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Party machen mit dem Super-Klempner: Test Mario Party Island Tour für Nintendo 3DS

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Test Mario Party Island Tour | Partyspiel | Nintendo 3DS  

Party machen mit dem Super-Klempner

31.01.2014, 14:42 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

Party machen mit dem Super-Klempner: Test Mario Party Island Tour für Nintendo 3DS. Mario Party Island Tour Partyspiel für 3DS von Nintendo (Quelle: Nintendo)

Mario Party Island Tour (Quelle: Nintendo)

Endlich ist es soweit: Gegner übers Spielbrett jagen, verborgene Items sammeln, Minispiele meistern und auf gute Würfelergebnisse hoffen - ganz klar, da kann es nur um eines gehen: Die Minispiel-Sammlung "Mario Party“ debütiert auf dem Nintendo 3DS. Der Brettspielspaß für bis zu vier Mitspieler war bisher auf allen Nintendo-Systemen für lange Daddelnächte gut. Und so ist es auch dieses Mal beim aktuellen Spross, der "Mario Party Island Tour".

Brettspiele in mobiler Form

Die Games aus der "Mario Party"-Reihe muss man sich wie ein Brettspiel vorstellen, nur eben dass sich die Figuren über den Bildschirm statt auf bedruckter Pappe bewegen. An jeder Partie nehmen vier Mitspieler teil. Durch Würfeln - per Fingerschnipp auf dem Touchscreen - bewegen sich Mario, Yoshi und andere Spielfiguren über insgesamt sieben 3D-Spielbretter. Gewürfelt wird abwechselnd. Es siegt, wer das Ziel als Erster erreicht. Jedes Feld auf dem Brett schreibt eigene Geschichten: Bonusfelder steigern die Laune, Turbofelder schießen die Spielfigur nach vorne, Rücksetzfelder sorgen für dramatische Situationen.

Viele versteckte Items als Suchanreiz

Allerlei ergänzende Elemente sorgen für Spieltiefe. Da sind zum Beispiel Teleporterfelder. Sie tragen Chancen und Risiken in sich, denn wer sie betritt, dessen Spielfigur wird augenblicklich zur Position eines Mitspielers transportiert. Wohin genau der Weg führt, das bestimmt der Zufall. Und so kann es einem passieren, dass man flugs zum Führenden aufschließt - oder von ganz vorne ans Ende des Feldes wandert und sich unversehens die rote Laterne mit dem bisherigen Schlusslicht teilt.

Das Würfelglück entscheidet in "Mario Party Island Tour" aber keineswegs allein über Wohl und Wehe des Spielers. Vielmehr kann man sein Schicksal durch Einsatz diverser Items selbst beeinflussen. Wer diese Spezialgegenstände sammelt und taktisch klug einsetzt, kann sich geschickt Vorteile sichern und Mitspielern herrliche Hindernisse in den Weg stellen. Das Kugelwilli-Item zum Beispiel schickt einen Gegner um einige Felder zurück, der Booster wiederum vervielfacht die eigenen Augen bei der nächsten Würfelrunde und erlaubt so das ziemlich sichere Überspringen von Teleporter-Feldern.

Sieben Spielbretter sorgen für Abwechslung

Glück und Drama liegen bei diesem "Mario Party"-Ableger sehr dicht beieinander - das ist der Stoff aus dem gute Brettspiele gemacht werden, egal ob konventionell oder auf der Konsole. Sieben verschiedene Spielbretter im Look von "Super Mario" oder "F-Zero" locken zu mehr oder weniger umfassenden Abenden.

Eine Partie auf dem Spielbrett "Raketen-Rallye" dauert nur wenige Minuten, das Spielbrett "Riesen-Kugelwillis Revier" mit seinen knapp 50 Feldern dient als Basis für Partien von 15 bis 30 Minuten Dauer. Das Spielbrett "Kameks Budenzauber" bringt durch Einsatz von Zugkarten taktische Vielfalt mit sich. Das Pendant namens "Alles außer Bowser" fokussiert eher auf Konkurrenzdenken und öffnet seine Pforten erst bei Vorhandensein von mindestens zwei Spielern aus Fleisch und Blut. Manche Bretter sind eher durch Würfelglück geprägt, bei anderen lässt sich mit Geschick und Taktik einiges wettmachen. Wo was der Fall ist, das erläutert das Spiel vorab anhand illustrierter Infotafeln.

Rund 80 Minigames im Angebot

Wer keine drei Freunde auftreiben kann oder für sich bleiben mag, der spielt gegen Computergegner. Das hört sich erst mal nicht so spannend an, birgt aber einiges an Unterhaltungswert. Denn sowie alle Spieler und KI-Gegner gewürfelt und gezogen haben, sorgen witzige Minigames für Auflockerung. Wer auf das Brettspiel-Drumherum gleich ganz verzichten mag, bekommt im Spielmodus "Bowsers Turmturnier" eine Mikroherausforderung an die nächste gereiht, inklusive etwas Rahmenhandlung.

Für Trainingszwecke lassen sich die Geschick-, Reaktions- und Knobeltests einzeln anwählen. Zu den 69 anfänglich verfügbaren Unterhaltungs-Quickies kommen im Spielverlauf einige weitere dazu. Die meisten davon nutzen die Fähigkeiten des 3DS vorbildlich. Bei der Wildwasser-Wettfahrt zum Beispiel versucht man sein Kajak durch Streichen des Touchscreen mit dem Daumen in der Fahrrinne zu halten - auf Takt und Timing kommt es an. In der 3D-Herausforderung "Fuzzys im Visier" schießt man die gleichnamigen Biester per Pfeil und Bogen ab. Es gewinnt, wer die Bewegungsmuster der Viecher studiert, den 3DS ausbalanciert, dadurch das Visier ausrichtet und dann mit einem Schuss die meisten Fuzzys abräumt.

Ein Modul reicht für vier Spieler

Hinter dem Titel "Rutschkarts" verbirgt sich eine Minivariante des altbekannten "Mario Kart". Bloß eiern Luigi, Peach und Co. über blankes Eis, und es siegt, wer furchtlos im waghalsigen Drift um die Kurven schlittert. Wettrennen, Rudern, Skifahren, Rasenmähen und sogar Jump’n’ Run-Herausforderungen gilt es zu bestehen.

Hinter den simplen Spielideen stecken oft vielschichtige Herausforderungen mit einer ernstzunehmenden Lernkurve. Siege fallen einem jedenfalls nicht ohne weiteres in den Schoß. Wildes Knopfgehämmer, Panikgefühle und fluchende Verlierer verbreiten gute Laune, auch unter Einzelspielern, aber erst recht unter den Teilnehmern an einer Mehrspieler-Partie. Das nur ein Mitspieler über das Spielmodul oder einen Komplettdownload verfügen muss und andere via Download Play an der Party teilhaben können, hat Nintendo fair gelöst.

Was uns gefällt

Wie bei den meisten Software-Produktionen aus dem Hause Nintendo verdient sich "Mario Party Island Tour" ein Sonderlob für die gelungene Benutzerführung. Sämtliche Minispiele werden vor dem Start kurz und einprägsam erklärt. Im Auswahl-Bildschirm veranschaulichen Diagramme, ob ein Spielbrett eher durch Glück oder Geschick zu gewinnen ist.

Was uns nicht gefällt

Die Übersetzung der deutschen Bildtexte hat Nintendo vorbildlich hinbekommen - wie immer, möchte man sagen. Die paar deutschen Sprachfetzen der Marke "Start" oder "Ende" zwischendurch klingen allerdings seltsam gequält, so als hätte sich ein japanischer Germanistik-Student vor das Mikrofon zerren lassen. Echte Begeisterung hört sich anders an.

Fazit

In "Mario Party Island Tour" stecken viel Spielwitz und Ausstattung drin, allerdings auch ein paar Macken. Das hübsche Spielbrett "Raketen-Rallye" im Stil des Rennspiels "F-Zero" zum Beispiel würde man gerne länger genießen. Leider ist eine Partie oft schon nach fünf Minuten vorüber. Verlängerung oder mehrere Runden sind leider nicht vorgesehen. Außerdem fehlt ein echter Online-Modus: Das Mehrspieler-Partien ausschließlich via lokalem Netzwerk erlaubt sind, engt die Praxistauglichkeit erheblich ein.

Infos zum Spiel

Titel: Mario Party Island Tour
Genre: Partyspiel
Publisher / Hersteller: Nintendo
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
System: Nintendo 3DS
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut

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