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Trotz Facebook-Übernahme: Designer Chris Roberts unterstützt Oculus Rift-Projekt weiter

02.04.2014, 12:19 Uhr | jr / nic

Trotz Facebook-Übernahme: Chris Roberts unterstützt Oculus Rift weiter. Oculus Rift VR-Brille (Quelle: Oculus Rift Inc.)

Oculus Rift VR-Brille (Quelle: Oculus Rift Inc.)

Spiele-Designer Chris Roberts (Star Citizen, Wing Commander) bleibt trotz der Übernahme von Hersteller Oculus VR durch Facebook bei seiner Unterstützung für die Oculus Rift-VR-Brille. Anders als Minecraft-Chefentwickler Markus "Notch" Persson, der seine Unterstützung öffentlich aufkündigte, sieht Roberts in dem Kauf keine Bedrohung für das VR-Projekt. Vielmehr sei die finanzielle Unterstützung durch einen Multi-Milliarden-Dollar-Konzern für die Entwicklung ein Glücksfall, schreibt Roberts in einem Post auf der Roberts Space Industries Webseite.

Großes finanzielles Backup für den Erfolg der Oculus Rift unabdingbar

Die Entwicklung und der Launch einer neuen Hardware sei eine sehr kapitalintensive Angelegenheit, erklärt Roberts und unterstreicht damit ein Statement des neuen Oculus-Mitarbeiters und früheren Valve VR-Chefentwicklers Michael Abrash. Die knapp 100 Millionen Dollar, die Oculus VR im Vorfeld des Verkaufs an Facebook durch Crowdfunding-Aktionen sowie von Risiko-Kapitalgebern akquiriert habe, seien möglicherweise nicht genug gewesen, um die Rift-Brille Realität werden zu lassen.

"Hardware ist teuer", schreibt Roberts in seinem Statement. "Es ist eine Sache, die Technologie zu perfektionieren, aber bevor man eine einzige Rift verkaufen kann, musst Du hunderte von Millionen für die Herstellung und den Aufbau einer Support-Abteilung ausgeben, wenn du den Plan hast, die Rift (und Virtual Reality) zu einem für den Massenmarkt relevanten Faktor zu machen."

Microsoft habe zum Vergleich wohl über eine Milliarde Dollar für die Entwicklung der Xbox One ausgegeben, so Roberts. Seine Hoffnung sei es, dass Oculus VR durch den Verkauf mit größeren Firmen konkurrieren und die Oculus Rift schließlich zu einem für die Konsumenten attraktiven Preis auf den Markt bringen könne, um die Geschichte für den Massenmarkt und nicht nur für enthusiastische Unterstützer wie ihn selbst attraktiv zu machen.

Roberts erklärt, dass er weiterhin mit aller Macht die Oculus Rift unterstützen werde, solange Facebook die Oculus VR-Entwickler in ihrem Enthusiasmus nicht ausbremse. Aktuell sieht er keine Anzeichen dafür, dass eine Neuausrichtung des VR-Projekts infolge des Eigentümerwechsels geplant sei.

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