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VR-Brille  

Oculus Rift: Neue Entwickler-Version auf der GDC 2014 gezeigt

20.03.2014, 09:53 Uhr | jr / nic

VR-Brille Oculus Rift: Neue Entwickler-Version  auf der GDC 2014 gezeigt. Auf der GDC 2014 vorgestellt: Die Developer Kit-2-Version der VR-Brille Oculus Rift (Quelle: AP/dpa)

Oculus Rift VR-Brille Dev Kit 2 (Quelle: AP/dpa)

Oculus VR Inc. hat auf der Game Developers Conference (GDC) 2014 eine neue Entwickler-Version seiner Virtual Reality-Brille Oculus Rift vorgestellt. Beim Development Kit 2 (DK2), für dessen Nutzung man einen leistungsfähigen PC mit HDMI 1.4b und USB 2.0 braucht, haben die Entwickler eine höhere Auflösung implementiert und als Neuerung die Positionserkennung im Raum eingeführt. Bisher wurden nur Kopfbewegungen registriert. Das DK2 kann ab sofort für knapp 350 US-Dollar (rund 480 Dollar Endpreis inklusive Zoll und Porto bei Lieferungen nach Deutschland) bestellt werden.

Oculus Rift: Neue Entwickler-Version vorgestellt

Die Auslieferung erfolgt weltweit ab Juli 2014. Das Dev Kit 2 basiert auf einer überarbeiteten Version des "Crystal Cove"-Prototyps, den Oculus VR Anfang des Jahres auf der CES 2014 in Las Vegas vorgestellt hatte.

Das aktuell präsentierte Development Kit 2 der Oculus Rift verfügt über ein in punkto Kontrast verbessertes OLED-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (DK1: 1280 x 800 Pixel) bei einer variablen Bildwiederholrate von 60, 72 oder 75 Hz. Einzelne Pixel sind nach ersten Testeindrücken immer noch zu erkennen - was daran liegt, dass einem in der Horizontalauflösung pro Auge ja lediglich die halbe Auflösung von 960 x 1080 Pixel zur Verfügung steht. Die unangenehmen Wisch-Effekte des DK1 sollen aufgrund des verbesserte Displays inzwischen allerdings behoben sein.

Modifiziert wurde das System zur Erfassung der Körperbewegungen des Spielers im Raum. Es basiert auf 40 Infrarot-Leuchtdioden, die unsichtbar unter der Oberfläche in das Gehäuse der neuen, 440 Gramm schweren Oculus Rift integriert sind. Deren Daten werden von einer mitgelieferten Kamera erfasst und verarbeitet. Die Darstellung von Spielszenen erfolgt damit sehr flüssig, die Szenerie wirkt zunehmend authentisch, so dass man - auch dank des Head-Trackings mit 1000 Hz - schnell in die virtuelle Welt eintaucht und das reale Drumherum ausblendet.

Durch die neue OLED-Anzeige liegt die Reaktionszeit des Displays deutlich unter einer Millisekunde - Bewegungsunschärfe ist also kaum noch vorhanden, was ebenso zur Vermeidung von "Motion Sickness" führen soll wie die realitätsgetreue Umsetzung selbst kleiner Bewegungen des Spielers, die das System bisher ignorierte.

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