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"Diablo 3: Reaper of Souls": Das bringt des Teufels nächster Streich

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Preview zum Diablo 3-Add-on Reaper of Souls | Action-Rollenspiel | PC, Mac  

Diablo 3: Reaper of Souls - Des Teufels nächster Streich

14.10.2013, 07:09 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

"Diablo 3: Reaper of Souls": Das bringt des Teufels nächster Streich. Diablo3: Reaper of Souls Add-on zum Action-Rollenspiel von Blizzard für PC und Mac  (Quelle: Blizzard)

Diablo3: Reaper of Souls (Quelle: Blizzard)

Auch wenn die PC-Version von "Diablo 3" bereits seit Mai 2012 auf dem Markt ist - so wirklich leise wird es um das teuflisch gute Action-Rollenspiel nicht. Zuletzt stampfte Entwickler Blizzard das ungeliebte In-Game-Auktionshaus ein und veröffentlichte mit der Konsolenfassung das für viele Spieler bessere Diablo 3 auf Xbox 360 und PS3. Damit sich die PC-Gamer aber nicht vernachlässigt fühlen, gibt es in absehbarer Zeit auch für sie Nachschub an der Metzel-Front. Die erste Erweiterung "Diablo 3: Reaper of Souls" soll im Frühling 2014 erscheinen - und bringt kleine, aber feine Neuerungen in den Hack'n'Slay-Alltag. Wir haben einen ersten Blick riskiert.

Diablo 3: Reaper of Souls - Ein (Todes-)Engel auf Erden

Die Geschichte der Erweiterung knüpft direkt an das Hauptspiel Diablo 3 an: Der Beelzebub wurde geschlagen, doch seine Bosheit wabert noch immer gut verpackt in einem schwarzen Seelenstein vor sich hin. Eigentlich wollte Erzengel Tyrael den Edelstein verschwinden lassen. Malthael, der gefallene Engel der Weisheit, macht ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung. Dieser hegt nämlich der perfiden Plan, alle Dämonen auf dieser Welt zu vernichten. Das klingt zunächst unterstützenswert, allerdings zählt Malthael auch Menschen zu den Dämonen - und somit ist ein göttlicher Konflikt vorprogrammiert. Blöderweise startet Malthael seinen Feldzug gegen die Menschheit gleich in Westmarch, einer der Hauptstädte im "Diablo"-Universum.

Nur eine neue Klasse am Start

Ein neues Spiel sollte niemand von dem fünften Akt zu Diablo 3 erwarten. Eher eine umfangreiche Fortsetzung des Gewohnten. Denn das Add-on "Reaper of Souls" wird laut Blizzard in etwa so lang sein wie zwei Kapitel des Hauptprogramms und erhöht die Level-Grenze zudem von 60 auf 70. Außerdem führt es mit dem Kreuzritter einen neuen Helden ein, der dem Paladin aus "Diablo 2" sehr ähnlich ist. Die neue Charakterklasse mischt magische Blitzattacken mit schweren Angriffen mit Schild und Schwert. In der Online-Welt ist er somit ein typischer Tank, der mit seiner Lieblingswaffe - dem Flegel - an vorderster Reihe streitet und Magiern aufmüpfige Untote vom Hals hält.

Mehr Metzeln ist erwünscht

Nach dem Willen der Entwickler soll "Diablo 3: Reaper of Souls" mehr Wiederspielwert bieten: Die Dungeons werden zufällig zusammengestellt, außerdem gibt es kurzweilige Beutezüge, in denen sich erfahrene Spieler gegen Ende noch die Zeit mit Hordenangriffen vertreiben. Vor allem Profis profitieren von der höheren Level-Grenze, beschert sie ihnen doch neue Runen und Gegenstände. In der Welt von Reaper of Souls finden Abenteurer außerdem die Mystiker, die Gegenstände nicht nur verzaubern, sondern auch optisch anpassen können. Das funktioniert ähnlich wie die "Transmogrifikation"-Option des Blizzard-Online-Rollenspiels "World of Warcraft". Soll heißen: Das Erscheinungsbild einer Waffe wird auf die Eigenschaften einer anderen übertragen.

Des Teufels fette Beute

Die wahrscheinlich wichtigste Innovation des Add-ons ist allerdings das erweiterte Beute-System. Unter dem Titel "Loot 2.0" erhalten die Recken nun deutlich interessanteres, weil hochwertigeres Diebesgut. Gerade Bosskämpfe sollen nun besser belohnt werden. So garantiert Reaper of Souls dem wackeren Monsterbezwinger mindestens einen legendären Gegenstand und weitere seltene Objekte. Die Zeiten, in denen man nach langem Kampf mit billigen Schwertern und Armschienen abgespeist wurde, scheinen vorüber.

Sinnvolle Belohnungen: Das neue Loot 2.0-System

Außerdem erkennt das Spiel nun, welche Gegenstände wirklich Sinn machen. Ein Kreuzritter erhält daher klassenspezifische Gegenstände für einen Charakter seiner Stärke und nicht etwa einen magischen Schlagring, über den sich der Mönch freuen würde. Diese neue Funktion bezeichnet Blizzard als "Smart Loot". Und das Beste daran: "Smart Loot" und "Loot 2.0" werden wenige Wochen vor dem Erscheinen als Patch für das Hauptspiel geliefert, sodass auch Besitzer von Diablo 3 in in den Genuss dieser Funktionen kommen.

Was uns gefällt

Die angekündigten Neuerungen bügeln einige der wichtigsten Baustellen von Diablo 3 aus. Besonders das neue Loot-System dürfte für langfristige Motivation und zusammen mit stärkeren Gegnern für eine Menge Spaß beim Durchforschen von Zufalls-Dungeons sorgen.

Was uns nicht gefällt

Eine gänzlich neue Spielerfahrung bietet "Diablo 3: Reaper of Souls" nicht: Talentsystem, Gameplay und Online-Zwang bleiben weiter bestehen. Außerdem gab es bei früheren Diablo-Add-ons stets zwei statt nur einem Zusatzcharakter, hier zeigt sich Blizzard leider etwas knausrig.

Fazit

Blizzard schraubt an vielen kleinen Rädchen und optimiert sein Action-Rollenspiel sehr zielgerichtet. Ein neuer Charakter, ein erweitertes Loot-System und frische Dungeons - das sind gute Aussichten für Diablo-Fans.

Infos zum Spiel

Titel: Diablo 3 - Reaper of Souls
Genre: Action-Rollenspiel (Add-on)
Hersteller / Publisher: Blizzard
Release: 2014
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC, Mac
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Wertung: Sehr gut

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