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Nur Scherben bringen Glück: Test zum Ego-Shooter Smash Hit von Midiocre für iOS und Android

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Test Smash Hit | Shooter | iOS, Android  

Nur Scherben bringen Glück

01.04.2014, 14:46 Uhr | Jürgen Kroder (jr / nic), Medienagentur plassma

Nur Scherben bringen Glück: Test zum Ego-Shooter Smash Hit von Midiocre für iOS und Android. Smash Hit Ego-Shooter von Mediocre für iOS und Android  (Quelle: Mediocre)

Smash Hit (Quelle: Mediocre)

"Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen", heißt es im Volksmund. Bei dem für iOS und Android erhältlichen Ego-Shooter-Spiel "Smash Hit" gilt diese Weisheit aber ganz und gar nicht. Hier muss man im Gegenteil ganz bewusst und möglichst gut gezielt Scheiben zerdeppern, um Fortschritte zu erzielen. Der Name "Smash Hit" will aber nicht nur andeuten, dass es bei dem Mobilspiel um "Smash" (Werfen) und "Hit" (Treffen) geht - er möchte zudem suggerieren, dass das Spiel sogar ein Riesenerfolg (englisch: "Smash Hit") werden könnte. Nomen est Omen? Oder ist der Titel nur ein Marketing-Gag, um ein halbgares Spiel besser zu verkaufen?  

Smash Hit: Start ohne jeden Glamour

Wenn die Entwickler wollen, dass ihr Spiel ein Riesenerfolg werden soll, dann hat es bestimmt einen furiosen Start zu bieten, oder? Doch den hat "Smash Hit" ganz und gar nicht nicht. Statt Eindruck zu schinden, beginnt alles still und leise. Will heißen: Es gibt weder ein Intro noch eine Story oder einen einen markanten Protagonisten. Stattdessen tippt man im Hauptmenü auf den grünen "Start"-Button - und schon geht's los. Während man als Spieler durch kantige, farbarme Räume schwebt, werden am unteren Bildschirmrand kurze Anweisungen eingeblendet. Schade - nicht mal ein gescheites Tutorial hat "Smash Hit" zu bieten.

Ein Hauch von Spielhallen-Nostalgie

Doch hat man die erste Enttäuschung überwunden und ist den Erklärungen gefolgt, wird einem das Spielprinzip schnell klar. Das fällt so minimalistisch wie alles in "Smash Hit" aus: Es gilt ähnlich wie bei einem Endless-Runner-Game so lange wie möglich zu überleben. Im Gegensatz zu Spielen wie "Temple Run", "Pitfall" oder "Running With Friends" lenkt man hier aber keinen Charakter, sondern gleitet automatisch wie auf Schienen durch die Welt. Das erinnert an klassische Railshooter aus glorreichen Spielhallen-Zeiten. Mit dem großen Unterschied, dass man in "Smash Hit" statt verschiedener Wummen nur Eisenkugeln besitzt. Und dass einem statt Zombies oder anderen Monstern Glasscheiben und seltsame gläserne Konstrukte die kostbare Lebensenergie rauben.

Weniger ist mehr

Dem ungewohnten Setting zum Trotz entfaltet "Smash Hit" langsam, aber unaufhaltsam seine Faszination. Schwebende, fahrende oder rotierende Scheiben kreuzen den Weg, tauchen plötzlich aus dem Nichts auf oder schwingen durch den Raum. Mit den Eisenkugeln lassen sie sich zwar zu Scherben zerschießen, aber das ist gar nicht so einfach. Denn Sie sollten stets die Physik bedenken: Dünne Scheiben splittern beispielsweise anders als dicke, und an Seilen aufgehängte Glaskonstrukte schwingen gefährlich nach. Es muss also bei jedem Schuss blitzschnell überlegt werden, wohin man seinen Schüsse platziert.

Kostbare Kugeln

Ein weiterer Faktor, der für Spannung sorgt, ist der stetige Mangel an Eisenkugeln. Sind die schweren Geschosse aufgebraucht, heißt es nämlich "Game Over". Deswegen ist jeder Schuss kostbar. Wildes Umherballern sorgt nur für ein vorschnelles Ende. Um dem zu entgehen, muss der Spieler auf bestimmte Kristalle zielen. Sie füllen den Vorrat auf, aber meist nur um wenige Kugeln.

Deswegen ist man gut beraten, die seltenen Boni mitzunehmen. Sie verschaffen einem für kurze Zeit maschinengewehrartige Salven oder verlangsamen die Zeit - was man auch bitter benötigt. Denn "Smash Hit" fährt stetig neue Hindernisse auf, die Ihnen präzises Zielen abverlangen. Laserbarrieren oder Türen, die durch mehrere gezielte Treffer ausgeschaltet werden müssen, zum Beispiel.

Wie ein Science-Fiction-Film

Das Faszinierende an dem Mobile Games-Ego-Shooter stellt nicht unbedingt sein Spielprinzip dar. Das kennt man in ähnlicher Form aus anderen Spielen. Was einen vorantreibt und in die Welt saugt, ist die reduzierte, grobschlächtige Optik, verbunden mit einem packenden Elektro-Soundtrack. Das Spiel wirkt wie ein lebendig gewordener Science-Fiction-Film - "Tron" lässt schön grüßen. Spätestens wenn man durch weite Areale fliegt, in denen überdimensionale DNA-Stränge schweben, packt einen das surreale Design.

Was uns gefällt

"Smash Hit" ist anders. Es setzt nicht auf Monster, knuddelige Tiere oder andere Klischees. Stattdessen kreiert es einen ganz eigenen, minimalistischen Stil - sowohl optisch wie auch spielerisch. Damit unterscheidet es sich von der Masse und verströmt einen ganz besonderen Charme.

Was uns nicht gefällt

Das Spiel beginnt ganz harmlos und leicht, doch der Schwierigkeitsgrad zieht schnell an. Hieran werden sich auch erprobte Ego-Shooter-Freunde stellenweise die Zähne ausbeißen. Was Sparfüchse besonders stören dürfte: In der kostenlosen Version gibt es keine Speicherpunkte, hier muss man nach einem Bildschirmtod den Level immer wieder von vorne beginnen. Erst in der Premium-Fassung für rund zwei Euro können Sie vom letzten Savepoint aus loslegen.

Fazit

Ob "Smash Hit" wirklich ein Riesen-Hit wird, muss sich noch zeigen. Das Zeug dazu hat es in jedem Fall: Eine derart faszinierende und stilvoll schöne SciFi-Welt erlebt man nur selten in Shootern. Nicht nur deswegen sollte man der gelungenen Verbindung aus "Smash" und "Hit" auf jeden Fall eine Chance geben.

Infos zum Spiel

Titel: Smash Hit
Genre: Shooter
Hersteller / Publisher: Mediocre
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis / Premium-Version: 1,99 Euro
System: iOS, Android
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Sehr gut

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