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Flappy Bird: Apple kapituliert vor Klon-Flut im App-Store

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Mobile Games  

"Aus "Hello World" wird Flappy Bird: Apple kapituliert vor der Spiele-Flut

28.02.2014, 15:56 Uhr | jr / nic

Flappy Bird: Apple kapituliert vor Klon-Flut im App-Store. Flappy Birds (Quelle: dpa)

Flappy Birds (Quelle: dpa)

Nachdem Apple angesichts der Flutwelle von Flappy Bird-Klonen Mitte Februar damit begonnen hatte, die Neuaufnahme solcher Spiele in den App-Store zu verweigern, hat die weiter anbrandende Flut jetzt anscheinend dazu geführt, dass man das Herausfiltern der Schmarotzer-Apps aufgegeben hat. Wie der "Guardian" berichtet, waren bei einem Test unter den seit gestern in einem 24 Stunden-Zeitfenster eingestellten 293 neuen iOS-Games wieder insgesamt 95 Titel, die unter die Kategorie "Flappy Birds"-Klone fielen und zum Teil auch im Titel daraus keinen Hehl machten.

Apple knickt vor Flappy Bird-Flut ein

Apple begründete die Zurückweisung der Klone vor zwei Wochen damit damit, dass diese versuchen würde, sich die Popularität einer bestimmten App zunutze zu machen. In den "Review Guidelines" behält sich das kalifornische Unternehmen vor, in diesem Fall die Aufnahme weiterer Applikationen abzulehnen, um nicht durch den forcierten Boom innerhalb einer bestimmten Kategorie die Qualität des Angebots zu verschlechtern. Vollmundig erklärte Apple, die "Amateur Hour" sei vorbei und man wolle nicht, dass ernsthafte Entwickler mit schnell zusammengeklickten Produkten konkurrieren müssten.

Die Politik scheint man zumindest bei Flappy Bird-Klonen aufgegeben zu haben. Inzwischen ist wieder so gut wie alles, was kreucht und fleucht, auf dem Weg durch den Säulenwald: Einhörner, Disketten, Würmer, Katzen, Schwämme, UFOs, Schweine und sogar Popstars wie Miley Cyrus werden per Tap in den Klon-Spielen durch die Gegend gescheucht. Die Entwicklung solcher Apps ist zum Kinderspiel geworden: Das Ganze wird in Tutorials im Detail beschrieben und muss dann nur noch aus Codebaukästen zusammengeklickt werden.

Anscheinend lohnt sich das auch dann, wenn die Mehrzahl der Games im App Store-Bodensatz versickert. Mit dem Original-Flappy Bird hatte der koreanische Entwickler Dong Nguyen in Spitzenzeiten bis zu 50.000 Dollar am Tag verdient. Der von Apple zur Namensänderung verdonnerte Entwickler der Klon-App "Flappy Bee" (in der auch gestohlenes Artwork verwendet worden war) berichtete in einem Interview, dass die Top-Platzierung seines Games für ein Einkommen zwischen 10.000 und 15.000 Dollar am Tag gut war. Nach der Überarbeitung von Titel und Inhalt und dem Absturz um 300 Plätze in der Store-Rangliste ging der Traffic dann um 99 Prozent zurück, und aus war es mit der sprudelnden Geldquelle.

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