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VR-Brille  

Oculus Rift: Bisher 85.000 Entwickler-Kits verkauft

15.04.2014, 12:29 Uhr | jr / nic

VR-Brille Oculus Rift: Bisher 85.000 Entwickler-Kits verkauft. Auf der GDC 2014 vorgestellt: Die Developer Kit-2-Version der VR-Brille Oculus Rift (Quelle: AP/dpa)

Oculus Rift VR-Brille Dev Kit 2 (Quelle: AP/dpa)

Wie Entwickler Oculus VR bekannt gegeben hat, konnte man von den beiden Development Kit-Version der Virtual Reality-Brille Oculus Rift bis dato weltweit zirka 85.000 Exemplare verkaufen. Dabei hält das inzwischen wegen Bauteile-Mangel eingestellte Dev-Kit 1 einen Anteil von rund 60.000 Stück, während das von Pressevertretern und Entwicklern gelobte Dev-Kit 2 seit seiner Vorstellung auf der "Game Developers Conference" (GDC) Mitte März 2014 schon zirka 25.000 Mal vorbestellt wurde.

Oculus Rift: Große Fortschritte mit Dev-Kit 2

Die Auslieferung auf einer überarbeiteten Version des "Crystal Cove"-Prototyps basierenden Dev-Kit 2 erfolgt weltweit ab Juli 2014. Der Hersteller ruft dafür einen Preis von knapp 350 US-Dollar (rund 480 Dollar Endpreis inklusive Zoll und Porto bei Lieferungen nach Deutschland) auf.

Das Development Kit 2 der Oculus Rift verfügt über ein in punkto Kontrast verbessertes OLED-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (DK1: 1280 x 800 Pixel) bei einer variablen Bildwiederholrate von 60, 72 oder 75 Hz. Einzelne Pixel sind nach ersten Testeindrücken immer noch zu erkennen - was daran liegt, dass einem in der Horizontalauflösung pro Auge ja lediglich die halbe Auflösung von 960 x 1080 Pixel zur Verfügung steht. Die unangenehmen Wisch-Effekte des DK1 sollen aufgrund des verbesserte Displays inzwischen allerdings beseitigt sein.

Modifiziert wurde das System zur Erfassung der Körperbewegungen des Spielers im Raum. Es basiert auf 40 Infrarot-Leuchtdioden, die unsichtbar unter der Oberfläche in das Gehäuse der neuen, 440 Gramm schweren Oculus Rift integriert sind. Deren Daten werden von einer mitgelieferten Kamera erfasst und verarbeitet. Die Darstellung von Spielszenen erfolgt damit sehr flüssig, die Szenerie wirkt zunehmend authentisch, so dass man - auch dank des Head-Trackings mit 1000 Hz - schnell in die virtuelle Welt eintaucht und das reale Drumherum ausblendet.

Durch die neue OLED-Anzeige liegt die Reaktionszeit des Displays deutlich unter einer Millisekunde - Bewegungsunschärfe ist also kaum noch vorhanden, was ebenso zur Vermeidung von "Motion Sickness" führen soll wie die realitätsgetreue Umsetzung selbst kleiner Bewegungen des Spielers, die das System bisher ignorierte.

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