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Er machte Super Mario groß  

Nintendo-Patriarch Hiroshi Yamauchi ist tot

20.09.2013, 10:03 Uhr | t-online.de, rtr, AFP

Nintendo-Patriarch Hiroshi Yamauchi ist tot. Nintendo-Patriarch Hiroshi Yamauchi führte das Unternehmen 53 Jahre lang. (Quelle: dpa)

Nintendo-Patriarch Hiroshi Yamauchi führte das Unternehmen 53 Jahre lang. (Quelle: dpa)

Nintendo trauert um seinen langjährigen Präsidenten Hiroshi Yamauchi. Der Videospiel-Pionier ist am Donnerstag im Alter von 85 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben, wie Nintendo mitteilte.

Yamauchi hatte den Chefposten bei Nintendo 1949 als 22-Jähriger von seinem Großvater übernommen und das Unternehmen in den folgenden Jahrzehnten zum globalen Erfolg geführt.

Unter der Ägide von Yamauchi brachte Nintendo, das als traditioneller Spielkarten-Anbieter 1889 gegründet wurde, unter anderem die Spielekonsole Nintendo Entertainment System (NES) und den tragbaren Gameboy mit Spielen wie Tetris und Super Mario auf den Markt.

Aktuelle Spiele-News

    Nintendo gelingt Durchbruch mit NES

    Mit dem 1983 veröffentlichten NES legte das Unternehmen den Grundstein für den weltweiten Siegeszug von Videospielen. Beide Geräte leiteten die Ära der Spielekonsolen ein, die Nintendo mit der 2002 auf den Markt gebrachten Wii entscheidend mitprägte. Daneben dominieren Sony Playstation und Microsoft Xbox das Geschäft.

    Yamauchi leitete das Familienunternehmen Nintendo in dritter Generation. Er steuerte die Firma 53 Jahre lang. 2002 übergab Yamauchi an den heutigen Chef Saturo Iwata. Bis zu seinem Tod hatte er den Posten eines externen Beraters inne.

    Yamauchi war reichster Mann Japans

    Auf dem Höhepunkt des Wii-Erfolgs vor fünf Jahren führte das Forbes-Magazins Yamauchi als reichsten Mann Japans auf. Damals wurde das Nettovermögen des Managers auf 7,8 Milliarden Dollar beziffert.

    Für Schlagzeilen sorgte Yamauchi auch mit dem Kauf des US-Baseball-Teams Seattle Mariners 1992, das er damit vor der Pleite rettete. Später übernahm Nintendo America den Verein.

    Nintendo leidet unter Handy-Entwicklung

    Dem Boom der Tablets und Smartphones hatte Nintendo allerdings zuletzt nicht so viel entgegenzusetzen. Yamauchi rutschte deshalb auf Platz 13 der reichsten Japaner ab mit einem geschätzten Vermögen von "nur noch" 2,1 Milliarden Dollar.

    Der Tod des Patriarchen fällt in eine schwierige Zeit für Nintendo. In einem immer stärker segmentierten Markt macht dem Unternehmen unter anderem die Konkurrenz durch Handy-Spiele zu schaffen.

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