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EA: Digitale Einnahmen sollen den klassischen Vertrieb in zwei Jahren überholen

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Spieleindustrie  

EA: Digitale Einnahmen sollen den klassischen Vertrieb in zwei Jahren überholen

21.02.2014, 12:47 Uhr | nic / jr

EA: Digitale Einnahmen sollen den klassischen Vertrieb in zwei Jahren überholen. Electronic Arts-Logo (Quelle: Electronic Arts)

Electronic Arts (Quelle: Electronic Arts)

Während eines Podiumsgesprächs auf der "Digital Entertainment World Conference" sprach Electronic Arts-COO Peter Moore darüber, was man bei EA auf dem Weg hin zu einem digital orientierten Geschäftsmodell gelernt hat. Das berichtet das Branchenmagazin "GamesIndustry.biz". Auch wenn Spiele zur Zeit noch gemischt digital und physisch vertrieben werden, glaubt Moore, dass Downloads in zwei Jahren bereits mehr Geld in die Firmenkassen spülen als die klassischen Verkäufe im Einzelhandel. Zwar sei der Konsolenmarkt angesichts der guten Verkäufe von PS4 und Xbox One als gesund anzusehen, durch der entscheidende FAktor für EA sei der Mobile Games-Markt. Allerdings sollte sich EA hier das kürzlich veröffentlichtes Dungeon Keeper und den darauf folgenden Shitstorm als warnendes Beispiel nehmen (wir berichteten).

EA: "Die Spieler sind die Kunden, nicht die Händler"

Moore vergleicht die Situation der Spiele-Industrie mit der der Musikindustrie, die den digitalen Vertrieb verschlafen und noch immer mit den Folgen zu kämpfen hat. Die Spiele-Industrie müsse die "kreative Zerstörung" in die Arme schließen, da sie nichts gegen einen Wandel im Nutzungsverhalten der Verbraucher machen könne. Die wichtigste Erkenntnis sei, dass Spiele mittlerweile Live-Einsätze seien mit Live-Support, da die Spieler immer Zugriff auf ihre Spiele haben sollen. Das sicherzustellen, sei der neue Job von EA und der gesamten Industrie. Dabei erkennt Moore auch an, dass EA selbst hier noch viel zu lernen hat.

Die Online-Umgebung sei für EA außerdem extrem wertvoll, um eine direkte Beziehung zum Kunden herzustellen. Daher habe Electronic Arts in den letzten Jahren vor allem in die Kundenbetreuung investiert und die Belegschaft in diesen Bereichen verdreifacht. Auch die Vermarktung der Spiele falle so wesentlich einfacher aus, wozu besonders Social Media-Kanäle und ein engagiertes Community-Management ihren Teil beitragen würden.

Daher habe man beispielsweise weniger Geld für teure TV-Werbung ausgegeben und stattdessen das Engagement im Internet verdoppelt. "Fernsehwerbungen sind heutzutage nur der Köder im Wasser. Sie ziehen die Kunden an, an Land ziehen kannst du sie dann mit Social Media, indem du sie einspannst, statt nur eine Nachricht rauszugeben."

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