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Diablo 3 für Xbox 360 und PS3 im Test: Viel Vergnügen in der Hölle

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Test Diablo 3 Konsolenversion | Action-Rollenspiel | PS3, Xbox 360  

Diablo 3: Viel Vergnügen in der rauen Konsolen-Hölle

09.09.2013, 10:57 Uhr | Benedikt Plass-Fleßenkämper (jr / ams), Medienagentur plassma

Diablo 3 für Xbox 360 und PS3 im Test: Viel Vergnügen in der Hölle. Diablo 3 Action-Rollenspiel für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Blizzard)

Diablo 3 (Quelle: Blizzard)

Das ist echtes Teamwork: Während der Barbar mit seiner Axt auf den ekligen Ghom, Herr der Völlerei, eindrischt, kümmern sich Hexendoktor, Zauberer und Dämonenjäger blitzschnell um die heranstürmenden Schleimwesen. Eine typische Szene aus dem Koop-Modus des Action-Rollenspiels "Diablo 3"? Ja, allerdings mit einer großen Besonderheit: Das hier ist keine Internet-Partie - alle vier Helden werden von Spielern dirigiert, die gemütlich nebeneinander auf der Couch hocken. Und kräftig jubeln, als der Bossgegner endlich tot zu Boden sinkt und seine wertvolle Beute freigibt. Die Konsolen-Umsetzung des Blizzard-Hits für PS3 und Xbox 360 macht möglich, was auf dem PC nur online ging: Bis zu vier Dämonenjäger können offline gemeinsam der prächtig funktionierenden Suchtformel "Kämpfen, leveln, Beute machen" frönen.

Diablo 3: Maßgeschneiderte Konsolen-Portierung

Anstatt eine schnelle, aber lieblose Umsetzung des im Mai 2012 veröffentlichten PC-Bestsellers (wir berichteten) abzuliefern, hat sich Blizzard lieber Zeit gelassen und mit der gewohnten Akribie an der Konsolen-Fassung gearbeitet. Gut so: Das erste Blizzard-Videospiel seit "Starcraft 64" (2000 für den Nintendo 64 erschienen) fühlt sich an, als wäre es nie für eine andere Plattform konzipiert worden. Und das ist das wohl größte Kompliment, das man Diablo 3 auf Konsole machen kann, schließlich gehört das Original zu den beliebtesten PC-Spielen überhaupt.

Highlight: Der lokale Koop-Modus

Der herrlich flexible Mehrspieler-Koop ist das Prunkstück der Portierung, lässt jegliche denkbare Kombination aus Online- und Offline-Teilnehmern zu. Und spielt sich großartig, denn augenfeindliche Splitscreen-Schlachten bleiben Ihnen erspart: Die Teilnehmer nutzen einen gemeinsamen großen Bildschirm, über den alle Helden wuseln. Muss sich ein Spieler mal für ein paar Minuten aus dem Geschehen zurückziehen, wird er von der Gruppe einfach "mitgezogen" und läuft den anderen automatisch hinterher - clever gelöst.

Gamepad-Genuss

Die Steuerung begeistert ebenfalls: Sie bewegen Ihren Helden, den Sie wie vom PC-Original gewohnt aus einer von fünf Charakterklassen wählen (Barbar, Mönch, Dämonenjäger, Zauberer und Hexendoktor), per Gamepad durch die vier Akte der Kampagne. Wo man auf dem PC seinen Recken per Mausklick an den gewünschten Ort manövriert, geht das hier auf direktem Weg. Mit dem linken Stick manövrieren Sie Ihre Spielfigur, mit dem rechten können Sie jederzeit gezielte Ausweichrollen hinlegen. Das ist vor allem in den spannenden Bosskämpfen gegen Zwischengegner oder Obermotze am Ende eines Aktes ein großer Vorteil, da Sie intuitiv Spezialattacken und Fallen ausweichen.

Vorteil für Konsoleros: Kein Online-Zwang, kein Auktionshaus

Inventar- und Charakterverwaltung hat Blizzard ebenfalls an die Möglichkeiten der Controller-Steuerung angepasst. Mit Hilfe von Kreismenüs haben Sie nach etwas Eingewöhnungszeit alles fest im Griff. Vorteil Konsolen: Online-Zwang und Echtgeld-Auktionshaus fallen hier weg. Weitere Unterschiede finden sich im Detail: So spielen Sie auf der PS3 statt in Full HD nur in 720p-Auflösung (Xbox 360: 1080p) und müssen mit reduzierter Grafikpracht auskommen. Zudem zoomt die Kamera auf PS3 und Xbox 360 etwas näher an die Hack & Slay-Action heran.

Sinnvolle Änderung: In der Konsolen-Umsetzung "droppen" weniger Items, diese sind dafür aber meist von besserer Qualität. Das ist gut so - auf dem PC war beim Beutemachen oft nutzloser Krempel dabei, weshalb man sich häufig in die Stadt teleportieren musste, um ihn beim Händler zu verramschen.

Suchtspirale

Inhaltlich bleibt gegenüber der PC-Version ansonsten alles beim Alten: Schnell steckt man wieder in der alten Suchtspirale, säubert ganze Landstriche und Dungeons von Monstern, absolviert Quests, steigt im Charakterlevel auf, sackt Beute ein. Während Sie die Kampagne im normalen Schwierigkeitsgrad in etwa 15 bis 20 Stunden beenden, beanspruchen die weiteren drei Schwierigkeitsgrade "Albtraum", "Hölle" und "Inferno" deutlich mehr Zeit. Und mit Charakter-Level 60 geht das Gehacke für echte Diablo-3-Fans bekanntlich erst los. Dann warten weitere 100 Charakterstufen - die berüchtigten Paragorn-Level - drauf, erklommen zu werden. Wer sich an diese Herausforderung wagt, versenkt locker 150 Stunden in dem Rollenspiel. Suchtgefahr!

Was wir mögen

Eine nahezu perfekte Gamepad-Steuerung, ein fantastischer Offline-Koop-Modus und das altbewährte Spielprinzip: Die Konsolen-Version von Blizzards Action-Rollenspiel ist ein echter Knaller. Klasse auch, dass man hier auf Online-Zwang und das umstrittene Echtzeit-Auktionshaus verzichtet hat. Hier lautet das Motto ganz einfach: Spiel starten, Controller in die Hand nehmen, Spaß haben!

Was wir nicht mögen

Grafisch hinkt die Portierung dem PC-Vorbild mit detail- und kontrastärmeren Bildern etwas hinterher. Zudem muss man sich erst mal an die leicht fummelige Charakter- und Inventarverwaltung gewöhnen. Leider ist "Crossplay" zwischen Konsolen- und PC-Zockern nicht möglich - die Versionen sind nicht kompatibel. Auch PS3- und Xbox-360-Abenteurer gehen nur auf ihrem jeweiligen System auf Koop-Beutejagd.

Fazit

Sie möchten das schönste Diablo 3 spielen, handeln gerne mit anderen Spielern, und Online-Multiplayer reicht Ihnen? Dann bleiben Sie beim PC-Original. Die Konsolen-Portierung ist die raue, puristische Variante: Grafisch schlichter, ohne Auktionshaus und mit weniger Komfort bei der Charakterverwaltung, dafür mit herrlich direkter, intuitiver Steuerung und einem unglaublich motivierenden Wohnzimmer-Koop-Modus. Im Endeffekt ist es reine Geschmackssache, auf welchem System man sich Höllenfürst Diablo stellt. Und wer ausschließlich auf Konsole spielt, muss sowieso zugreifen. Selten hat ein Spiel so süchtig gemacht!

Infos zum Spiel

Titel: Diablo 3
Genre: Action-Rollenspiel
Publisher: Blizzard
Hersteller: Blizzard
Release: Im Handel
Preis: zirka 55 Euro
System: Windows-PC, Mac
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut

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