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Playstation-App versus Smart Glass: App-Konkurrenz auf PS4 und Xbox One

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Playstation-App versus Smart Glass: App-Konkurrenz auf PS4 und Xbox One

28.01.2014, 14:35 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

Playstation-App versus Smart Glass: App-Konkurrenz auf PS4 und Xbox One. Playstation-App versus Smart Glass: App-Konkurrenz auf PS4 und Xbox One (Quelle: Sony, Microsoft (Montage: t-online.de))

Playstation-App versus Smart Glass: App-Konkurrenz auf PS4 und Xbox One (Quelle: Sony, Microsoft (Montage: t-online.de))

Nichts geht mehr ohne Begleit-App. Auch Besitzer der neuen Konsolengeneration Playstation 4 und Xbox One können mit kleinen Zusatzprogrammen auf ihrem Smartphone oder Tablet-PC mehr Spaß aus der Konsole herauskitzeln. Diesen Mehrwert versprechen zumindest die Hersteller Sony und Microsoft. Mehr Unterhaltung, mehr Information und mehr Vernetzung mit den Freunden werden angeboten. Per Remote Play darf man seine Konsolen-Games sogar ohne TV-Gerät weiterspielen. Doch was leisten die Apps in der Praxis?

Vernetzt und zugenäht

Moderne Unterhaltungs-Elektronik will vernetzt sein. Daher sind auch die Zeiten längst vorbei, als eine Videospiel-Konsole für sich selbst stehen konnte und wollte. Erst nach Verbindung mit dem Internet laufen Playstation 4 und Xbox One zur Höchstform auf. Und die Hersteller sind fleißig dabei, die Vernetzung weiter voranzutreiben, unabhängig vom Aufenthaltsort des Benutzers. Neue Apps von Sony und Microsoft versprechen jetzt mehr Konsolen-Entertainment auf Smartphone und Tablet-PC, selbst wenn man mal nicht zuhause ist. "Playstation App" und "Smart Glass" heißen die Anwendungen. Beide sind kostenlos für iOS- und Android-Endgeräte verfügbar.

Soziale Funktionen jederzeit nutzen

Die offizielle "Playstation App" können Anwender von iOS und Android aus dem Store herunterladen. Ärgerlich, dass es sich bei der Android-Variante nur um eine halbherzige Portierung der iOS-Version handelt. Zudem ist zur Installation Android 4.0 oder höher zwingend erforderlich. Ist alles erledigt, hält sich der Nutzwert der App in Grenzen. Sie verbindet dein mobiles Gerät mit der PS4 beziehungsweise dem PSN-Konto. In der "What's New"-Sektion werden dann die jüngsten Aktivitäten und Videoaufzeichnungen der PSN-Freunde gelistet, ähnlich dem Newsfeed auf Facebook. Die App beherrscht außerdem einige Social-Media-Funktionen: Chats mit Freunden, das Vergleichen von Trophäen und so fort.

Teile allen alles mit

Wenn Kumpel X also Trophäe Y in "Call of Duty: Ghosts" oder eine Video teilt, dann sind Online-Freunde gut informiert - aber natürlich auch Sony. Wie zu erwarten nutzt das Unternehmen diese Informationen zu Werbezwecken. Banner locken zum Kauf von Spielen, die einem gefallen könnten, und motivieren zum Erwerb von Erweiterungen für vorhandene Games. Welche das sind, das weiß die App nach Anmeldung und Verknüpfung mit dem Playstation Network (PSN)-Konto und der PS4 sehr genau.

Praktisch: Wer beim beim Stöbern im Store fündig wird, kann eine Software sofort kaufen und den Instant-Download auf die Playstation 4 veranlassen. Nach Rückkehr von einem langen Tag im Büro oder im Shoppingcenter ist der Download erledigt und das Spiel startbereit.

Mehr Spielerlebnis via Zweit-Bildschirm

In Zukunft soll die Playstation App auch das Gameplay-Erlebnis erweitern. "Dualbild" oder "Second Screen" sind hier die Stichworte. Das Prinzip ähnelt dem von Nintendos Wii U-Konsole: Auf einem zweiten Bildschirm, eben dem des Smartphones oder Tablet-PC, werden separate Informationen oder Funktionen angezeigt. Zum Beispiel Übersichtskarten oder Minispiele oder das Inventar des Recken.

Im kommenden Diebes-Abenteuer "Thief" wäre es denkbar, eine Art Schlösserknacken-Minispiel auf dem Touchbildschirm einzubinden. In einem Mega-Rollenspiel Marke "The Witcher 3" würde eine separate Umgebungskarte die Orientierung unterstützen. Bisher halten sich die Spielhersteller mit konkreten Ankündigungen allerdings zurück. Zwar unterstützen ein paar kommende Produktionen wie zum Beispiel "Watch Dogs" die Dualbild-Funktion. Allerdings nutzen viele Hersteller dafür eigene Begleit-Software. Es droht ein Kuddelmuddel aus vielen Apps.

Konsolen-Gaming unabhängig vom TV-Gerät

Eine attraktive Idee steckt hinter dem englischen Schlagwort "Remote Play". Gemeint ist, dass die Konsole zur Darstellung eines Bildes kein TV-Gerät voraussetzt. Stattdessen leitet sie das Bild im Bedarfsfall auf einen anderen Bildschirm um, zum Beispiel auf das Mobiltelefon. Sinn macht das, wenn die Freundin das TV-Gerät belegt oder man in der Küche auf kochende Nudeln aufpassen möchte. Auf der Wii U-Konsole funktioniert Remote Play über den sekundären Bildschirm im Controller der Wii U bereits gut.

Die Playstation 4 unterstützt Remote Play ebenfalls, allerdings nicht im Zusammenspiel mit Smartphones, sondern lediglich mit der hauseigenen Mobilkonsole Vita. Die PS4 lenkt das Bild über eine WLAN-Verbindung zur Vita; die Vita sendet wiederum die Tastenkommandos des Spielers via WLAN an die Playstation 4. In der Praxis funktioniert das Spielen von PS4-Software via Vita-Bildschirm zwar mit fast allen Games, aber noch nicht zuverlässig. Generell leiden Bildqualität sowie Bildwiederholrate und damit das Gesamterlebnis. Gelegentlich ruckeln die Bilder deutlich. Das kann in kritischen Situationen Heldenleben kosten und verursacht Frust.

Microsofts gläsernes Pendant

Die vergleichbare Begleit-App für Microsofts Xbox One-Konsole heißt "Smart Glass" und setzt ein Smartphone oder einen Tablet-PC mit Android 4.0 oder höher, iOS, Windows 8, Windows RT oder Windows Phone 8.0 voraus. Nach dem Laden der 14 MB großen Datei sucht die App im lokalen WLAN-Netzwerk zunächst nach einer Xbox One. Das klappt augenblicklich und ohne Probleme; Smartphone und Konsole sind prompt verbunden.

Smart Glass kopiert den Look der Xbox-Oberfläche. Die Windows-typische Kachelstruktur kommt also auch in der App zum Einsatz. Der Startbildschirm zeigt die jüngsten Aktivitäten, zuletzt genutzte Anwendungen und Spiele. Kurz auf eine der Kacheln getippt, erscheinen Zusatzinformationen. Welche neuen Erweiterungen gibt es für "Call of Duty: Ghosts", wie teuer ist der Seasonpass für "Battlefield 4"?

Basis-Funktionen wie das Einsehen der Freundesliste, den Erfolgen, das Platzieren von Pins für den Xbox-One-Home-Bildschirm, das Verändern von Einstellungen und das Verschicken von Nachrichten sind ebenfalls Bestandteil der App. Auch die Second Screen-Funktion ist in "Smart Glass" enthalten und wird immerhin von bisher drei Spielen unterstützt: dem Sandalen-Gekloppe "Ryse", dem Tanzspiel "Just Dance 2014" und einem deutschlandweit indizierten Zombiespektakel.

Das Smartphone als Tipphilfe

Eine hübsche, wenn auch ziemlich sinnfreie Komfortfunktion: Durch Antippen des Buttons "Auf Xbox One abspielen" startet man zum Beispiel die Rennsimulation "Forza Motorsport 5" mit Hilfe der App, ohne den Controller in die Hand nehmen zu müssen. Im unteren rechten Eck der App lockt ein weiteres Icon in Form einer Fernbedienung. Hiermit steuert man die Wiedergabe von Blu-ray-Disks, das TV-Programm und andere Multimedia-Inhalte über den Touchscreen – ganz ähnlich wie das moderne TV-Geräte und Hifi-Receiver ebenfalls beherrschen.

Das alles funktioniert im Fall der Xbox One per klassischer Controller-Eingabe oder Kinect allerdings ebenso reibungslos. Nützlich macht sich "Smart Glass" bei Tastatureingaben. Namen oder Adressen via Touchscreen eintippen, das klappt viel unkomplizierter als per Controller.

Fazit

Das ändert aber nichts am Gesamteindruck: Weder "Smart Glass" noch "PlayStation App" können die Freude am Videospiel spürbar steigern. An den Konsolen-Apps haben am ehesten Menschen Freude, die sich gerne vernetzen und mitteilen - denn beide Apps senden viele private Informationen ins Internet. Den Schritt in Richtung gläserner Gamer muss man aber nicht mitmachen.

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