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Preview zu Lightning Returns: Final Fantasy 13 - Das Böse und die Modequeen

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Preview zu Lightning Returns: Final Fantasy 13 | Rollenspiel | Xbox 360, PS3  

Das Böse und die Modequeen

15.01.2014, 15:33 Uhr | (nic / ams) , Richard Löwenstein

Preview zu Lightning Returns: Final Fantasy 13 - Das Böse und die Modequeen. Lightning Returns: Final Fantasy 13 Rollenspiel von Square Enix für PS3 und Xbox 360 (Quelle: Square Enix)

Lightning Returns: Final Fantasy 13 (Quelle: Square Enix)

Es bleiben noch zwei Wochen zur Rettung der Welt. Nicht einmal ganz, eigentlich nur 13 Tage: Das ist das Ausgangs-Szenario für den neuen und letzten Teil des "Final Fantasy 13"-Rollenspiel-Universums. Der 13. Teil der "Final Fantasy"-Saga gehört zu einen der wenigen Einträge der JRPG-Marke, die sich über mehrere Spiele erstreckt. "Lightning Returns" aus dem Hause Square Enix wird neuerlich ein Schaustück in Sachen Japan-Rollenspiel. Mit wunderschönen Bildern, nackter Haut und schräger Fernost-Exotik soll die Schöpfung der beiden Entwickler-Teams aus Tokio und Osaka einen weiteren Höhepunkt japanischen Rollenspiel-Schaffens bilden. Dennoch nehmen auch westliche Einflüsse zu. Das dürfte hiesige Besitzer von Xbox 360 und PlayStation 3 freuen.

Das Ende ist nahe

Die Handlung greift Ereignisse aus den 2009 und 2012 veröffentlichten Serienteilen "Final Fantasy XIII" und "Final Fantasy XIII-2" auf. Ein 500 Jahre langer Dauertiefschlaf liegt hinter der hübschen Heldin Lightning und die vertraute Inselwelt hat sich massiv verändert. Als neue Bühne dient nun "Nova Chrysalia", eine Welt, die innerhalb von 13 Tagen dem Untergang geweiht ist. Das Intro-Video vor Spielbeginn zeigt, wie die Heroine aus dem Schlaf gerissen wird und eine wichtige Aufgabe zugeteilt bekommt: Lightning soll die Seelen aller Einwohner von Nova retten, bevor alles zu spät ist. Also husch, husch aus dem Körbchen und frisch ans Werk.

Offene Welt voller Japan-Exotik

Dazu erkundet man im Alleingang die vier neuen Landstriche von Nova, folgt dem Hauptplot und hilft den Menschen, wo man nur kann, in genretypischen Nebenquests. Nach gemischten Fan-Reaktionen zu den ersten beiden Final Fantasy 13-Spielen hat sich das Entwicklerteam zahlreiche Änderungswünsche zu Herzen genommen. Auch wenn knallbunte Farben, niedlicher Look und viel nackte Haut die japanische Herkunft unterstreichen, sind westliche Rollenspiel-Einfüsse nicht wegdiskutierbar. Beispielsweise verlässt sich das Gameplay auf eine offene Welt, wie sie seit dem Genregröße "Skyrim" hierzulande nahezu unabdingbar geworden ist. Im größten Landstrich - den Wildlanden - streift der Spieler gemeinsam mit seiner Heldin zwischen Dörfern hin und her, plaudert mit den Leuten in der Gegend und vertreibt sich die Zeit mit guten Taten. Mal bekämpft man Monster, dann sammelt man Gegenstände. Das bringt einem Land und Leute näher.

Gewohnt hübsches CGI-Video zu Final Fantasy 13

Heldin Lightning kehrt zurück und trifft auf ihren alten Weggefährten Snow.

Heldin Lightning trifft auf einen alten Weggefährten.


Die Zeit verändert alles

Besonders spannend an der Spielwelt: Alle Figuren haben eine eigene Zeitperspektive, aufgrund von Störungen im Zeitgefüge. Überhaupt spielt der Zeit-Faktor eine übergeordnete Rolle. Denn während des gesamten Abenteuers tickt der Weltuntergangs-Countdown. Nur durch das Voranschreiten in der Hauptstory kann Lightning diesen Countdown beeinflussen und somit mehr Zeit gewinnen, um weitere Seelen zu retten. Die vergehende Zeit wirkt sich aber nicht nur auf Lightning und die Hauptquest aus, sondern soll auch bei allen anderen Figuren spürbar sein. Die Nichtspieler-Charaktere bewegen sich innerhalb der Welt von Ort zu Ort, die Umgebung verändert sich mit dem Tagesablauf. So manches Stadttor beispielsweise ist nur bei Tag passierbar, ergo lassen sich manche Missionen nur zu bestimmten Zeitpunkten bewältigen. Dieses Spiel mit der Uhr hält das Abenteuer spannend, kann aber auch frustrierend sein wenn man allzu oft zur falschen Zeit am falschen Ort ist. 

Das Kampfsystem

Eines der besonderen Merkmale von "Lightning Returns" entlarvt sich in jenen Momenten, da sich der Heldin Monster in den Weg stellen. Hübsch inszenierte Kamerafahrten veranschaulichen in solchen Momenten die Brisanz der Situation - und danach kommt das mehrfach erprobte Active-Time-Battle-System zum Einsatz. Timing und das Reaktionsvermögen des Spielers werden erprobt, wenn er unter Zeitdruck zwischen Schwertattacke, Feuerball, Schildabwehr und anderen Mitteln wählt. So duelliert man sich mit Drachen, Würmern, Soldaten und allerlei anderen Sendboten der Finsternis. Was die Vielfalt an Blocks, Attacken und magischen Angriffen betrifft, legt dieses "Final Fantasy" drei bis vier Schippen auf das grundsätzlich vertraute System drauf. Denn bevor der erste Angriff erfolgt, legt der Spieler auf einem extra Bildschirm verschiedene Kostüme für Lightining bereit. Indem die Heldin dann später blitzschnell zwischen den Kleidchen wechselt, verändert sie ihre Offensiv- und Defensiv-Möglichkeiten deutlich spürbar. 

Sexy Heldin mit Modegeschmack

Beispielsweise könnte sie das das leichte Florett zur Hand nehmen, immer wenn ein Hauch von Seidenröckchen ihren Körper umweht. Oder aber sie zwängt sich in ihre Leder-Hotpants und greift gleichzeitig zum Breitschwert, das besonders heftig - aber dafür weniger häufig - austeilt. Der Einsatz verschiedener Zauber steigert die Variabiliät zusätzlich. Kaum abzusehen, auf welche Weise Lightning austeilt, mit Blitzen um sich wirft oder per Kraftfeld ihre Umgebung schützt. Durch Besuch beim Händler und Abschluss einzelner Missionen erwirbt die Mode-Queen zusätzliche Fighting-Fähigkeiten - und stellt den Spieler somit vor die Qual der Wahl des richtigen Mittels gegen die Monsterbrut. Es macht schon ein bisschen den Eindruck, als überrolle einen das Kampfsystem mit Möglichkeiten. Wie sich das tatsächlich anfühlt, wird allerdings erst das vollendete Spiel zeigen. 

Was wir mögen

Das überarbeitete Echtzeit-Kampfsystem mit aufrüst- und wechselbaren Kampfoutfits sollte interessante Angriffs- und Defensiv-Taktiken gestatten. Das offene Umweltdesign verspricht Spannung, da sich Nichtspieler-Charaktere auf der Karte herumtreiben und Questabläufe beeinflussen. Das macht das Gameplay weniger berechenbar. 

Was wir nicht mögen

Das Tun der Nichtspieler-Charaktere könnte gleichwohl Frust auslösen, weil nämlich Orte oder Personen nicht unbedingt jederzeit verfügbar sind und also viel hohles Hin- und Herlaufen droht. Im Kampf wiederum geht bei allzu häufigen Outfit-Wechseleien schonmal der Überblick über die Gesamtsituation verloren. 

Fazit

In Square Enix´ Action-Rollenspiel "Lightning Returns: Final Fantasy XIII" kämpft die Heldin auch mal lediglich mit Minirock am Leib und Katzenohren auf dem Kopf. Vom Manga-Look und den sexy Outfits der Heroine soll sich aber bloß niemand täuschen lassen. "Lightning Returns" will auch erfahrene Rollenspieler mit vielschichtigem Gameplay, taktischen Finessen und enormer Ausstattung etliche Abende an sich ketten. Der Hersteller verspricht rund 50 Stunden Spieldauer.

Infos zum Spiel

Titel: Lightning Returns: Final Fantasy 13
Genre: Japan-Rollenspiel (JRPG)
Publisher: Square Enix
Hersteller: Square Enix 1st Production Department
Release-Termin: 14. Februar 2014
Preis: zirka 60 Euro
System: Xbox 360, PS3
USK-Freigabe: ab 12 Jahren
Eindruck: Sehr gut

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