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Rayman Legends im Test: Der Jäger der verlorenen Lums

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Test Rayman Legends | Jump'n'Run | PC, Xbox 360, PS3, PS Vita, Wii U  

Rayman Legends: Der Jäger der verlorenen Lums

05.09.2013, 17:50 Uhr | Olaf Bleich (jr / nic), Medienagentur plassma

Rayman Legends im Test: Der Jäger der verlorenen Lums. Rayman Legends Jump'n'Run-Spiel von Ubisoft für PC, Xbox 360, PS3, Playstation Vita, Wii U (Quelle: Ubisoft)

Rayman Legends (Quelle: Ubisoft)

Ubisoft hat sich mit der Veröffentlichung von "Rayman Legends" wirklich Zeit gelassen. Eigentlich hätte das Geschicklichkeitsspiel bereits Anfang 2013 exklusiv für die Wii U erscheinen sollen. Doch die schleppenden Verkäufe von Nintendos Spielkonsole machten dem Publisher und Entwickler einen Strich durch die Rechnung. Mit gut einem halben Jahr Verspätung erscheint Rayman Legends nun auf allen großen Plattformen und präsentiert sich als nahezu perfekte Videospiel-Unterhaltung mit viel Humor und Charme.

Rayman Legends: Die Albtraum-Attacke

Die Geschichte ist in Rayman Legends nur Nebensache: Während Rayman und seine Kumpels schlummern, machen sich die fiesen Albträume des Traumbläsers in der Oberwelt breit. Plötzlich herrscht überall ein wildes Durcheinander. Man ahnt schon, was nun kommt: Rayman muss eingreifen und die Albträume wieder aus der Welt verbannen. Das kurze Intro ist nicht viel mehr als die Basis für das wohl beste Geschicklichkeitsspiel des Jahres.

Extras für Wii U-Besitzer

Das Programm setzt auf eine non-lineare Abfolge von Levels. Man lustwandelt durch Galerien und springt einfach in die als Bilder dargestellten Areale hinein. Rayman Legends bietet dabei einen riesigen Umfang. Allein in der Version für PS3, Xbox 360, PS Vita und PC erwarten Sie mehr als 100 Hüpf-Abschnitte. Schön: Besitzer der Wii U erhalten noch einmal 40 Zusatz-Levels als Entschädigung für die lange Wartezeit.

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Sammel-Spaß mit Anspruch

In Rayman Legends hat der Spieler im Prinzip zwei grundlegend wichtige Aufgaben: Zunächst einmal müssen die gefangenen Kleinlinge aus den Krallen der Albträume befreit werden. Zum anderen sammeln Sie die goldenen Lums ein, die überall in der Spielwelt verteilt sind. Doch diese Aufgabe ist alles andere als leicht, denn der Schwierigkeitsgrad zieht bereit nach wenigen Levels kräftig an. Beim Hüpfen, Segeln, Schwingen und Prügeln ist gutes Timing und Fingerspitzengefühl gefragt.

Im Vergleich zu "Rayman Origins" hat Ubisoft den Anspruch jedoch besser ausbalanciert. Auch die späteren Missionen sind nach einigen Versuchen gut lösbar. Sehr gut: Wird Rayman einmal getroffen, setzt einen das Spiel sofort wieder zurück. Die "Respawn" -Punkte sind fair platziert, und so kommt nur sehr selten Frust auf. Höhepunkt des Spiels sind die trickreichen und optisch hübsch inszenierten Bosskämpfe, in denen es Rayman mit riesigen Metalldrachen und anderen Monstern aufnimmt.

Augen- und Ohrenfreuden

Seinen Spielwitz verdankt Rayman Legends nicht allein den ausgeklügelten Levels, auch die Präsentation trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei. Der Comic-Look ist ungemein abwechslungsreich, und die unterschiedlichen Szenarien entführen den Spieler in Waldregionen, unter Wasser oder in finstere Katakomben. Passend zu der jeweiligen Spielumgebung verändert sich auch die Musik. Mal wartet das Spiel mit Sphärenklängen, dann wiederum mit einem pompösen Orchester-Soundtrack auf.

All diesen Elementen drückt Ubisoft aber noch einmal den typischen "Rayman"-Stempel auf, wodurch es immer wieder etwas zu Schmunzeln oder zum Staunen gibt. Die Musik spielt in den sogenannten "Castle Rock"-Abschnitten eine besondere Rolle: Hier springt man zum Rhythmus bekannter Musikstücke wie "Eye of the Tiger" durch die Levels und sammelt Lums auf. Ein witziger und gleichermaßen kurzweiliger Spaß!

Spaß zu viert

In anderen Abschnitten steht man hingegen unter Zeitdruck und bekommt Unterstützung von Murfy, Raymans fliegendem Kumpanen. Auf Tastendruck betätigt dieser Hebel, verschiebt Plattformen oder dreht Räder. Auf der Wii U kann Murfy von einem zweiten Spieler übernommen werden. Dieser hilft dem anderen dann beim Bewältigen der Aufgaben. Der Mehrspieler-Modus - egal, auf welcher Plattform - ist mit bis zu vier Spielern vor einem Fernseher ungeheuer unterhaltsam. Alle Levels der Kampagne sind hier spielbar. Leider gibt es aber keine umfangreichen Online-Funktionen. Lediglich Mini-Spiele wie Fußball stehen zur Auswahl.

Was uns gefällt

Rayman Legends ist Spielspaß pur: Eine direkte und handliche Steuerung, nahezu perfekte Balance zwischen Anspruch und Frust, eine tolle Präsentation und nicht zuletzt der sympathische Humor sorgen für unzählige unterhaltsame Stunden. Als Sahnehäubchen gibt es zudem einen unterhaltsamen Mehrspieler-Modus und Zusatzfunktionen für Besitzer der Wii U.

Was uns nicht gefällt

Hier gibt es kaum etwas zu meckern: Die Hintergrundgeschichte hätte umfangreicher und tiefsinniger ausfallen dürfen. Der Online-Modus bietet bis auf die spaßigen Mini-Spiele leider kaum Mehrwert.

Fazit

Witzig, anspruchsvoll, fordernd: Rayman läuft Mario und Sonic langsam den Rang ab. Rayman Legends ist das nahezu perfekte Geschicklichkeitsspiel und gehört zu den besten Titel des Jahres 2013.

Infos zum Spiel

Titel: Rayman Legends
Genre: Jump'n'Run
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft Montpellier
Release-Termin: Im Handel (PS Vita: 12. September)
Preis: zirka 30 Euro (PC) / zirka 45 Euro (PS3, Xbox 360) zirka 50 Euro (Wii U)
System: PC, PS3, Xbox 360, Wii U, PS Vita
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
Wertung: Sehr gut

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