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"Star Wars: Tiny Death Star": Tüfteln am Todesstern auf Android & iOS

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Test Star Wars: Tiny Death Star | Aufbau-Strategie / Zeitmanagement | iOS, Android  

Tüfteln am Todesstern

17.12.2013, 17:04 Uhr | Jürgen Kroder / Jakob Pietras (jr / nic), Medienagentur plassma

"Star Wars: Tiny Death Star": Tüfteln am Todesstern auf Android & iOS. Star Wars: Tiny Death Star Aufbauspiel für iOS und Android von Disney Mobile (Quelle: Disney Mobile)

Star Wars: Tiny Death Star (Quelle: Disney Mobile)

Wer an "Science Fiction"-Abenteuer denkt, wird wahrscheinlich nicht um "Star Wars" herumkommen. Denn der Kult-Klassiker von George Lucas hat sich seit seiner Leinwand-Uraufführung vor 36 Jahren eine höchst engagierte Fangemeinde geschaffen. So treu wie die Fans sind, so intensiv werden sie mit Stoff versorgt. Von Kostümen über TV-Serien bis hin zu Computerspielen gibt es alles, was das Jedi-Herz höher schlagen lässt. Dazu zählt jetzt auch "Star Wars: Tiny Death Star", der Quasi-Nachfolger des beliebten "Tiny Tower" von NimbleBit. Das Aufbau- und Zeitmanagement-Spiel für iOS und Android versprüht reichlich Retro-Flair - aber ist auch die Macht mit ihm?

Ein Todesstern im Mini-Format

Im ersten Augenblick wirkt "Star Wars: Tiny Death Star" mit seiner Pixel-Grafik und dem 16-Bit-Soundtrack ziemlich altbacken. Doch die nostalgische Präsentation trägt eben deutlich den Stempel der Entwickler von NimbleBit und versprüht dadurch ihren speziellen Independent-Game-Charme. Da sehen selbst Darth Vader und der fiese Imperator einfach nur drollig aus. In der Einführung erklärt der Sith-Lord das Spielprinzip, in dem es um primär eins geht: Immer mehr Stockwerke bauen.

Keine Story? Kein Problem!

Der intergalaktische Bürgerkrieg tobt, und der Imperator braucht Hilfe. Der Todesstern baut sich schließlich nicht von allein. So werden Sie zum Baumeister der Mini-Version eines Todessterns, der Stockwerk um Stockwerk wächst. Soweit die rudimentäre Erklärung der Handlung - die dem Spiel allerdings völlig ausreicht. "Tiny Death Star" glänzt vor allem durch die grandiose Lizenz, die es in Form der gewollt auf "Old-School" getrimmten Charaktere und Umgebungen umsetzt. Zum anderen macht das Spielprinzip schlichtweg süchtig. So süchtig, dass man ständig zum Smartphone oder Tablet greift, um die mehr als 80 verschiedenen Ebenen noch schneller hochzuziehen.

Schuften für den Imperator

Wer Tiny Tower gespielt hat, kommt auch mit der Todesstern-Tüftelei auf Anhieb klar: Der Spieler beginnt mit dem Bau der ersten Stockwerke. In Wohnungen ziehen die sogenannten "Bitizens" mit Fähigkeitswerten ein, um dann auf den Stockwerken zu arbeiten. Das können Nahrungs-, Service,- Erholungs-, Einzelhandels- oder imperiale Ebenen sein.

Schön: Die Schauplätze sind stimmig bekannten Orten aus den Filmen nachempfunden. Da servieren Bitizens Drinks in der legendären Mos Eisley Cantina oder verkaufen Ersatzteile in Wattos Laden. Zeitlich macht "Star Wars: Tiny Death Star" nämlich keine Unterschiede und vermischt die beiden Film-Trilogien ganz nach Belieben.

Gefangen in der Bau-Spirale

Pro Ebene stellen die Bitizens drei Güter her, die sie automatisch verkaufen. Dafür gibt es Credits, mit denen sich wiederum neue Ebenen bauen lassen. Da brummt der Sucht-Motor – und der Spieler wird schnell von der Spirale "Bauen-Sammeln-Bauen" gefangen. Die imperialen Ebenen produzieren keine Güter, sondern Objekte, für die Belohnungen winken, und zwar entweder in Form von Credits oder "Imperialen Moneten".

Mit Letzteren beschleunigen Sie den Bau von Ebenen oder verprassen sie für besondere Charaktere oder Ebenen. Entsprechend rar sind die Moneten, können aber - wenig überraschend für eine kostenlose App - gegen echtes Geld nachgekauft werden.

Die Macht ist stark mit den Moneten

Für eingefleischte und kaufwillige Star-Wars-Fans führt dann auch fast keinen Weg am In-App-Kauf vorbei. Denn viele der Boni kosten so viele Imperiale Moneten, dass sie fast unmöglich erspielbar sind. Man hat also die Wahl: Entweder das digitale Portemonnaie zücken oder eisern sparen und lange bauen.

Die Wartezeit kann man sich immerhin passabel im Menü vertreiben. Das "Holonetz" gibt zum Beispiel die Gedanken der Bitizens preis, ist also eine Art "Imperium-Facebook". Im "Album" schauen Sie sich alle Charaktere, Ebenen und die gelegentlichen Actionszenen in Spielgrafik an. Ein Sammler-Traum für jeden Star-Wars-Fanboy, der bereit ist, dafür Geld auszugeben.

Was uns gefällt

NimbleBit präsentiert "Star Wars: Tiny Death Star" mit liebevoll gestalteter Pixel-Optik und herrlichen Retro-Versionen der Filmmusik. Fans der "Krieg der Sterne"-Thematik haben ihre helle Freude an dem Mobile-Game - was dem hohen Wiedererkennungswert und zahlreichen Anspielungen geschuldet ist. Und als Casual Game für zwischendurch ist es perfekt, da die Bitizens die Credits auch verdienen, wenn man nicht spielt. Zeitmanagement par excellence also.

Was uns nicht gefällt

Ja, der kleine Todesstern ist kostenlos. Und ja, Publisher müssen Geld verdienen. Warum aber einige der Boni so übertrieben teuer sind, wird selbst dem kaufwilligsten Star-Wars-Liebhaber nicht klar. Hauptcharaktere wie der quirlige Roboter R2-D2 oder Han Solo kosten umgerechnet jeweils zehn Euro. Und sie sind lediglich zwei von vielen Charakteren, die alle nur Sammlerwert haben - spielerisch gibt es keine Boni. Insgesamt kann man also in etwa so viel ausgeben, wie für den Bau eines Todessterns in Originalgröße. Schade eigentlich.

Fazit

Für Star-Wars-Fans führt kein Weg an diesem Free-to-Play-Spiel vorbei: Der Bau des eigenen Todessterns macht mächtig Laune und bietet langanhaltenden Spielspaß. Nicht zuletzt, da die Entwickler das bekannte Science-Fiction-Universum mal von einer ganz anderen Seite zeigen. Spieler, die gerne Zeitmanagement-Games daddeln oder sich vom Star-Wars-Fieber infizieren lassen möchten, sollten ebenfalls zugreifen. Insgesamt ist Tiny Death Star ein gelungener Zwischendurch-Titel. Mit der Ausnahme der teuren Boni eben - aber Spaß kann man glücklicherweise auch ohne diese haben.

Infos zum Spiel

Titel: Star Wars - Tiny Death Star
Genre: Aufbaustrategie / Zeitmanagement
Hersteller: NimbleBit / Lucas Arts
Publisher: Disney Mobile
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis
System: iOS, Android
USK-Freigabe: Ab 9 Jahren (Apple) / Google Play: Alle
Wertung: Gut

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