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Valve-Chef Gabe Newell bezieht Stellung zu den Spionagevorwürfen

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Valve-Chef Gabe Newell bezieht Stellung zu den Spionagevorwürfen

18.02.2014, 11:03 Uhr | nic / jr

Valve-Chef Gabe Newell bezieht Stellung zu den Spionagevorwürfen. Steam-Logo. (Quelle: Valve)

Steam-Logo. (Quelle: Valve)

Valve reagiert auf die Vorwürfe, angeblich Informationen der Steam-User auszulesen und zu sammeln. Die entsprechenden Vorwürfe bezogen sich auf einen viel diskutierten Thread auf Reddit (wir berichteten). Um die Vorwürfe auszuräumen, hat sich Valve-Boss Gabe Newell persönlich in die Diskussion mit eingeschaltet und spricht ausnahmsweise darüber, was die VAC-Server ("Valve Anti Cheat") tatsächlich tun, warum das Programm gegen Cheater erfolreich ist und dass die Nutzer Vertrauen haben sollten.

Steam: Weniger als 1 Prozent der User werden intensiv geprüft

"Cheat-Entwickler haben ein Problem, Leute dazu zu bewegen, für die Cheats zu zahlen, also entwickeln die Cheat-Entwickler einen Kopierschutz und speziellen Code für ihre Cheat-Programme. Die Cheats melden sich dann bei einem DRM-Server ("Digital Rights Management") der bestätigt, dass der Nutzer für ihr Programm gezahlt hat," so Newell. "VAC prüft die Präsenz dieser Cheats. Wenn welche entdeckt werden, prüft VAC, welche DRM-Server kontaktiert wurden. Diese zweite Prüfung wird durchgeführt, indem nach Treffern im DNS-Cache des Users gesucht wird. Werden welche gefunden, werden die entsprechenden DNS-Einträge an den VAC-Server gesendet. Die Übereinstimmung wird dann auf unseren Servern noch einmal gegengeprüft und der User für einen zukünftigen Bann markiert."

Diese zweite Prüfinstanz, bei der tatsächlich ein Teil der eigenen Daten an die Valve-Server gesendet werden, soll allerdings bei weniger als 0,1 Prozent aller Steam-User zum Einsatz kommen. Newell erklärte außerdem, dass das Programmieren von Cheats auf Kernel-Level teuer sei. VAC sorge dafür, dass die Kosten für das Cheaten noch weiter nach oben gehen, so dass sich allein wegen des Preises das Ganze für den Nutzer irgendwann nicht mehr rentiert.

Schüren die Entwickler der Cheats gezielt Misstrauen?

"Außerdem gibt es eine Facette der Manipulation beim Cheaten, indem man das Vertrauen der Leute ins System attackiert. Wenn Valve böse ist - 'Guck mal, die verfolgen alle Webseiten, die ihr besucht' - ist das ein Gedanke, der an Zugkraft gewinnt, was letztlich den Cheatern und den Programmierern der Cheats zugute kommt."

VAC sei an sich eine angsteinflößende Software, weil sie undurchsichtig und raffiniert sei und sich auf die Suche nach bestimmten Codezeilen macht. Newell argumentiert, dass die Entwickler von Cheats solche Vorwürfe gezielt platzieren und Misstrauen schüren würden, weil das für sie leichter sei als das Wettrüsten mit dem ständig wechselnden und besser werdenden Schutzcode.

Newell fasst seine Stellungnahme am Ende noch einmal mit den Worten zusammen, dass Valve keinen Einblick in den Browser-Verlauf habe und merkt scherzhaft an, dass sie sich nicht für die Porno-Seiten interessieren, die Steam-Nutzer besuchen würden. "Oh, lieber Gott, Nein. Mein Gehirn ist gerade geschmolzen," kommentiert Newell. Er könne lediglich versuchen klarzumachen, was Valve mit VAC tut - ob die Nutzer am Ende Vertrauen in das Unternehmen haben, müssten sie selbst entscheiden.

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