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Das kann der PS4-Controller

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Hardware: Probegespielt auf der Playstation 4  

Das kann der PS4-Controller

13.09.2013, 16:30 Uhr | Richard Löwenstein (ams / nic), Richard Löwenstein

Das kann der PS4-Controller. Dualshock 4-Controller für die Playstation 4 (Quelle: Sony)

Dualshock 4-Controller für die Playstation 4 (Quelle: Sony)

Nachdem wir bereits unsere ersten Erfahrungen mit der Xbox One und insbesondere deren Controller geschildert haben (zum Artikel), widmen wir uns nun der PS4 von Sony. Auch hier pochte das Gamerherz beim ersten Ausprobieren des neuen Gamepads vor Aufregung. Ist der neue Dualshock 4 wirklich so viel besser als sein Vorgänger? Und was für Details wurden überhaupt verändert? Wir liefern die Antworten.

Sinnvolle Evolution

Beim Dual-Shock-4-Controller versucht sich Sony gar nicht erst an einer Neuerfindung des Rades. Vielmehr baut der Controller der PS4 ganz offensichtlich auf den Erfahrungen auf, welche die Japaner in drei vorangegangenen Konsolengenerationen sammeln konnten - und ergänzt sie um sinnvolle Verbesserungen. Schon die erste Berührung mit dem neuen Eingabegerät ist ein wahres Aha-Erlebnis, nicht nur für langjährige Besitzer des Dual-Shock-3-Controllers. Obwohl mit 210 Gramm rund zehn Gramm schwerer als das Pad der Vorgängerkonsole, fühlt sich der Dual Shock 4 gut an und liegt prima in der Hand. Das mag dem leicht veränderten Gewicht geschuldet sein, man könnte jedoch auch die gummierte Beschichtung der Griffhörnchen als dafür verantwortlich betrachten. Egal ob nun im rasanten Ego-Shooter-Gefecht eines "Killzone: Shadow Fall", bei packenden Online-Verfolgungsjagden mit "Driveclub" oder in hitzigen Jump´n´Run "Knack": die zusätzliche Griffigkeit hält Hand und Finger in Position.

Entscheidende Kleinigkeiten

Es sind die Kleinigkeiten, die einem sofort das Herz aufgehen lassen. Beispielsweise sind die beiden Analogsticks nicht mehr nach oben gewölbt wie noch beim Dualshock 3, sie verfügen vielmehr über eine konkave Ausformung. Der Daumen ruht also in einer Mulde und bleibt stabil in Position. Auch die Schultertaste zeigen sich verändert. Sie sind nach innen gewölbt, was ein Abrutschen der Kuppen der Zeigefinger effektiv verhindert. Dass beide Ideen vom Erzkonkurrenzen Microsoft abgekupfert sind, tut der Qualität der Umsetzung keinen Abbruch. Eine weitere Idee leiht Sony von der Indie-Konsole "Ouya". Die freie Fläche zwischen den Analogsticks wirkt auf den flüchtigen Blick sinnfrei. Tatsächlich handelt es sich um ein multifinger-taugliches Touchpad, das im Stil eines Smartphones bloßes Antippen genauso versteht wie komplexere Wisch- und Spreizgesten mit zwei Fingern. In Ubisofts Actionabenteuer "Assassin’s Creed 4: Black Flag" beispielsweise zoomt man per Geste die Weltkarte; andere Entwickler setzen auf klassische Menü- und Optionen-Navigation. Wir hoffen auf überraschendere Ideen.

Funksprüche und Farbwechsel

Weniger auffällig, weil gut im Gehäuse versteckt, hat der integrierte Mono-Lautsprecher durchaus das Zeug zur Intensivierung des Spielerlebnis. Trotz blecherner Tonausgabe macht es Laune, wenn sich beim Egoshooter "Killzone: Shadow Fall" immer wieder Funksprüche aus dem Controller quetschen. Man fühlt sich noch ein Stück mehr mittendrin im Gefechtswimmel. Direkt unterhalb des Lautsprechers findet sich ein 3,5mm-Klinkenstecker. Er dient dem  Anschluss externer Kopfhörer oder des Mono-Headsets, das jeder Playstation 4 beiliegt. Praktische Sache. Eine weitere Tuning-Maßnahme macht  überdeutlich auf sich aufmerksam: Es handelt sich um eine schicke Farbniere auf der Stirnseite des Controllers. Befinden sich mehrere Controller in Reichweite der Konsole, kennzeichnet ein blaues Leuchten den Controller von Spieler Eins. Die Farbniere am Controller von Teilnehmer Zwei leuchtet rot, beim dritten grün, beim vierten rosa. Fans von Party- und Mehrspieler-Games müssen beispielsweise bei Splitscreen-Rennspielen nicht länger rätseln, welcher Controller welches Fahrzeug kontrolliert.

Witzige Ausprobier-App

Sofern eine Playstation-Eye-Kamera vorhanden ist, hält die Leuchtniere eine weitere Überraschung in petto: Die Konsole kann über die Kamera die Position des Leuchtens und damit den Standort des Spielers im Raum bestimmen. Ausprobierbar ist das anhand des "Playroom", der auf jeder PS4 vorinstalliert ist. Er macht dem Neubesitzer der Konsole  auf witzige Weise mit den Eigenheiten des Controllers vertraut. Während Dutzende kleiner Gnome – die sogenannten "AR Bots" – über den Bildschirm huschen, kann man sie per Touchpad streicheln oder durch Zuhalten der Leuchtniere in Dunkelheit tauchen. Dass die Wichte aus dem Bild rutschen, sobald man den Controller nach links oder rechts kippt, das liegt am Beschleunigungs-Sensor im Dual Shock 4. Er nimmt Lageveränderungen sehr sensibel wahr. Witzige Sache, aber bereits aus dem Vorgängermodell Dual Shock 3 bekannt. Und wie wir inzwischen wissen, hat kaum ein Spiel für Playstation 3 davon Gebrauch machen wollen.

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