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Test zum Online-Kartenspiel Hearthstone Heroes of Warcraft für iPad

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Test Hearthstone: Heroes of Warcraft für iPad | Online-Kartenspiel | iOS  

Ständige Versuchung: Blizzard spielt die iPad-Karte

30.04.2014, 15:52 Uhr | Heinrich Lenhardt (jr / nic), Medienagentur plassma

Test zum Online-Kartenspiel Hearthstone Heroes of Warcraft für iPad. Hearthstone: Hereos of Warcraft Online-Kartenspiel für iPad von Blizzard Entertainment (Quelle: Activision-Blizzard)

Hearthstone: Hereos of Warcraft für iPad (Quelle: Activision-Blizzard)

Skat hat so einen Bart, und auch Mau-Mau wirkt reichlich flau im Vergleich zu den Ansprüchen und Möglichkeiten, die einem Sammelkarten-Strategiespiele bieten. Prominentester Vertreter dieser Gattung ist die 1993 gestartete Karten-Klopperei "Magic: Die Zusammenkunft". Mit "Hearthstone: Heroes of Warcraft" hat Blizzard nach den höchst erfolgreich gestarteten PC- und Mac OS X-Ablegern jetzt eine rein digitale Alternative für das iPad vorgelegt, die besonders leicht zugänglich ist und kostenlos gespielt werden kann. Die neue iOS-Mobilversion macht dank Touch-Steuerung besonders viel Spaß und verleitet zu flotten Strategieduellen zwischendurch. 

Suchtspiel zum Mitnehmen

Es ist halb zwei in der Früh, und ich bin mit einer Zufallsbekanntschaft im Bett. Keine Ahnung, wer diese Person ist oder woher sie kommt, aber das ist auch egal. Die Online-Partnervermittlung von "Hearthstone" hat uns zusammengeführt, denn ich brauche noch dringend einen Druiden-Erfolg für die Tagesquest - sonst wird das nichts mit der Gold-Belohnung. Wir gehen beide auf dem Helden-Zahnfleisch, vier Lebenspunkte gegen zwei, doch jetzt bin ich am Zug und habe die richtigen Diener für die Umsetzung meiner Angriffsstrategie versammelt. Just als ich zum "Alles oder nichts"-Todesstoß ansetze, gibt's eine böse Überraschung: Eine Geheimniskarte beschert meinem Gegner Rüstungspunkte, er überlebt und macht mich in der nächsten Runde platt. Frechheit! Ach, beim nächsten Mal ist mir bestimmt das Kartenglück hold.

Ständige Tablet-Versuchung

Die soeben beschriebene Szene ist typisch für "Hearthstone: Heroes of Warcraft". Das haben wir nun davon, dass Blizzard seinen jüngsten Anschlag auf unsere Freizeitkontingente fürs iPad umgesetzt hat. Der Computer wird abends irgendwann einmal ausgeschaltet und "Hearthstone" hat damit Feierabend. Das verführerische Tablet lässt sich dagegen wunderbar herum schleppen und schnell wieder anschalten, um "nur noch eine Partie" zu zocken, woraus dann leicht eine Serie von Runden wird, dann vielleicht noch das Deck neu arrangiert... und schwupps hat man wieder eine ordentliche Portion kostbare Lebenszeit auf befriedigende Weise verjuxt.

Flott und fesselnd

Die Hearthstone-App ist inhaltlich mit den PC- und Mac-Versionen identisch. Im Duell gegen Computergegner oder menschliche Online-Kontrahenten spielen beide Seiten abwechselnd Karten aus. Diese enthalten Zaubersprüche oder "Diener", Spielfiguren mit speziellen Kampfwerten und Sondereigenschaften. Sieger ist, wer als erster die 30 Lebenspunkte des feindlichen Helden weghaut. Dieser darf direkt angegriffen werden, aber oft ist es ratsam (oder wegen der "Spott"-Eigenschaft unvermeidlich) zunächst seine Diener zu attackieren. Je mächtiger eine Karte, desto mehr Mana wird für ihren Gebrauch benötigt. Diese Einsatzmunition steigert sich Runde für Runde: Zu Beginn einer Partie backen wir erst einmal kleinere Brötchen, aber rasch werden stärkere Diener zugänglich. So hat jede Partie einen guten Rhythmus und gerät weder zu hektisch noch zu langwierig.

Mit Deck-Strategie und einer Prise Zufall

Die "Hearthstone"-Regeln sind simpel, doch über 300 Karten mit vielseitigen Sonderfähigkeiten sorgen für einen komplexen Schlachtverlauf. Diese im richtigen Moment auszuspielen, erfordert eine stete Analyse der Lage auf dem Schlachtfeld. Sie haben nicht auf alle Karten Ihres Decks Zugriff, sondern nur auf eine zufällige Auswahl, die Runde für Runde ergänzt wird. Je mehr unausgespielte Karten man in seiner Hand hortet, desto flexibler lässt es sich auf Aktionen des Gegners reagieren. Eine clevere Kombination im rechten Moment kann in einer schier aussichtslos scheinenden Partie noch das Blatt drehen und den Comeback-Sieg bescheren.

System-übergreifende Karten-Duelle

Wer bereits auf PC oder Mac Hearthstone gespielt hat, der macht bei der iPad-Version nahtlos mit seinem Spielfortschritt weiter. Der Login des Battle.net-Accounts sorgt zudem für Blizzard-Spiele-übergreifende Nettigkeiten: Nach den ersten drei Siegen mit der iPad-Version werden wir informiert, dass wir ein Pegasus-Reittier in "World of Warcraft" freigeschaltet haben. Einsteiger werden wie gehabt mit unterhaltsamen Tutorials in die Wunderwelt der Sammelkarten-Strategie eingewiesen. Im Kampf gegen schwache Computergegner lernt man die Grundlagen, stärkt sein Selbstwertgefühl und schaltet schließlich alle neun Klassen frei. Deren Exklusivkarten und Heldenfähigkeiten sorgen für ganz eigene Spielstilvarianten.

Bedienung mit Fingerspitzengefühl

Von der hübsch animierten Grafik bis zu den Soundhäppchen inklusiver deutscher Sprachausgabe ist das iPad-Hearthstone mit den Computerversionen identisch. Die Bedienung fühlt sich noch ein wenig besser an, weil man die Karten direkt mit dem Finger aufs digitale Spielfeld zieht. Die Lesbarkeit der Texte ist auf den "großen" iPads gut, aber beim iPad Mini-Bildschirm wird's schon ansatzweise schwierig, weil die Karteninfo im eigenen Deck abgeschnitten wird und man die Karte kurz antippen muss, um die komplette Info zu lesen . Prima ist die Integrierung in die bestehende "Hearthstone"-Gemeinde: iPad-Spieler können auch Duelle gegen PC- oder Mac-User bestreiten, und Freundeslisten helfen beim Finden von Lieblingspartnern.

Verfluchte Aussichten

Wer lieber gegen Computergegner antritt, ist derzeit auf Übungspartien gegen Heldenvertreter der neun Klassen beschränkt. Mehr Atmosphäre und Belohnungen verspricht das erste Abenteuer-Add-on "Der Fluch von Naxxramas", das im Laufe des Jahres erscheinen soll. In fünf verschiedenen Flügeln der aus "World of Warcraft" bekannten Schlachtzugs-Nekropole erwarten Sie dann Computergegner wie die Monstrosität Flickwerk oder die Spinne Maexxna. Durch Siege gegen die Gruselgestalten lassen sich bis zu 30 neue Karten für die Deck-Sammlung verdienen. Nur ein Teilbereich von Naxxramas soll kostenlos zugänglich sein; wie viel Gold oder Geld die restlichen Flügel kosten, wurde noch nicht bekannt gegeben

Was uns gefällt

Ein tolles Gratis-Spiel wird durch Touchscreen-Bedienung und Tablet-Mobilität noch ein bisschen besser: "Hearthstone" ist mit seiner überschaubaren Match-Länge und den leicht verständlichen Regeln der ideale Zwischendurch-Zeitvertreib. Dank der Unberechenbarkeit bei jedem Kartenduell und dem steten Tüfteln an den Kartendecks hält die Motivation lange an. 

Startschuss zur Hearthstone Open-Beta

Der offizielle Trailer zur Beta des kostenlosen Sammelkartenspiels von Blizzard Entertainment.

Startschuss zur Hearthstone Open-Beta


Was uns nicht gefällt

Das Kartenglück wird von der Größe des Geldbeutels durchaus beeinflusst: Wer sich Packs dazukauft, hat bei der Deck-Zusammenstellung schneller eine größere Auswahl und dadurch mehr strategische Optionen. Und: Selbst bei Partien gegen Computergegner ist eine Internetverbindung zum Spielen nötig.

Fazit

Die "Hearthstone"-Strategieduelle fühlen sich auf dem iPad klasse an: Bedienung und Spielablauf sind ideal für Tablet-Spielgenuss. Der entspannende Nervenkitzel verführt immer wieder zu einer kurzweiligen Runde. Eine ebenso kostenlose wie hochspaßige App - und eine Pflicht-Installation für verspielte iPad-Besitzer.

Infos zum Spiel

Titel: Hearthstone Heroes of Warcraft
Genre: Online-Karten-Sammelspiel
Publisher: Activision-Blizzard
Hersteller: Blizzard Entertainment
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis (Free-to-Play mit optionalem Ingame-Shop)
Systeme: iPad (PC- und Mac OS X-Version bereits erschienen, Android-Version in Arbeit)
USK-Freigabe: Nicht geprüft
Wertung: Sehr gut

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