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Crowdfunding zu Educational-Game über den Holocaust gestartet

06.09.2013, 14:33 Uhr | nic / ams

Crowdfunding zu Educational-Game über den Holocaust gestartet. Imagination Is The Only Escape (Quelle: Luc Bernard)

Imagination Is The Only Escape (Quelle: Luc Bernard)

Der Spieleentwickler Luc Bernard hat sich ein interessantes Ziel gesetzt und sucht dafür nun finanzielle Unterstützung auf der Crowdfunding-Plattform "Indiegogo". Bernard möchte mit "Imagination is the Only Escape" ein Educational-Adventure über den Holocaust für PC, Mac, Ouya, iOS- und Android-Geräte erschaffen und damit ein Thema angehen, das für andere Entwickler aufgrund seiner Ernsthaftigkeit ein Tabu ist. Bernard hat bereits 2008 versucht, das Projekt für den Nintendo DS umzusetzen, was allerdings nicht zustande kam.

Imagination is the Only Escape: Spielerisch etwas über den Holocaust erfahren

"Film und Fernsehen sind seit Jahrzehnten eine Plattform für nachdenklich machende historische Fiktion. Währenddessen konzentriert sich die überwiegende Mehrheit von Videospielen über reale Ereignisse auf Action-beladene Kampfszenen und Strategiespiele. Imagination is the Only Escape wird das erste Spiel sein, dass sich auf das menschliche Element einer der schlimmsten Gräueltaten der Welt konzentriert: den Holocaust", so Bernards Eröffnungsworte zur "IndieGoGo"-Kampagne, die als Finanzierungsziel 125.000 US-Dollar angibt. Das Spiel soll ein lehrreiches und aufklärerisches Adventure werden, das seinen Schwerpunkt auf die Erzählung legt und den Spielern nahebringen soll, wie es den Opfern des NS-Regimes - insbesondere den Kindern - mental erging.

Das Spiel versetzt uns in das Frankreich vor der Besatzung durch Nazi-Deutschland und der Spieler schlüpft in die Rolle des kleinen jüdischen Jungen Samuel, der zunächst mit seinen Freunden spielt, zur Schule geht und ein ganz normales Leben führt. Bis die Deutschen einmarschieren und kurze Zeit später die jüdische Bevölkerung festnehmen. Samuel kann den Fängen der Besatzer zwar entkommen, muss aber mit ansehen, wie seine Mutter beim Fluchtversuch erschossen wird. Von da an beginnt seine Reise durch Frankreich auf der Suche nach Sicherheit und Freiheit.

Mut zum schwierigen Thema

"Imagination wird den Spieler nicht nur über die involvierten Personen nachdenken lassen, das Ziel des Spieles ist es, mehr Leute dazu zu bewegen, nachzuforschen und sich über den Holocaust zu informieren", so Bernard weiter. "Videospiele werden oft als bedeutungslose Ablenkung für Kinder gesehen, aber Imagination hat die Gelegenheit, anderen Spielen den Weg zu bahnen, kontroverse, aber dennoch wichtige Themen anzugehen." Er bezieht sich dabei auch auf die alte Weisheit: "Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen."

Wenn Bernard das Projekt finanziert bekommt und das Potential des Titels vollends ausschöpft, könnte er tatsächlich einen Meilenstein setzen. Spiele haben schließlich das Potential, schwierige Themen auf spielerische und charmante Art und Weise an Jung und Alt heranzutragen und den Menschen dadurch etwas beizubringen. Außerdem kann die Spielebranche, die sich nur zu oft auf banale Action-Orgien beschränkt, eine ernste und lehrreiche Herangehensweise an das Thema zweiter Weltkrieg und Holocaust mehr als gut gebrauchen. (Zur IndieGoGo-Kampagne von Imagination)

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