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"Quantum Break" für Xbox One: Die Zeit ins Stottern bringen

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First Look Quantum Break | Action-Adventure | Xbox One  

Die Zeit ins Stottern bringen

21.01.2014, 12:54 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

"Quantum Break" für Xbox One: Die Zeit ins Stottern bringen. Quantum Break Action-Adventure von Remedy Entertainment für Xbox One (Quelle: Microsoft)

Quantum Break (Quelle: Microsoft)

Schon der Titel dieses exklusiv für die Xbox One konzipierten Action-Abenteuers weckt Gedanken an Verschwörungen und Mysterien. Genau wie Quasi-Vorgänger "Alan Wake", ebenfalls ein Mystery-Abenteuer vom finnischen Entwicklerstudio Remedy Entertainment, der bereits vor knapp vier Jahren für Xbox 360 veröffentlicht wurde. Und wer das eine kennt, dem wird das andere bald vertraut vorkommen, denn in seinem neuen Thriller recycelt der skandinavische Hersteller so einiges. "Quantum Break" will die düstere Bedrohlichkeit eines "Alan Wake" mit den stilisierten Zeitlupen-Höhepunkten aus "Max Payne" kombinieren.

Die Uhr tickt

So richtig viel verraten die Geheimniskrämer von Remedy bisher nicht über ihr kommendes Abenteuerspiel, bei dem es sich nach eigener Definition um einen "Action-Shooter mit hochwertig inszenierten Filmsequenzen" handelt. Man möchte düster inszenierte Feuergefechte mit Stilelementen aus TV-Serien vom Kaliber "Fringe" und "Under the Dome" kombinieren, so der Hersteller, und die Actionszenen dabei an einem ausgeprägten erzählerischen Rahmen ausrichten.

Die Handlung setzt ein, als Wissenschaftler ein Experiment mit Zeitmanipulation gründlich in den Sand setzen. Seitdem kommt es immer wieder zu sogenannten Quantum Breaks, also Störungen im Raum-Zeit-Gefüge. In Temporalblasen gerät die Zeit ins stottern oder bleibt gleich ganz stehen. Während deshalb an einem Ort ein Flugzeug vom Himmel fällt, friert andernorts eine Explosionen ein, als wäre sie in Eis gegossen. Zwei Männer und eine Frau sind maßgeblich am missglückten Zeitexperiment beteiligt und spüren die Folgen nun am eigenen Leib. Sie sind in der Lage, die Zeit für maximal 60 Sekunden anzuhalten und beliebige Personen und Objekte in dieser Zeitblase aus ihrer Starre zu befreien.

Viel Rätselhaftes

Ihre Gabe nutzen die Helden vorrangig zur Fahndung nach den Gründen für das Scheitern des Versuchs. Vielleicht lässt sich der Schlamassel ja wieder beheben. Offenbar passt dieses Ansinnen einem Industriekonzern namens Monarch so gar nicht in den Kram. Aus dieser Ausgangslage soll sich ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel entwickeln, das viele cineastische Facetten mit sich bringt.

Das Gameplay wird mit aufwändig gemachten Videoepisoden verknüpft, in denen Schauspieler aus Fleisch und Blut eine alternative Handlung vorantragen. Die Charaktere im Game und in der Serie sollen keinerlei Berührungspunkte haben. Jedoch soll der TV-Zuschauer die Folgen seiner eigenen Taten in der TV-Reihe wieder erkennen und Hinweise für das weitere Gameplay mit auf den Weg bekommen.

Der Gang der Dinge ist also weder für das Gameplay noch für die TV-Reihe in Stein gemeißelt, sondern hängt vom Tun des Spielers ab. Das duftet nach multiplen Finalen und mehrmaligem Durchgängen. Im Gespräch bestätigt Remedys künstlerischer Leiter Sam Lake übrigens, das der Datenträger das komplette Spiel und die komplette Serie enthalte. Wer aber nur das Abenteuergame erleben will, der könne die TV-Folgen überspringen und bei Gelegenheit später nachholen.

Schöne Grafikeffekte in Quantum Break

Aber was ist mit dem Gameplay? Wie tickt die Action, welchen Stellenwert haben Puzzles und wie fühlt sich das Ganze im Zusammenhang an? Die Antwort deutet Remedy momentan nur an. Man spricht über eine ausgefeiltes Deckungssystem und darüber, dass in "Quantum Break" die cineastische Güte eines "Alan Wake" mit dem stilvollen Gameplay aus einer anderen Remedy-Produktion zusammen käme. Gemeint ist der 2001 erschienene Actionklassiker "Max Payne" und dessen Nachfolger aus 2003.

Sehr gerne demonstriert man die eigens für die Xbox One aufgepeppte Engine namens "Northlight". Sie ist vorrangig auf realitätsnahe Gesichtsanimationen und cool aussehende Grafikeffekte getrimmt. Was Besitzer einer Xbox One da erwartet, das veranschaulicht eine erste Gameplay-Zurschaustellung. Zu sehen ist ein Typ namens Jack, der eine Wissenschaftlerin aus der eingefrorenen Zeit rettet. Wunderschön, wie sich die Figuren durch zarte Glassplitter schlängeln, die wie Staubpartikel einfach in der Luft hängen. Von einer stillgelegten Explosion dringen noch spitze Rauchsäulen in den Raum, gewaltige Feuerwellen sind erstarrt wie auf einem Gemälde. Die Perspektiven-Wechsel beeindrucken. In einem Moment fokussiert die Kamera winzige Details der Zerstörung wie unter der Lupe; im nächsten Augenblick zeigt sie die irren Ausmaße einer Massenkarambolage auf einer Brücke, die sich wie Papier faltet. 

Was uns gefällt

Die beeindruckende Realitätsnähe der Grafik und insbesondere die Physikeffekte zeigen, wozu eine Xbox One imstande ist. Fans wird es freuen, dass Remedy im Spielverlauf so einige Anspielungen und Easter Eggs zu Remedys "Alan Wake"-Serie versteckt. 

Was uns nicht gefällt

Bisher lässt Remedy noch völlig offen, inwieweit Spielverlauf und TV-Serie einander tatsächlich beeinflussen beziehungsweise wie das genau funktionieren soll. Besitzer einer Playstation 4 wird es außerdem wurmen, dass Remedy das Spiel ausschließlich für die Xbox One entwickelt.

Fazit

Quantum Break ist einer der vielversprechendsten Exklusiv-Titel für die Xbox One. Die Mischung aus Mystery, Action und Serienambiente macht einen sehr erwachsenen Eindruck. Leider hält Remedy bisher mit Gameplay-Szenen hinter dem Zaum. Wie sich das Ganze tatsächlich spielt, dieses Geheimnis will also erst noch gelüftet werden.

Infos zum Spiel

Titel: Quantum Break
Genre: Action-Adventure
Publisher: Microsoft
Hersteller: Remedy Entertainment
Release-Termin: 2014
Preis: noch nicht bekannt
System: Xbox One
USK-Freigabe: noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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