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Dragon Age 3 "Inquisition": Bestien aus einer anderen Dimension

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First Look zu Dragon Age: Inquisition | Rollenspiel | PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One  

Bestien aus einer anderen Dimension

20.09.2013, 13:28 Uhr | Sabine Schischka (nic / ams), Richard Löwenstein

Dragon Age 3 "Inquisition": Bestien aus einer anderen Dimension. First Look zu Dragon Age: Inquisition für PC, PS3, Xbox 360, PS4 und Xbox One (Quelle: Electronic Arts)

First Look zu Dragon Age: Inquisition für PC, PS3, Xbox 360, PS4 und Xbox One (Quelle: Electronic Arts)

Es herrscht Krieg. Das Reich namens Thedas ächzt unter den schweren Kämpfen und ertrinkt im Blut seiner Gefallenen. Magier bekriegen sich mit der Kirche, die Sucher der Wahrheit haben sich mit den Templern verbündet und von den Regeln der Kirche abgewandt und im französisch angehauchten Königreich Orlais tobt ein grausamer Bürgerkrieg. Die Welt von "Dragon Age: Inquisition", dem neuen Rollenspiel der Genre-Profis aus dem Hause Bioware, das 2014 für PC, Xbox 360, PS3, PS4 und Xbox One erscheinen soll, bietet also schon einmal eine brisante Ausgangslage.

Eine neue Bedrohung

Und als ob das noch nicht genug wäre, lauert im dritten Teil der "Dragon Age"-Reihe auch eine neue Bedrohung: Durch eine Art dimensionalen Riss kriechen fiese Monster, Bestien und Dämonen aus dem metaphysischen Reich "Fade" in die reale Welt. Doch Geistliche, Templer und Magier sind so tief verstrickt in ihre eigenen Fehden, dass sie die drohende Gefahr nicht richtig wahrnehmen. Höchste Zeit also für einen Helden, der sich aufmacht, den Riss zu schließen und die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

Mehr Rassen, mehr Auswahl

Im Gegensatz zum Vorgängerspiel "Dragon Age 2" bauen wir uns wieder unseren eigenen Helden zusammen: den "Inquisitor". Für den stehen auch wieder diverse Völker, wie Mensch, Zwerg, Elf oder die exotischen Qunari zur Verfügung. Auch die Frage nach dem Geschlecht sowie die Entscheidung zwischen bislang drei Klassen, Krieger, Fernkämpfer und Zauberer, liegt beim Spieler. Der individuell frischgebackene Held stellt sich der Bedrohung aber nicht allein. Stattdessen ruft er gemeinsam mit ein paar Gleichgesinnten die namensgebende Inquisition wieder ins Leben. Sie soll nun aufklären, wie der Riss entstanden ist und wie man ihn wieder schließen kann.

Dragon Age 3: Inquisition - Erster Trailer von der E3

Dragon Age-Fans werden, mit Hexe Morrigan und Zwerg Varric, in diesem Trailer zwei bekannte Gesichter wiedersehen.

Dragon Age-Fans werden bekannte Gesichter wiedersehen.


Dynamische Handlung

Die Geschichte ist nicht starr choreographiert, sie schreibt sich vielmehr aus getroffenen Entscheidungen und Taten im Spielverlauf nach und nach selbst. Ganz ähnlich also wie die Geschichte des Grauen Wächters des ersten Teils "Dragon Age: Origins". Als Inquisitor gilt es, wichtige Bündnisse zu schließen, die eigene Organisation zu verwalten und für selbst erwählte Tugenden einzustehen. Der Spieler entscheidet selbst, wie er mit unachtsamen Ignoranten verfährt, die die Bedrohung durch den Riss herunterspielen oder sich aus egoistischen Motiven der Inquisition gar in den Weg stellen. Gerade am Spielanfang mangelt es so manchem Bewohner der Reiche noch an gebührenden Respekt. Erst durch das Absolvieren von allerlei Haupt- und Nebenmissionen, das Sammeln wertvoller Items und Hilfe für in Not geratene Bürger baut sich der Spieler nach und nach einen Ruf auf. 

Flexibles Questsystem

Wer in der Hauptgeschichte weiterkommen möchte, sollte sich vom strengen Quest-System anderer Rollenspiele lösen. Denn in "Dragon Age: Inquisition" schaltet man das Fortkommen in der Geschichte nicht durch das Abarbeiten spezieller Hauptmissionen frei. Stattdessen geht es immer dann weiter mit der Story, wenn die Inquisition – auf welchem Wege auch immer – wieder stärker oder größer geworden ist. Man muss also die Welt erforschen und mit ihr interagieren, um nach bislang noch ungeklärter Spielstundenzahl den Abspann zu erleben. "Wir wollen dem Spieler die Freiheit lassen, die Ziele und Aufgaben zu verfolgen, die ihm am Herzen liegen", erklärt Mike Laidlaw, kreativer Leiter bei Bioware. Es soll keine Rolle spielen, ob man gerade lieber Monster aus dem Riss metzelt oder der Inquisition durch clevere Bündnisse neue Stärke verleiht: All das wird sich auf die Weiterentwicklung der Inquisition auswirken. 

Mehr Bewegungsfreiheit

Ist man in "Dragon Age 2" nur in einer einzigen, recht geradlinig angelegten Region der Spielwelt unterwegs, hat die Inquisition im dritten Teil in ganz Thedas ihre Finger im Spiel und reist so durch die unterschiedlichen Königreiche und Länder. Fans des ersten Teils können aufatmen, entfällt doch das beengte Gefühl des zweiten "Dragon Age" als wesentlicher Kritikpunkt. Gleichzeitig verspricht Bioware, dass man dem Spieler Regionen wie aus dem Lego-Baukasten erspart und wiederverwertete Dungeons der Vergangenheit angehören. Eine frühe Demo schürt zumindest Optimismus: Aus der Verfolgerperspektive streift der Recke durch finstere Sümpfe, erhabene Gebirgszüge und glühende Wüsten. Auf einer Sanddüne entdeckt man tote Körper, im Schick des Moores finden sich wertvolle Zauber-Artefakte. Es wirkt, als könnten sich hinter jeder Ecke versteckte Korridore auftun. Nebenmissionen, Geheimnisse und entdeckenswerte Kleinigkeiten soweit das Auge blickt. 

Was wir mögen

Das Spiel lässt einem die Wahl zwischen vielen verschiedenen Rassen. Dadurch, und aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Handlung sollte "Dragon Age Inquisition" zu einem sehr abwechslungsreichen Erlebnis werden. 

Was wir nicht mögen

Dass Bioware das Spiel auch für Xbox 360 und Playstation 3 ankündigt hat, wirft den Verdacht auf, dass die Entwickler Rücksicht auf die alte Hardware nehmen, Kompromisse beim Gamedesign machen müssen und so gegebenenfalls Next-Gen-Feeling verloren geht.

Fazit

Nach dem etwas enttäuschenden Fantasy-Rollenspiel "Dragon Age 2" wird der eine oder andere den Versprechungen des Herstellers Bioware nicht mehr ganz so bereitwillig Glauben schenken wollen. Die ersten bewegten Szenen aus "Dragon Age: Inquisition" hinterlassen jedoch den Eindruck, dass Bioware seinen großen Worten spielbare Taten folgen lässt. Das Game hat das Zeug zu einem rundum begeisternden Rollenspiel-Meisterwerk.

Infos zum Spiel

Titel: Dragon Age: Inquisition
Genre: Rollenspiel
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Bioware
Release: Herbst 2014
Preis: noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: noch nicht bekannt
Wertung: Sehr gut

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