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Microsoft gräbt E.T. in der Wüste aus

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Atari-Mythos  

Major Nelson bestätigt: Microsoft gräbt E.T. aus

29.04.2014, 07:34 Uhr | jr / ams

Microsoft gräbt E.T. in der Wüste aus. Atari 2600: Kein Erfolg mit "E.T. - The Extra-Terrestrial" (Quelle: Atari (Montage: www.t-online.de))

Atari 2600: Kein Erfolg mit "E.T. - The Extra-Terrestrial" (Quelle: Atari (Montage: www.t-online.de))

Wie der als "Major Nelson" bekannte Xbox Live-Boss Larry Hryb jetzt offiziell bestätigt hat, ist Microsoft bei den Ausgrabungen nach den von Atari in der Wüste von New Mexiko verbuddelten E.T.-Spielen fündig geworden. Damit haben sich die als "Urban Legend" gehandelten Gerüchte bestätigt, dass Atari 1982 zigtausende Cartridges des Atari 2600-Spiels "E.T. - The Extra-Terrestrial" in der Wüste von New Mexico vergraben ließ. Grund für die Aktion sei zum einen die damals herrschende fundamentale Krise in der Spiele-Branche gewesen. Zum anderen soll das von Designer Howard Scott Warshaw innerhalb von fünf Wochen als Spiel zum (höchst erfolgreichen) Film von Steven Spielberg kreierte Game so schlecht gewesen sein, dass es niemand haben wollte.

Graben nach Ataris E.T.

Im Rahmen einer von Produzent Simon Chinn ("Searching for Sugar Man") betreuten, im Dezember 2013 gestarteten Dokumentation der Microsoft Entertainment Studios hat man nun Licht in das Dunkel rund um die geheimnisvolle E.T.-Affaire gebracht. Erste von Hryb via Twitter gepostete Bilder zeigen leicht lädierte Verpackungen des Spiels sowie teilweise noch in Folie verpackte Cartridges. Wie Ars Technica meldet, sollen 250 Exemplare (oder zehn Prozent der gefundenen E.T.-Games) an das Ausgrabungsteam von Microsoft gehen. Da die Spiele auf dem Gebiet der Gemeinde Alamogordo ausgegraben wurde, liegen die Besitzrechte bei der Kommune.

Wie viele Exemplare des Spiels genau produziert und schließlich entsorgt wurden, weiß kein Mensch. Gerüchte besagen, dass Atari seinerzeit in Erwartung eines sicheren Hits mehr Exemplare produzieren ließ, als überhaupt geeignete Konsolen dafür auf dem Markt waren (gerüchteweise lag die Auflage bei vier Millionen Exemplaren). Doch der Absatz war so verheerend schlecht, das man auf einem Berg von Spielen sitzen blieb - ein ökonomisches (und schließlich auch ökologisches) Desaster, das letztendlich den Anfang von Ende eines der renommiertesten Spiele-Hersteller in der Geschichte einläutete und 1983/84 den sogenannten Videogame-Crash - gemeint sind extreme wirtschaftliche Turbulenzen in der damals noch jungen Spiele-Branche - mit auslöste.

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