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Payday 2 im Test: Verbrechen macht Spaß

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Verbrechen macht Spaß

18.09.2013, 15:54 Uhr | Olaf Bleich (nic / ams), Medienagentur plassma

Payday 2 im Test: Verbrechen macht Spaß . Payday 2 im Test für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: 505 Games)

Payday 2 im Test für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: 505 Games)

Hollywood porträtiert Bankräuber nicht selten als gewiefte Schlitzohren. George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon rauben in dem Actionfilm "Ocean's Eleven" in Las Vegas Spielcasinos aus und lassen damit die Kinokassen klingeln. In der Einbrecher-Simulation "Payday 2" für PC, Xbox 360 und PS3 geht nicht so humorig zu: Juweliere, Läden, Villen und Diskotheken sind vor den maskierten Ganoven nicht sicher. Dabei wird aber nicht nur reichlich viel geballert, gerade im erstklassigen Mehrspielermodus kommt es auch auf Taktik und Teamwork an.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Zentrale des organisierten Verbrechens

Das Spielprinzip hat sich im Gegensatz zu dem 2012 veröffentlichten ersten Teil von "Payday" kaum verändert. Noch immer geht es darum, mit einem Vier-Mann-Trupp in Geschäfte und Lokalitäten einzubrechen, Tresore zu knacken und anschließend Geld oder Zielgegenstände zu stehlen. Neue Aufträge erhalten Sie dabei über die gewöhnungsbedürftige Karte des Crime.Net - einer virtuellen Jobbörse für Ganoven. Insgesamt gibt es hier rund 30 verschiedene Aufträge, an deren Ende man nicht nur einen kleinen Teil der Beute bekommt, sondern auch Erfahrungspunkte. 

Harter Einstieg

Mit diesen schalten Sie neue Fähigkeiten in Talentbäumen wie "Mastermind" oder "Ghost" frei. Hier finden sich Spezialisierungen und Extras für den nächsten Einsatz, beispielsweise Erste-Hilfe-Sets, C4-Sprengladungen oder die Fähigkeit, Wachen dazu zu bringen, aufzugeben. Zudem aktiviert man Waffen und Modifikationen wie Schalldämpfer. Allerdings dauert es seine Zeit, bis man einkaufen gehen kann. Payday 2 ist mit virtuellen Dollars und Erfahrungspunkten sehr sparsam. Daher ist die Anfangsphase auch ausgesprochen schwierig. 

Payday 2: Der erste Teaser-Trailer des Ego-Shooters

Ein kurzer Teaser-Clip zum zweiten Teil des Coop-Shooters mit Raubüberfällen und Gangster-Action.

Ein kurzer Clip zur Fortsetzung des Coop-Shooters.


Der große Coup

Die Standardmission von Payday 2 läuft stets ähnlich ab: Im Erkundungsmodus begutachten Sie das Gebiet, suchen nach Hintereingängen oder Tresoren. Per Tastendruck setzen Sie dann die Maske auf und starten den Überfall. Die meisten Aufträge bestehen aus nur einer Etappe, andere ziehen sich über gleich mehrere Tage. So muss man etwa am ersten Tag Gemälde aus einem Museum stehlen, diese mit Kameras versehen, am zweiten Tag an einen korrupten Politiker übergeben, um eben jenem am dritten Tag den Safe mit Gold auszuräumen.

Schleichen oder Brechstange?

Grundsätzlich lässt Ihnen Payday 2 die Wahl, ob Sie lieber schleichen möchten oder der Polizei die Stirn bieten. Aber zu Beginn hilft meist nur die Brechstangen-Methode. Während der Einsätze ist der Faktor Zeit absolut entscheidend. Je länger man braucht, desto mehr Polizisten tauchen mit immer stärkerer Ausrüstung auf. Daher müssen Sie sich sputen. Das Problem: Im Einzelspieler-Modus übernehmen Computer-Ganoven die Rolle der Teamkameraden und sind leider nur als Rückendeckung zu gebrauchen. Alle anderen Aufgaben wie das Transportieren der Beute zum Fluchtwagen oder das Platzieren von Bohrern an Tresoren und Sicherheitstüren muss man selbst ausführen. Dadurch geht viel Taktik flöten – und der Bruch wird zum Marathonlauf mit allerlei unschönen Hindernissen. Denn nicht selten stellen sich die Handlanger absolut dämlich an. 

Mehrspieler-Spaß trotz biederer Optik

So richtig Freude macht Payday 2 dafür dann mit drei menschlichen Schurken - im Idealfall Freunden - an der Seite. Via Headset spricht man dann die entsprechenden Aufgaben und das Vorgehen ab, verteilt klare Rollen und koordiniert die Angriffe. Nur hier kommen auch Hilfsmittel wie beispielsweise Kameras wirklich zur Geltung, da ein Spieler seinen Teamkollegen mitteilen kann, wo die Polizei als nächstes vorrückt. Payday 2 ist im Mehrspielermodus ein erstklassiger Taktik-Shooter und fordert von Beginn an mit einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad, sodass Egoisten sich schnell die Zähne ausbeißen. 

Hässliches Entlein

Allerdings sieht Payday 2 gerade auf den Konsolen alles andere als taufrisch aus. Die Level sind stets nach dem gleichen Schema aufgebaut, und die Textur-Qualität ist äußerst niedrig. Hinzu kommen ein kräftiges Kantenflimmern und gelegentliches Ruckeln. Diese Probleme gibt es auf dem PC zwar nicht, aber auch dort ist Payday 2 kein Grafik-Wunderwerk. 

Was uns gefällt

Im Multiplayer-Modus ist der Ego-Shooter ein wahres Fest und gewinnt gegenüber dem Vorgänger dank der Spezialisierungen und notwendiger Absprachen mächtig an Anspruch hinzu. Der knackige Schwierigkeitsgrad sowie die Möglichkeit nahezu alle Missionen lautlos und ohne Polizei-Eingriff beenden zu können motivieren. Gleiches gilt für die zahlreichen freischaltbaren Fähigkeiten und Extras.

Was uns nicht gefällt

Payday 2 ist nur in der Gruppe ein diebischer Spaß. Alleine frustriert der Ego-Shooter aufgrund der beschränkten KI-Kollegen. Zudem fällt die insgesamt etwas altbackene Grafik negativ auf. Besonders die Konsolenversionen leiden unter matschigen Texturen, Kantenflimmern und gelegentlichem Ruckeln. 

Fazit

Wer ein Solo-Abenteuer sucht, ist bei anderen Shootern besser aufgehoben. Will man aber bevorzugt mit bis zu vier Freunden auf die Suche nach dem großen Coup gehen, dann ist diese Einbrecher-Simulation absolut das Richtige.

Infos zum Spiel

Titel: Payday 2
Genre: Actionspiel
Publisher: 505 Games
Hersteller: Starbreeze
Release: im Handel
Preis: zirka 30 Euro Digital - zirka 50 Euro Box
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: ab 18 Jahren
Wertung: Gut

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