts mehr zu bemerken, was Roberts teilweise selbst erstaunte: "Wer hat das gepatcht?". Möglich macht das der Launcher von Star Citizen, der bereits zum jetzigen Zeitpunkt eigenständige Updates der Module erlaubt. So wird es möglich, auch nach dem Release des Moduls am 29. August kontinuierlich Verbesserungen und Erweiterungen einfließen zu lassen.

Was uns gefällt

Bereits in diesem frühen Stadium der Entwicklung begeistert Star Citizen mit grafischer Opulenz und Detailreichtum. Detailliert modellierte Cockpits, aufwendig animierte Schaltelemente und elegant designte Raumgleiter wie der Origin Jumpworks 300i lassen schon jetzt die Herzen von Weltraum-Simulations-Fans höher schlagen.

Was uns nicht gefällt

Sich seine Raumschiffe im Hangar anschauen zu können ist sicherlich nett, ein echter Einblick ins Spiel ist aber noch weit entfernt. Die wahren Qualitäten von Star Citizen werden sich frühestens dann zeigen, wenn es mit dem Dogfighting-Modul Ende des Jahres erstmals in die Raumkämpfe geht.

Fazit

Star Citizen ist für zahlreiche Fans der große Hoffnungsträger des seit Jahren im Dornröschenschlaf befindlichen Space-Simulations-Genres. Ob es diese Hoffnungen tatsächlich erfüllen kann, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine definitive Aussage treffen. Dass Chris Roberts aber eine ziemlich genaue Vorstellung von dem hat, was er mit Star Citizen erreichen will, wurde bei der Präsentation auf der Gamescom deutlich. Daher sind wir angesichts der früheren Roberts-Klassiker wie Wing Commander, Starlancer oder Freelancer sehr zuversichtlich.

Infos zum Spiel

Titel: Star Citizen
Genre: Weltraum-Simulation
Hersteller / Publisher: Cloud Imperium Games
Release-Termin: Ende 2014
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Ersteindruck: Sehr gut

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