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The Last of Us & Tomb Raider: Die Lieblings-Games der T-Online.de Redaktion

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Die persönlichen Spiele-Highlights der Redaktion aus 2013  

Spielejahr 2013: Die Lieblings-Games der T-Online.de Spiele-Redaktion

30.12.2013, 11:45 Uhr | nic / jr

The Last of Us & Tomb Raider: Die Lieblings-Games der T-Online.de Redaktion. Die persönlichen Spiele-Highlights der T-Online.de Spiele-Redaktion. (Quelle: Deep Silver, Sony, Namco Bandai, Square Enix (Montage: t-online.de))

Die persönlichen Spiele-Highlights der T-Online.de Spiele-Redaktion. (Quelle: Deep Silver, Sony, Namco Bandai, Square Enix (Montage: t-online.de))

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und überall wird man von Jahresrückblicken überflutet. „Dann machen wir  da jetzt auch mal mit!“ – lautet unsere Devise. Aber statt in epischer Länge noch einmal das ganze Spiele-Jahr Revue passieren zu lassen, stellen wir (die T-Online.de/Spiele-Redakteure Joachim Ruth, Anjo Schwarz und Nico Stockheim sowie der Kollege Volker Bonacker - Manager Editorial & Content bei Gamesload) unsere jeweiligen Favoriten der gängigen Systeme - PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One - sowie Mobile Games aus 2013 vor.

Nico Stockheim: The Last of Us (PS3)

Man kennt es üblicherweise von Weinen: Manche Jahrgänge sind einfach besser als andere. Was Spiele betrifft ist 2013 so ein besonderes Jahr. Viele großartige Blockbuster-Games, á la Tomb Raider, Rayman Legends oder Metro: Last Light, aber auch wahre Indie-Perlen wie Gone Home, Papers Please und Brothers: A Tale of Two Sons, machen mir die Suche eines persönlichen „Spiel des Jahres“ nicht gerade leicht. Dennoch habe ich einen unangefochtenen Favoriten: Das Endzeit-Epos „The Last of Us“ von Naughty Dog und Sony.

Kein Spiel hat es am Ende geschafft mich dieses Jahr so zu beeindrucken wie das Action-Adventure. Zwar wird oft bemängelt, dass die Spielmechaniken zu repetitiv seien und das Spiel deshalb viel Potential verspielt, aber ich gehe hier mit den Gameplay-Mechaniken nicht so hart ins Gericht. Auch wenn sich vieles wiederholt und das Spiel nach kurzer Zeit keine wirklich neuen Herausforderungen mehr stellt, ist es immer stimmig. Der Fokus auf Schleichen und behutsames, durchdachtes Vorgehen trifft den Nagel auf den Kopf und trägt enorm zur gesamten Atmosphäre der Spielwelt bei. Hier punktet The Last of Us ohnehin am meisten. Nach dem, meiner Meinung nach, besten Spieleinstieg und Prolog aller Zeiten folgt eine grandiose Liebesgeschichte und Road-Story. Nicht die übliche Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Vater und Tochter. Die Charaktere wirken zu jeder Zeit glaubhaft und sind weder Helden noch Schurken, sie sind einfach das Produkt der Welt, in die Chefautor Neil Druckmann sie geworfen hat. Joel und Ellies Reise in The Last of Us wird mich noch lange begleiten und ist deshalb mein persönliches Spiel des Jahres.

Joachim Ruth: Tomb Raider (PS3, Xbox 360, PC)

Klar, mit Forza 5 ist man auf der sicheren Seite. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege - ein bisschen wenig Strecken sind's schon. Also doch - das Racing-Blut lässt sich eben nicht verleugnen - Gran Turismo 6? Not this time - so langsam sind die als Publikum aufgestellten Pappkameraden peinlich, und die quietschenden Reifen hören sich an, als ob man gerade eine Legion Katzen foltert.

Nein, mein favorisiertes Spiel in diesem Jahr ist - bitte jeder nur einen Stein werfen - der Reboot von Tomb Raider. Warum? Ganz einfach: Mit der jungen junge Lara Croft haben die Entwickler von Crystal Dynamics einen Typ geschaffen, der himmelweit weg ist von der geschniegelten Spiele-Ikone, die unkaputtbar, voller Selbstsicherheit und Risikobereitschaft Bösewichten, Fallen und Flüchen trotzte, um antike Schätze ans Tageslicht zu holen. Die hier, die junge Lara, hat mir deshalb so gut gefallen, weil sie noch keine abgebrühte Heldin ist. Gut, die Geschichte mit ihren verquasten magischen Komponenten ist ziemlich Banane, aber nachdem der einstmals so ruhmvolle Tomb Raider-Franchise so weit heruntergekommen war, dass keiner mehr auch nur einen Cent auf eine Wiederbelebung gesetzt hätte, freue ich mich diebisch darüber, dass Crystal Dynamics die renommierte Spiele-Reihe wieder zum Leben erweckt hat.

Ach ja eins noch: Sorry, Lara, dass ich dich so oft in Abgründe und auf Spieße gestürzt habe. Nimm’s einfach mehr als Bedien- und weniger als Erziehungsmangel.

Anjo Schwarz: Saint’s Row 4 (PS3, Xbox 360, PC)

Saints Row 4 hat für mich den Titel „Bestes Spiel des Jahres“ verdient, weil es die Banalität vieler Computerspiele und medialer Unterhaltungsprodukte gekonnt auf die Schippe zu nehmen weiß, indem es sich ohne Scheu des Stilmittels der Übertreibung bedient. Das macht schon die Grundkonstellation deutlich: Der Spieler schlüpft in keine geringere Rolle als die des US-Präsidenten, der sich mit einer Alieninvasion buchstäblich herumschlagen muss. Die Actionszenen hängen die meisten Hollywood-Blockbuster ebenso locker ab wie die Dialoge, die sich mit viel Witz über die platten Texte etwa so mancher Stallone- oder Schwarzenegger- Rolle lustig machen. Dass die Präsidenten-Hauptfigur über Superkräfte verfügt und beispielsweise mit Riesensätzen von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer springt, macht das Spektakel komplett und Saints Row 4 endgültig zu einem großen Spaß. Oder besser gesagt dem größten, zumindest dieses Spiele-Jahres. 

Volker Bonacker: Ni No Kuni (PS3)

Das kunterbunte Japan-Rollenspiel (JRPG) gehört zu den absoluten Ausnahmetiteln des Jahres. Quasi aus dem Nichts gekommen und ohne großes Buhei angekündigt, hat es „Ni No Kuni“ binnen weniger Spielminuten geschafft, die Spielerherzen zu erobern. Wie das? Zunächst einmal mit einem wunderschönen Setting: Ein kleiner Junge sucht in einer Parallelwelt nach seiner Mutter. Sein Begleiter dabei ist der Feenfürst Drippy, der mit humorvollen Sprüchen in breitestem britischen Akzent für Unterhaltung sorgt. Gemeinsam ziehen die beiden durch traumhafte Städte mit Namen wie „Al Kuhweid“ oder „Katzbuckel“, um sie von der Tyrannei eines bösen Dschinn zu befreien. Mitstreiter sind kleine Gefährten, derer es im Spiel mehr als 250 verschiedene gibt. Die wollen trainiert und ausgerüstet werden – „Pokémon“ und „Final Fantasy“ lassen grüßen. Komplexität und Tiefgang sind reichlich vorhanden, gigantischer Spielumfang auch. Vor allem aber staunt man immer wieder über die Kreativität der Macher. Eingebettet ist all das in einen der besten Soundtracks der jüngeren Spielegeschichte (den es mittlerweile auch via iTunes und Co. gibt). Kurz: So „rund“ und dabei eigenständig war 2013 kein anderer Konsolentitel.

Joachim Ruth: Real Racing 3 (iOS, Android)

Jawohl, mein Mobile Game des Jahres ist das Rennspiel für iOS aus dem Hause Electronic Arts. Zeitrennnen, Online-Multiplayer-Rennen, ein umfangreicher Karriere-Modus und atemberaubend modellierte Boliden in HD-Auflösung, die auf dem Retina-Display meines iPads ihr Unwesen trieben: Das hat sogar einen notorischen „Unterwegs lese ich eigentlich lieber“-Gamer wie mich überzeugt. Dazu kommt die regelmäßige Pflege mit Updates, so das sogar ich als überzeugter Ingame-Payment-Verweigerer immer wieder mal was Neues zu bestaunen hatte. Dass man seit dem Patch 1.4 die eingeblendeten Cockpit-Infos konfigurieren kann, finde ich klasse: je weniger Störung, desto besser kann ich mich aufs Rennen selbst konzentrieren. Weit davon entfernt, auch nur einen Bruchteil der fast 1700 Events des Rennspiels absolviert zu haben, ertappe ich mich trotzdem immer wieder mal dabei, dem motivierenden Mix aus Trophäen, Ruhmpunkten und Goldstücken hinterherzujagen. Das macht deshalb so viel Spaß, weil Sound und Fahrgefühl eine ziemlich motivierende Mischung ergeben. Genug Platz muss man freilich zur Verfügung haben: ein Gigabyte Speicherplatzverbrauch lässt einen schon ordentlich schlucken.  

Was mich ärgert, ist der Umstand, dass in Real Racing 3 die nach intensiveren Gegnerkontakten auf der Piste obligatorischen Reparaturen sowie die Wartung und das Ersetzen von Verschleißteilen ordentlich Spielwährung kosten, wenn sie gleich erledigt werden sollen. Aber man muss ja nicht mitspielen - ein paar kleine Lockerungsübungen vor dem nächten Renneinsatz, kurz mit frischem Kaffee aufgetankt, und dann steht das Gefährt der Wahl meistens für den nächsten Ausflug auf die Piste auch schon wieder zur Verfügung.

Nico Stockheim: Tearaway (PS Vita) & Quiz Duell (iOS, Android)

Ich muss gestehen, dass ich unterwegs eher selten spiele. Aber sowohl auf Handheld-Konsole, als auch auf Smartphones gab es dieses Jahr jeweils ein Spiel, was mir in diesen seltenen Momenten besonders viel Freude bereitet hat. Zum einen Tearaway für die PS Vita. Kein anderes Spiel hat die Funktionen der Vita – Kamera, Touchpad hinten, Touchscreen und Gyrometer – bisher so liebenswürdig und innovativ eingesetzt, wie das putzige Adventure mit den Origami-Männchen. Das Spiel bietet zwar nicht besonders viel Herausforderung, aber das will ich auch gar nicht. Unterwegs mit der Vita möchte ich einfach kurz abschalten und in eine andere Welt abtauchen. Genau das gibt mir Tearaway.

Für noch kürzere Spiele-Intermezzos habe ich mich dieses Jahr in Quiz Duell verliebt. Das Wissens-Spiel ist grundsätzlich kostenlos, kann aber auch gekauft werden, damit regelmäßige Werbeeinblendungen abgeschaltet werden. Das Prinzip von Quiz Duell ist simpel: Man fordert einen Gegner heraus und beantwortet sechs Runden lang abwechselnd je drei Fragen in zuvor gewählten Kategorien. Wer am Ende die meisten Punkte – richtigen Antworten – hat, der gewinnt. Am meisten Spaß macht das natürlich gegen Freunde. Damit man nicht zu sehr von Quiz Duell abgelenkt ist, hat man immer 24 Stunden Zeit  die nächste Runde zu starten. Für die Antworten selbst gibt es ein recht kleines Zeitfenster – mal eben „Googlen“ ist also nicht drin! Perfekt für Zwischendurch. 

Volker Bonacker: The Legend of Zelda: A Link between Worlds (Nintendo 3DS)

Mit dem neuen, alten “Zelda” hat Nintendo zum Jahresende nochmal die Muskeln spielen lassen. Denn das Remake des 1991 erschienenen Super-Nintendo-Games nutzt die Möglichkeiten des 3DS-Handhelds so gut aus wie selten ein Game davor. Sei es der flüssige Wechsel von 3D- in plastischen 2D-Look, die kniffeligen Rätsel in den zahlreichen Dungeons und ausgedehnte Erkundungstouren durch eine offene Welt: hier stimmt wirklich alles. Mit einer Spielzeit zwischen 15 und 20 Stunden ist der Umfang für ein Handheld-Game zudem äußerst groß – schließlich kommt noch locker die gleiche Stundenzahl drauf, wenn man wirklich alle Herzteile finden und Sidequests will. Zuletzt macht’s Nintendo möglich, gegen die „Geister“ von Streetpass-Begegnungen anzutreten, was der Sache nochmal zusätzliche Würze verleiht. Egal ob Serien-Fan oder nicht: An „A Link between Worlds“ kommt 2013 kein Handheld-Spieler vorbei.

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