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Plants vs. Zombies: Garden Warfare: Das Battlefield für Floristen

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Test Plants vs. Zombies: Garden Warfare | Online-Shooter | Xbox 360, Xbox One, PC,  

Das Battlefield für Floristen

07.03.2014, 07:27 Uhr | Olaf Bleich (jr / nic) , Medienagentur plassma

Plants vs. Zombies: Garden Warfare: Das Battlefield für Floristen. Plants vs. Zombies: Garden Warfare Online-Shooter von Popcap für Xbox One, Xbox 360 und PC (Quelle: Electronic Arts)

Plants vs. Zombies: Garden Warfare (Quelle: Electronic Arts)

Einer der erfolgreichsten Titel der letzten Jahre startet auf PC, Xbox 360 und Xbox One in die nächste Erntesaison - doch das Gameplay hat sich gründlich geändert. Zwar geht es in "Plants vs. Zombies: Garden Warfare" nach wie vor darum, seinen virtuellen Garten gegen Scharen von Untoten zu verteidigen beziehungsweise ihn als Angreifer zu erobern. Doch die Art und Weise, wie das passiert, wurde gründlich modifiziert. Im Klartext: Das schicke Tower Defense-Game ist zum aus der Verfolgerperspektive gespielten Online-Shooter mutiert. Dabei wird der Spieler selbst zur Pflanze beziehungsweise zum Zombie und mischt mitten in den wilden Gefechten mit. Die Absicht, die Publisher EA mit dem Umbau verfolgt, ist klar: Das Spiel soll zu einer mächtigen Marke heranwachsen.

Nur für Multiplayer-Fans

Plants vs. Zombies: Garden Warfare ist nahezu ein reines Online-Spiel. Lediglich die Xbox-One-Version besitzt den allein oder über den geteilten Bildschirm spielbaren "Gartenkommando"-Modus. In diesem wehren Sie als wackere Pflanze zehn Zombie-Wellen in Folge ab. Das ist nett, rechtfertigt aber für Solospieler nicht den Kauf des Actionspiels. Stattdessen lohnt sich "Garden Warfare" wirklich nur, wenn man gemeinsam mit Freunden in Online-Schlachten ziehen möchte.

Die Mehrspieler-Funktionen sind mit bis zu 24 Teilnehmern spielbar. Anders als etwa in "Battlefield 4" steuern Sie Ihre Spielfigur hier aus der Verfolgerperspektive. Der ideale Einstieg in den Vorgartenkrieg ist der so genannte "Türmatte"-Modus. In diesem erhält man nämlich einen kleinen Gesundheitsbonus, sobald man häufiger hintereinander drauf geht.

Perfekt für Anfänger!

Überhaupt gibt sich das Spiel redlich Mühe, Einsteigern einen einfachen Einstieg zu ermöglichen: Kleine Trailer zeigen die drei Spezialfähigkeiten der Soldatenklassen, Aktionstasten samt kleinen Symbolen sind die gesamte Spielzeit über eingeblendet. Zudem ist Garden Warfare ein wenig langsamer und gemächlicher als die Konkurrenz. Dafür wird es aber auch herrlich witzig und verrückt präsentiert: Statt mechanischer Drohnen düsen Knoblauchzehen durch die Luft, und Sonnenblumen quietschen vergnügt bei jedem Schuss. Das Spiel besitzt wie seine Vorgänger einen unglaublich liebenswerten Look, der einen sofort in seinen Bann zieht.

Auch Zombies arbeiten im Team

Dennoch hält sich Garden Warfare an einige typische Elemente eines Mehrspieler-Shooters. So gibt es für Pflanzen und Zombies jeweils vier Soldatenklassen mit je drei Spezialfertigkeiten. Für die Pflanzen tritt beispielsweise der Schnapper an. Die Fleisch fressende Pflanze gräbt sich ein und mampft Zombies mit einem Bissen auf. Für die Zombies wiederum greift der All-Star zur groben Kelle und attackiert mit Football-Tacklings und Maschinengewehr. Sehr schön: Alle Truppenklassen wurden fein aufeinander abgestimmt und füllen im Gefecht ihre ganz spezielle Rolle aus. Die Sonnenblume beispielsweise sollte besser nicht an vorderster Front kämpfen, sondern die Kameraden im Hintergrund heilen.

Den Boss gibt’s nur auf Xbox One

Zudem besitzt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, Computer-Verstärkung herbeizurufen. Auf Seiten der Pflanzen setzt man bei Blumentöpfen die aus dem Original bekannten Schleimpilze oder Maschinengewehrerbsen. Für die Untoten ziehen gar Zombies mit Pylonen und Wassereimern oder riesige Imps zu Felde. Damit es in den Vorgärten nicht zu chaotisch zugeht, gibt es eine im Spiel integrierte Chat-Funktion und den für die Xbox One exklusiv designten Boss-Modus. Ähnlich wie in Battlefield 4 kommandiert dann ein Spieler seine Truppen, platziert Wegmarken oder wirft Extras ab.

Simpel, aber unterhaltsam

So gut die Spielbalance der einzelnen Klassen sein mag, so gewöhnlich ist leider die Auswahl der Spielmodi. In "Teamsieg" geht es wie in "Türmatte" lediglich darum, vor dem anderen Team 50 Abschüsse zu landen. In "Gärten und Friedhöfe" müssen die Zombies sechs Mal die von den Pflanzen verteidigte Basis einnehmen, ehe sie das Hauptquartier stürmen dürfen. In Sachen Komplexität und Spielvielfalt bleibt die bunte Ballerei trotz schönem Kartendesign also weit hinter der umfangreichen Konkurrenz zurück. Fahrzeuge oder mannigfache Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung sucht man vergeblich.

Motivierender Sticker-Spaß

Allerdings wertet ein gelungenes Erfahrungs- und Belohnungssystem die Spielerfahrung spürbar auf. So erhalten Sie für jede Charakterklasse individuelle Aufgaben. Sind diese erledigt, bekommt man Zugriff auf Spezialfertigkeiten und steigt im Rang auf.

Weiterhin erarbeitet man sich für Abschüsse, Vorlagen, gewonnene Runden und andere Erfolge Münzen. Mit Letzteren kauft man zwischen den Matches Sticker-Päckchen. Diese tauchen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Inhalten auf. So gibt es reine Nachschubpacks zum Herbeirufen der Computer-Soldaten. Die teureren Tütchen allerdings beinhalten auch Charakteraufkleber, Kostüme und Verbesserungen. Durch die unzähligen Extras individualisieren Spieler ihre eigenen Truppen und erhalten Zugriff auf Spezialeinheiten wie etwa den Eiskaktus oder die Feuererbsen..

Was uns gefällt

Die größten Stärken von Plants vs. Zombies: Garden Warfare sind der leichte Spieleinstieg und die liebevolle Technik. Die Charaktere sind einfach großartig designt, und Soundeffekte wie Musik überzeugen auf ganzer Linie. Zudem stimmen Steuerung und das motivierende Stickersystem. Der Online-Shooter spielt sich gut und ist ein gelungener Actiontitel, der sich auch für jüngere Spieler eignet. 

Was uns nicht gefällt

Leider ist der Spielumfang äußerst begrenzt: Die Karten wiederholen sich schnell, trotz Upgrades spielen sich die Klassen nicht großartig anders, und Fahrzeuge fehlen gar komplett. Gelegentlich wäre zudem mehr Interaktivität mit der Umgebung schön gewesen.

Fazit

Dem Gute-Laune-Shooter "Plants vs. Zombies - Garden Warfare" fehlt es zwar an Komplexität und Umfang, dieses Manko gleicht er aber durch seinen hohen Spaß-Faktor wieder aus: Spielmodi, Upgrades und Soldatenklassen machen gemeinsam mit der humorigen Grafik eine Menge Freude.

Infos zum Spiel

Titel: Plants vs. Zombies - Garden Warfare
Genre: Online-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Popcap
Release-Termin: 27. Februar 2014 (PC-Version: Noch nicht bekannt)
Preis: zirka 40 Euro (Xbox One) / zirka 30 Euro (Xbox 360 / PC)
System: Xbox 360, Xbox One, PC
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Gut

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