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"Battlefield 4: Second Assault" im Test: Viel ist neu zu entdecken

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Test Battlefield 4: Second Assault | Ego-Shooter (Add-on) | PC, Xbox One, Xbox 360, PS4, PS3  

Viel ist neu zu entdecken

18.02.2014, 10:16 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

"Battlefield 4: Second Assault" im Test: Viel ist neu zu entdecken. Battlefield 4: Second Assault Add-on zum Ego-Shooter von EA für für PC, PS4, PS3, Xbox One und Xbox 360 (Quelle: Electronic Arts)

Battlefield 4: Second Assault (Quelle: Electronic Arts)

Frischer Karten-Nachschub für den Ego-Shooter-Hit "Battlefield 4". Allerdings kommt einem nach Download und Installation vieles vertraut vor. Nun, die Spiel-Erweiterung "Battlefield 4: Second Assault" gibt gar nicht erst vor, dass sie komplett neues Material enthält. Der Titel deutet an, was Sache ist: "Second Assault" recycelt Schlachtfelder, die bereits in früheren "Battlefield"-Teilen zum Einsatz gekommen sind. An den Modernisierungen und Neuerungen werden aber auch intime Serienkenner viel Spaß haben. Besitzer einer Xbox One kennen das bereits - sie dürfen "Second Assault" seit einigen Wochen downloaden. Mit etwas Verzögerung gibt Electronic Arts das Feuer frei auf PC, Xbox 360, PS3 und PS4. Zunächst allerdings nur für gut betuchte Premium-Kunden.

Karten-Remix aus Battlefield 3

Nach einem holprigen Start Ende vergangenen Jahres scheint "Battlefield 4" nun langsam Boden unter die Füße zu bekommen. Der Online- beziehungsweise Mehrspieler-Part läuft zwar immer noch nicht rund, wird aber nicht mehr derart erbarmungslos von Bugs und Serverausfällen heimgesucht wie in den ersten Wochen nach Inbetriebnahme. Daher kann man sich jetzt durchaus mit dem Gedanken an eine Ladung neuer Mehrspieler-Karten anfreunden.

Hauptinhalt des DLC-Pakets "Second Assault" sind vier Maps für den Multiplayer-Modus, die bereits in früheren Serien-Ablegern als Schlachtfeld dienten: Operation Metro, Kaspische Grenze und Operation Firestorm aus Battlefield 3 und der Kartenklassiker Golf von Oman, der im zweiten und dritten Teil bereits dabei war. Ein Mangel an Abwechslung ist den vier Karten beim besten Willen nicht anzukreiden. Während die engen Korridore der Metro-Karte vor allem Nahkämpfe provozieren, bietet sich das freie Gelände der Map Kaspische Grenze für temporeiche Duelle zwischen Infanteristen, Jetpiloten und Panzerfahren an. 

Kleine, aber feine Unterschiede

Besitzer von PC, Xbox One und PS4 liefern sich Massenschlachten mit maximal 64 Spielern pro Server. Auf Xbox 360 und PS3 muss man sich mit 23 Gegnern aus Fleisch und Blut bescheiden - was in manchen Spielmodi aber eher von Vorteil ist, weil die Matches dadurch übersichtlicher und unterhaltsamer geraten.

Einen großartigen Eindruck macht "Second Assault" unabhängig von der vorhandenen Hardware-Plattform. Wenn man zu Fuß, im Cockpit eines Jagdflugzeugs oder hinter den Lenkrad eines wendigen Fluchtjeeps um Ruhm, Gelände und Punkte für seine Seite kämpft, dann geht es mit vollem Einsatz zur Sache.

Die Maps profitieren spürbar von der Anpassung an die neue Frostbite-3-Engine. Weniger, weil die Palmen und Wälder, Gebirge und Industrieanlagen einen Tick hübscher aussehen als im Original, als vielmehr, weil sich bei näherer Betrachtung viele zusätzliche Elemente zu erkennen geben. In den Originalkarten nicht vorhandene Gräben und Tunnels beispielsweise bieten Fußsoldaten extra Schutz vor Luftangriffen. Dadurch fühlen sich die Partien ausgewogen an.

Dynamisches Gameplay

Durch Integration neuer "Levolution"-Elemente kommt es häufiger zu Situationen, in denen weniger das Reaktionsvermögen als vielmehr taktische Weitsicht den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage ausmachen. Der Begriff Levolution kommt übrigens von EAs Marketingabteilung und steht für Landschafts- und Gebäudeteile, die nach Beschuss explodieren oder einstürzen und dadurch die Struktur der Karte verändern.

Wie solche Veränderungen eine Partie beeinflussen können, das demonstriert das Beispiel der Karte Kaspische Grenze. Wer sich dort als Scharfschütze in der Hoffnung auf ein paar gute Treffer aus erhabener Position auf einem der Wachtürme verschanzt, der wird sich wundern - weil nämlich der Ausguck nach Beschuss mit schwerer Munition spektakulär explodiert. Von einem Augenblick auf den anderen verändert sich alles. Wo Scharfschützen vorher Deckung hatten, stehen sie nun an der frischen Luft und sind leichte Beute für Infanteristen unten am Boden.

Der Sandsturm verändert alles

Dass sich ein Match mittendrin dreht und man sich zügig auf neue Verhältnisse umstellen muss, das ist eines der prägenden Charakteristika von "Battlefield" insgesamt und der überarbeiteten Karten insbesondere. Sobald auf der Karte Golf von Oman ein Sandsturm das Gebiet durchfegt, hat das zumindest für einige Augenblicke neue Parameter zur Folge. Ein Helikopter-Pilot büßt aufgrund der schlechten Sicht seine Lufthoheit ein, während der Panzerfahrer die Vorteile seines schweren Vehikels für ein paar Extra-Abschüsse nutzen kann.

Was uns gefällt

In der Ausstattung sind außer den vier neuen Karten fünf runderneute Schusswaffen sowie der Dünenbuggy als fahrbarer Untersatz enthalten. Der Spielmodus "Capture the Flag" rundet das Paket ab. 

Was uns nicht gefällt

Schade, dass es die unter "Battlefield"-Fans sehr beliebte Klassiker-Map "Strike at Karkand" nicht mit ins Paket geschafft hat. Unschön auch, dass Electronic Arts die Zusatzkarten ab dem 18. Februar zunächst nur für Käufer des 50 Euro teuren Premium-Pass frei schaltet und die normalen Fans zwei weitere Wochen warten lässt.

Fazit

Besitzer des furiosen Ego-Shooters "Battlefield 4" holen sich mit der Mehrspieler-Erweiterung "Second Assault" vier runderneuerte Karten mit abwechslungsreichen Herausforderungen auf PC und Konsole. Die klare Bevorzugung von Premium-Kundschaft schürt allerdings Unbehagen. Electronic Arts öffnet die Server am 18. Februar zunächst nur für Käufer des 50 Euro teuren Battlefield-Premium-Zugangs. Wer Geld sparen und Second Assault für 15 Euro einzeln kaufen möchte, der muss sich weiter in Geduld üben. Kein schöner Zug gegenüber den Fans, die nicht das Geld für das Premium-Paket ausgeben können oder wollen.

Infos zum Spiel

Titel: Battlefield 4 - Second Assault
Genre: Ego-Shooter (Add-on)
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Dice
Release-Termin: 18. Februar 2013 (Premium-Abonnenten) / 4. März
Preis: zirka 15 Euro (50 Euro im Premium-Paket)
System: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
USK-Freigabe: Ab 18 Jahren
Wertung: Gut

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