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Oculus Rift: John Carmack äußert sich zur Übernahme durch Facebook

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Oculus Rift  

Oculus: John Carmack äußert sich zur Übernahme durch Facebook

31.03.2014, 17:33 Uhr | ayb / nic

Oculus Rift: John Carmack äußert sich zur Übernahme durch Facebook. Auf der GDC 2014 vorgestellt: Die Developer Kit-2-Version der VR-Brille Oculus Rift (Quelle: AP/dpa)

Oculus Rift VR-Brille Dev Kit 2 (Quelle: AP/dpa)

John Carmack, Entwicklerlegende und CTO bei Oculus VR, äußerte sich nun offiziell zum Verkauf der Firma an Facebook. Carmack bezog Stellung zu einem Blogpost und glaubt, dass Facebook das Gesamtbild der Technologie versteht und vorantreiben kann. Damit versucht er wohl auch die aufgebrachten Fans zu beruhigen, von denen sich viele mit dieser Übernahme nicht zufrieden zeigen und teilweise sogar so weit gehen, mit Gewalt zu drohen.

Oculus und Facebook: Keine offensichtliche Synergie

Carmack sei zwar nicht in die Verhandlungen mit dem Social-Network-Riesen involviert gewesen, hält Facebook aber für einen mächtige Plattform, um die Oculus Rift und Virtual Reality umzusetzen. Er selbst sei von der Übernahme genauso überrascht gewesen, wie der Rest der Welt: "Ehrlich gesagt habe ich Facebook nicht erwartet (zumindest nicht so früh). Ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit ihnen und könnte mir andere Firmen vorstellen, die offensichtlichere Synergien hätten," schreibt Carmack.

Viele Oculus-Fans äußern Bedenken bezüglich ihrer privaten Daten und Informationen, die sie Facebook nun übermitteln müssten, die Carmack allerdings nicht teilt: "Ich bin niemand, der sagt, 'Privatsphäre ist Geschichte, komm damit klar' und ich unterstütze Leute, die sich in keinster Form beobachten lassen wollen, aber das bedeutet auch, viele Möglichkeiten nicht wahrnehmen zu können." Der Gedanke, dass Firmen zwar mit einem interagieren sollen, andererseits aber nicht aufmerksam sein und Daten sammeln sollen, mache für ihn keinen Sinn. "Ich habe mich durchs 'Data Mining' nie verletzt gefühlt und ich mag die Empfehlungen, die Amazon mir bei jedem Besuch gibt."

Alles in allem sieht Carmack die Übernahme von Oculus VR durch Facebook eher positiv: Es könne eine echte Chance sein, auch wenn es auf den ersten Blick etwas komisch und deplatziert wirkt. Alle Kritiker, die davon sprechen, dass Facebook abgrundtief böse sei und finstere Pläne verfolge, fordert er auf, diese aufzuzählen, aufzuschreiben und zu präsentieren.

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