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Nintendo findet keine überzeugende Krisenstrategie

30.01.2014, 12:27 Uhr | jr / nic

Nintendo findet keine überzeugende Krisenstrategie. Mario wird wohl doch nicht auf Smartphones springen. (Quelle: Samsung/Nintendo - Montage: t-online.de)

Mario wird wohl doch nicht auf Smartphones springen. (Quelle: Samsung/Nintendo - Montage: t-online.de)

Der japanische Spiele-Riese Nintendo steckt aufgrund des schwachen Geschäfts mit der Wii U seit einiger Zeit in der Krise, die inzwischen auch durch ein gutes Geschäft mit dem 3DS nicht mehr zu kompensieren ist. Laut Präsident Satoru Iwata denkt man über Veränderungen nach. Doch eine überzeugende Strategie ist daraus noch nicht geworden, wenn man die jüngst im Anschluss an die Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse im Kreis von Analysten und Investoren getätigten Äußerungen Iwatas betrachtet. Demnach will Nintendo in "Gesundheit" und Körperfunktion überwachende "Non-Wearables" investieren und damit 2015 auf den Markt kommen. In punkto Wii U will man zum x-ten Mal den Kunden die Vorteile des Tablet-Gamepads klarmachen und bessere Spiele auf den Markt bringen.

Nintendo: Smartphones und Tablets sollen Kundschaft für Spielkonsolen werben

Die Mobile Games-Pläne von Nintendo erinnern in ihrer Widersprüchlichkeit an das Sprichwort "Wasch' mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass". Man möchte die Smart-Devices zwar gerne nutzen, um die eigenen Konsolengames zu bewerben und neue Kunden zu gewinnen, kann sich aber nicht dazu durchringen, bekannte Spiele-Marken aus Nintendos Portfolio wie Zelda oder Mario für Fremdplattformen zu veröffentlichen. Dementsprechend soll es auch keine Minispiele oder Demos von Nintendo für iPhone und Co. geben. Lediglich Begleit-Apps für Spiele sind bis Ende Ende 2014 vorgesehen.

"Ich habe unseren Entwicklern keine Beschränkungen auferlegt und noch nicht einmal die Möglichkeit ausgeschlossen, Spiele zu produzieren oder unsere Spielcharaktere zu verwenden", sagte Iwata. "Wenn Sie allerdings berichten, dass wir Mario auf Smartphones veröffentlichen, wäre das eine vollständig in die Irre führende Aussage."

Wii U: Das Gamepad ist unter Marketing-Gesichtspunkten ein Schwachpunkt

Zur Wii U-Absatzkrise merkte der Nintendo-Boss an, dass viele Kunden den Tablet-Controller für ein Wii-Zubehör halten würden und dessen Vorteil noch nicht verstanden hätten. Hier müsse man die Kommunikation verbessern und Spiele wie das jetzt explizit für Mai 2014 angekündigte "Mario Kart 8" auf den Markt bringen, die die Vorteile des Bediengeräts klarer vermitteln könnten.

Ein Highlight hatte Iwata in diesem Zusammenhang aber doch noch parat: Nintendo plant, DS-Spiele über seinen "Virtual Console"-Service auf das Wii U-Gamepad zu streamen. Angesichts der Vielzahl von DS-Toptiteln könnte das eine spürbare Anschubwirkung entfalten.

Um der finanziellen Krise entgegen zu wirken, verzichten Nintendos Top-Manager wie Satoru Iwata oder Chefentwickler Shigeru Miyamoto zur Zeit auf einen Teil ihres Gehalts - die freiwilligen Einbußen liegen dem Vernehmen nach zwischen zwanzig und fünfzig Prozent. Zudem soll durch ein Aktien-Rückkaufprogramm der Aktienkurs des Unternehmens gestärkt werden. Für rund 125 Milliarden Yen (zirka 90 Millionen Euro) will Nintendo 7,8 Prozent seiner Anteilsscheine vom Markt nehmen.

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