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Superheld mit GTA im Blut: First Look Batman Arkham Knight | Action-Adventure | PC, PS4, Xbox One

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First Look Batman: Arkham Knight | Action-Adventure | PC, PS4, Xbox One  

Superheld mit GTA im Blut

11.04.2014, 14:45 Uhr | (jr / nic), Richard Löwenstein

Superheld mit GTA im Blut: First Look Batman Arkham Knight | Action-Adventure | PC, PS4, Xbox One. Batman: Arkham Knight Action-Adventure für PC, PS4 und Xbox One von Rocksteady (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment (Montage: Richard Löwenstein))

Batman: Arkham Knight (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment (Montage: Richard Löwenstein))

Der Dunkle Ritter macht es wie die Kicker aus der "Fifa"-Reihe: Regelmäßig kommt ein Update. Vielleicht nicht jedes Jahr, aber fast. Und genau wie der Fußballreihe konnte man zuletzt "Batman: Arkham Origins" eine gewisse Stagnation vorwerfen - auf sehr hohem Niveau zwar, aber dennoch. Nun, das kommende Game aus der "Arkham"-Reihe möchte Mut zur Veränderung beweisen. Es soll sich deutlich von den Vorgängerspielen abheben. Damit die technische Basis für Action mit Batmobil in einer offenen Welt stimmt, zieht die Spiele-Reiheserie um. Es geht runter von den etablierten Konsolensystemen und rauf auf die neue Hardware-Generation. Die englische Spieleschmiede Rocksteady klopft "Arkham Knight" exklusiv für PC, PS4 und Xbox One zusammen.

Action im GTA-Stil

Kurzer Rückblick in das Jahr 2009: Vor fünf Jahren löste das englische Entwicklerstudio Rocksteady mit dem Actiongame "Batman: Arkham Asylum" großes Erstaunen aus. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Comic-Umsetzungen wegen lausiger Qualität allseits verrufen. Das Actionabenteuer "Arkham Asylum" riss das Ruder komplett herum. Denn es fing die rohe Kraft und den einprägsamen Stil der DC-Comicvorlage ein, indem es gut kontrollierbare Zweikampf-Szenen in eine spannungsreich erzählte und opulent zur Schau gestellte Rahmenhandlung einbettete. "Arkham Knight" will auf vergleichbare Qualitäten setzen und zusätzlich mit den Reizen einer offenen Welt im Stil des Millionen-Bestsellers "GTA" vereinen. Ab Herbst 2014 geht´s los.

Gotham City wird evakuiert

Wie sich das Ganze anfühlt, dass lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen. Bisher lässt Rocksteady nämlich niemand an den Controller ran, sondern demonstriert lediglich einige Gameplay-Szenen. Als Schauplatz - keine Überraschungen soweit - dient wieder die Metropole Gotham City.

Auf den ersten Blick fällt auf, wie menschenleer die Straßen sind. Als Erklärungsversuch hält ein Anschlag durch "Scarecrow" - zu deutsch "Vogelscheuche" - her. Der böse Bube spielt mal wieder mit angsterregendem Nervengas. Deshalb wird die Stadt evakuiert, und Schurken aller Couleur haben freie Bahn. Sie verbünden sich, um Batman, den Retter von Gotham City, zu töten. Der rennt freilich nicht mehr nur zu Fuß durch düstere Gassen und gleitet mit Fledermaus-Schwingen von Dach zu Dach wie in früheren "Arkham"-Games. Zusätzlich bläst er per Batmobil zu Hochgeschwindigkeits-Jagdszenen.

Mehr Atmosphäre durch neue Technik

Die Basis für das Gameplay bilden weiterhin knackige Faustkämpfe, umrahmt von einer kinoreifen Inszenierung. Böse Buben stellen sich mit großen Worten und großen Gesten vor, sie brüllen Verwünschungen in die Stadt hinaus und drohen Batman mit dessen Ende und dem Ende der Stadt. Für "Arkham Knight" nutzt Rocksteady neue Grafiktechnologien und verdichten die Atmosphäre spürbar. Durch Detailarbeit an Gestik und Mimik wirken die Grimassen eines Riddler grotesker als ehedem, kommt die Zurückhaltung der Vogelscheuche noch bedrohlicher rüber.

Abseits solcher cineastischer Momente entfaltet sich Gotham City zu einer offenen Welt und breitet sich vor Batman und dem Spieler aus. Der kann prinzipiell gehen, wohin er möchte. Missionen liefern Anhaltspunkte für die Stationen, die das ansteuern lohnen. Man könnte aber auch frei Schnauze die Stadt erforschen und zum Beispiel Minigame-Herausforderungen suchen, die der Riddler quer durch die Stadt verteilt.

Kein Kuddelmuddel trotz Rudelkampf

Wer zu Fuß geht, den erwarten wenig Müßiggang und viele Schlägereien. Das Kampfsystem übernimmt bewährte Elemente aus den Vorgängerspielen. Batman bekommt es erneut mit überschaubaren Angreifermengen zu tun, selten mehr als drei bis vier böse Buben. Manchmal aber doch: Die neue Engine-Technologie wirft als besondere Herausforderung ab und an 20 und mehr Angreifer über den Bildschirm. Doch trotz Rudelkuddelmuddel bleibt das Kampftempo moderat. Tritte, Fäuste, Griffe und Würfe finden ins Ziel, sofern man im richtigen Moment Attacken startet und Angriffe kontert.

Ein paar Veränderungen hier und da pfeffern die Sache. Beispielsweise kann Batman aus der Deckung heraus mehrere Wachen gleichzeitig ausknocken und wieder in den Schatten zurückkehren. Er kann außerdem sein Wurfseil als Angriffs- oder Kletterwerkzeug nutzen, mit Hilfe von Batarang-Bumerangs Schalter auslösen und im Detektiv-Modus Wärmequellen aufspüren.

Kampfsystem mit taktischen Facetten

Die Ähnlichkeiten mit bisherigen Arkham-Spielen sind nicht zu übersehen. Bei näherer Beschäftigung offenbaren sich taktische Nuancen, die das Ganze zu einem Actionerlebnis mit Tiefe und Köpfchen aufwerten. Beispielsweise sollte man beim Angriff einer größeren Gegnergruppe den Schaden ins Kalkül ziehen, den deren Schusswaffen anrichten - und außerdem berücksichtigen, dass die soeben vom Boden gesammelte Eisenstange nach mehreren Hieben zu Bruch gehen und ihren Dienst als Argumentations-Verstärker einstellen wird.

Das Spiel legt einem keine Siege in den Schoss, sondern erwartet eine vorausschauende und mitdenkende Spielweise. Zumindest gilt das in einigen Etappen. Bei anderen Szenen haben die grauen Zellen Pause und die Reaktionsfähigkeit hat Vorfahrt.

Vollgas-Action im Batmobil

Nämlich dann, wenn das Batmobil alle Aufmerksamkeit an sich reißt. Batman kann sein Einsatzfahrzeug beinahe jederzeit herbeirufen und sich aus dem Staub machen oder andernorts zur Hilfe eilen. Die visuelle Interpretation des Batmobil erinnert mit seinem rabiaten Stealth-Look an den "Tumbler" aus dem Kinostreifen "Batman Begins" - und wie sein Vorbild, kann auch dieses Vehikel mehr als nur geradeaus bolzen und um Kurven schlittern. Genug Tempo vorausgesetzt, klebt das Batmobil an Wänden und fährt kopfüber an der Decke. Es hat außerdem Raketenwerfer und diverse andere Offensiv- und Defensiv-Systeme an Bord. Eine Art Radarsystem beispielsweise sprengt Teile der Umgebung, öffnet dadurch Wege und errichtet Blockaden.

Was uns gefällt

Batman kann die offene Welt mit seinem Batmobil erkunden und dort allerlei entdecken: Nebenmissionen, Extra-Schlägereien und von Riddler höchstpersönlich versteckte Herausforderungen. Wer sie findet und meistert, erspielt sich extra Punkte und Gadgets.

Was uns nicht gefällt

Es ist sicherlich begrüßenswert, dass Rocksteady das Gamedesign extra auf die neue Konsolengeneration eicht. WB Interactive hätte allerdings für Xbox 360 und PS3 eigene Spielvarianten entwickeln lassen können. Außerdem fehlt ein Mehrspieler-Modus. Dabei wären Kämpfe zwischen den bösen Buben und Mädels sicher lustig gewesen.

Fazit

Daumendrücken, dass der Dunkle Ritter zu alter Stärke zurückfindet: Mit seiner starken Optik und den Neuerungen beim Gameplay könnte "Arkham Knight" an die Qualitäten anknüpfen, die erst "Arkham Asylum" und zwei Jahre später "Arkham City" so groß gemacht haben.

Infos zum Spiel

Titel: Batman Arkham Knight
Genre: Action-Adventure
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Hersteller: Rocksteady
Release-Termin: 2. Juni 2015
Preis: Noch nicht bekannt
Systeme: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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