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"Batman: Arkham Origins" im Test: Die Fledermaus erwacht

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Test Batman: Arkham Origins | Action-Adventure | PC, PS3, Xbox 360, Wii U, PS Vita, 3DS  

Die Fledermaus erwacht

04.11.2013, 14:35 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

"Batman: Arkham Origins" im Test: Die Fledermaus erwacht. Batman: Arkham Origins Action-Adventure von WB Games für PC, PS3, Xbox 360, Wii U, PS Vita und 3DS (Quelle: WB Games)

Batman: Arkham Origins (Quelle: WB Games)

Acht Kopfgeldjäger gegen eine Fledermaus: Das ist der Ausgangspunkt für ein neues spannendes Action-Abenteuer aus der "Arkham"-Reihe. Die Besonderheit diesmal ist, dass das Spiel einen jungen Batman portraitiert und zeigt, wie er zum Superhelden heranreift. "Batman: Arkham Origins" setzt etwa fünf Jahre vor den Ereignissen von "Arkham Asylum" ein. Die gleichnamige Irrenanstalt existiert zu dieser Zeit noch nicht und an ihrer Stelle liegt nur eine verlassene Insel vor der Küste der düsteren Metropole Gotham City. Der Milliardär Bruce Wayne ist als Batman unerfahren, hat allerdings bereits großen Zorn auf sich gezogen. Der Schurke Black Mask setzt ein Kopfgeld auf ihn aus. Ergo wollen Deathstroke, Deadshot, Firefly und fünf weitere Psychopathen dem dunklen Ritter ans Leder. Wer Batmans Haut retten mag, kann das auf PC, PS3, Xbox 360 und Wii U ab sofort tun.

Batman Arkham Origins: Die Weihnachts-Verderber

Es hätte ein so schönes Weihnachtsfest werden können. Doch gleich zu Spielbeginn fängt die Kamera dramatische Ereignisse im Blackgate-Gefängnis ein. Der Mafioso Black Mask ist darin verwickelt. Er will den Superhelden Batman tot sehen. Warum und wieso, das entschlüsselt sich im Spielverlauf. Je näher man der Lösung kommt, desto unübersichtlicher wird jedoch die Situation - und scheinbar zupft im Hintergrund eine weitaus gefährlichere Figur als Black Mask an den Fäden des Schicksals von Gotham City. Dort sorgen ein weiteres Mal eine ganze Reihe von Schurken für Chaos und Schrecken. Sie suchen, finden und im Zweikampf niederstrecke, das ist die Aufgabe, der sich der Spieler alias Batman stellt.

Ein cineastisches Erlebnis

Anders als die bisherigen, mehrfach preisgekrönten Spiele aus der Arkham-Reihe wurde "Origins" nicht im Hause Rocksteady entwickelt. Das mit WB Games Montreal ein neues Studio am Werk ist, merkt man allerdings auf den ersten Blick gar nicht. "Arkham Origins" behält den düsteren Stil und die wesentlichen Merkmale des Gameplay bei, auch die Mischung aus viel Action, ein paar Puzzles und einer geradlinigen Handlung in einer halbwegs offenen Welt kennt man bereits.

Die Jagd auf den Dark Knight kann beginnen

In dem knapp 5-minütigen Story-Trailer zu Batman: Arkham Origins bekommen wir den vollen Kampf zwischen Batman und Deathstroke zu sehen. Allerdings kein Gameplay.

Knapp 5-minütiger Story-Trailer zu Batman: Arkham Origins.


Aufwendig inszenierte Dialoge und Kamerafahrten bilden das Fundament für ein erneut sehr cineastisch geprägtes Actionabenteuer, das Batmans Charakter allerdings ein bisschen anders darstellt als man ihn kennt. Dieser junge Superheld weiß zum Beispiel noch nicht, dass er in der Polizei einen wertvollen Verbündeten haben kann - und so kommt es zu einer Szene, wo sich Batman mit einem ganzen Rudel Cops anlegt.

Rudelkämpfe wie gehabt

Grundsätzlich konfrontiert einen "Arkham Origins" mit vertrauten Aufgaben. Man soll innerhalb einer halbwegs offen gestalteten Stadt Wege finden, schwebt heimlich still und leise per Cape über die Dächer von Gotham City und sucht in detektivisch geprägten Momenten nach diversen Schlüsseln, die Tore zu weiteren Herausforderungen öffnen.

Ein Schwerpunkt des Ganzen ist und bleibt das bewährte Kampfsystem. Im Spielverlauf trifft der Held immer wieder auf Fußvolk, das im Auftrag des Pinguin und anderer Spießgesellen Prügel einsteckt. Die sogenannten "Freeflow-Kämpfe" sind durch ein eher behutsames Tempo geprägt, so dass man sich bewusst ganzen Angreifer-Gruppen stellen und einzelne Opfer daraus mit Fäusten und Kicks schwächen kann. Durch eingestreute Nahaufnahmen und wohlplatzierte Soundeffekte entsteht das Gefühl, das wirklich große Kräfte im Spiel sind. Zwischendurch kommt es zu Höhepunkten bei sorgfältig choreographierten Auseinandersetzungen mit Deathstroke und den sieben anderen namhaften Superschurken.

Steuerung mit Problemen

Das Ganze lässt sich allerdings nicht mehr ganz so gut handhaben wie bei den bisherigen Serienteilen: Im richtigen Moment Attacken blocken und den geschwächten Angreifer per Knockout endgültig ausschalten, das klappt aufgrund des weniger präzisen Timings nicht so zuverlässig wie bisher. Schade auch, dass die Kamera bei größeren Scharmützeln manchmal etwas planlos hin- und herschwenkt. Das führt zu Situationen, in denen man auf gut Glück die Aktionstasten bearbeiten muss, um das virtuelle Ableben zu verhindern.

Killerin Copperhead ist so sexy wie tödlich.

Der neue Trailer zum Actionspiel Batman: Arkham Origins stellt die schöne sowie gefährliche Auftragskillerin Copperhead vor.

Neuer Trailer zum Actionspiel Batman: Arkham Origins


Einige Situationen sind schlichtweg unlogisch. Wenn Batman beispielsweise mithilfe seiner Klaue ein Kletterseil an eine Wand schießen; so einen Raum überbrücken und die andere Seite erreichen soll: Wieso findet die Klaue an manchen Stellen Halt, an exakt gleich aussehenden Stellen aber nicht?

Puzzles mit mehr Köpfchen

Die Rätsel zeigen sich dafür in verbesserter Form. Ein weiteres Mal dienen simple Such-den-Ausgang-Puzzles der Verschnaufpause. Diesmal kommen aber Kopfnüsse dazu, die mehrstufig aufgebaut sind und also ein vertieftes Gefühl von Befriedigung verschaffen. Batman stößt beispielsweise auf eine Leiche und soll mithilfe seines Röntgenblicks mehrere Indizien finden. Dadurch entschlüsselt sich der Tathergang, was anhand von Videos auch veranschaulicht wird.
So kommt man letztlich dem Täter auf die Spur, womit sich das nächste Etappenziel quasi von selbst definiert. Die detektivischen Elemente wirken im Vergleich mit vorangegangenen "Batman: Arkham"-Games weniger aufgesetzt, sondern sind zumindest zum Teil sinnvoll und schlüssig in den Spielablauf integriert.

Der neue Mehrspieler-Modus

Unter der Bezeichnung "Ganglands" versucht sich "Batman: Arkham Origins" außerdem an einem Mehrspieler-Modus für bis zu acht Teilnehmer. Der vom britischen Team Splash Damage entwickelte Modus basiert auf einer dualen Spielmechanik. Zum einen treten sechs Spieler als Bandenmitglieder von Joker oder Bane in einem Flaggenklau-Modus gegeneinander an. Dabei gilt es, die Gegner zu verdreschen und und Kontrollpunkte einzunehmen.

Für zusätzliche Spannung darf man kurzzeitig die Rollen zweier weiterer Superschurken übernehmen und mit deren Spezialfähigkeiten Verwirrung stiften. Parallel dazu mischen sich noch zwei Spieler als Batman und Robin ins Geschehen ein. Abgerundet wird der unterhaltsame Online-Part von einem Erfahrungspunkte-System mit immer neuen, daran gekoppelten Freischalt-Objekten und -Fähigkeiten.

Was uns gefällt

Mit spektakulären Kamerafahrten durch aufwendig inszenierte Kulissen baut das Spiel eine großartige Atmosphäre auf. Die Synchronsprecher tragen ihren Teil zur Stimmung bei. Die Stadt Gotham City wirkt freier erkundbar als in anderen Spielen aus der "Arkham"-Reihe, auch wenn die Herausforderungen tatsächlich sehr geradlinig aneinander gereiht sind.

Was uns nicht gefällt

Leider lässt sich Schwierigkeitsgrad nach Spielstart nicht mehr ändern. Einsteiger könnten daher auf höheren Graden an Bossgegnern scheitern. Die Kameraführung versagt gelegentlich, so dass man in manchen Actionszenen die Übersicht verliert. Einige Nebenfiguren wirken etwas steif.

Fazit

Ähnlich wie die Vorgänger versteht sich "Batman: Arkham Origins" darauf, abwechslungsreiche Actionszenen in eine dramatisch inszenierte Rahmenhandlung einzubetten. Trotz großer Ähnlichkeiten mit den anderen Arkham-Titeln und einiger Schwächen bei Steuerung und Kameraführung ist es am Ende doch so, dass "Arkham Origins" von Anfang bis Ende motiviert. Comic-Fans werden darüber hinaus Anspielungen auf diverse Nebenfiguren in den jungen Jahren der Fledermaus zu schätzen wissen.

Titel: Batman Arkham Origins
Genre: Action-Adventure
Publisher: WB Games
Hersteller: WB Games Montreal
Release-Termin: 25. Oktober 2013
Preis: zirka 55 Euro
System: PC, PS3, Xbox 360, Wii U, PS Vita (3DS: ab 31.10.2013)
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut

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