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Nintendo macht auf Skylanders: Mario & Co. als Plastik-Helden

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Mario & Co. als Plastik-Helden: Nintendo macht einen auf Skylanders

08.05.2014, 14:45 Uhr | jr / ams

Nintendo macht auf Skylanders: Mario & Co. als Plastik-Helden. Mario Kart 8 Fun-Racer von Nintendo für Wii U (Quelle: Nintendo)

Mario Kart 8 Fun-Racer von Nintendo für Wii U (Quelle: Nintendo)

Nintendo hat nach Vorstellung der eher traurigen Bilanzzahlen für das letzte Geschäftsjahr im Rahmen einer Investorenkonferenz neue Aktivitäten angekündigt, mit denen das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden soll. Zum einen eifert man mit der "Nintendo Figurine Platform" (NFP) den Skylanders von Activision nach und will Nintendo-Superhelden wie Mario als Plastik-Spielfiguren auf den Markt bringen. Diese sollen sich plattformübergreifend auf 3DS und Wii U in verschiedenen First-Party-Games verwenden lassen und möglicherweise auch zum Portieren von Daten dienen. Darüber hinaus will man mit speziell designten Konsolen für "Wachstumsmärkte" glänzen und mit den schon länger angekündigten "Companion Apps" für legendäre Eigenmarken wie "Mario Kart" auch bei mobilen Gamern Punkte sammeln.

Nintendo macht einen auf Skylanders

Was Nintendo genau im Rahmen des "Nintendo Figurine Platform"-Programms vorhat, bleibt bis zur E3 noch im Dunkeln - erst hier will man Details bekannt geben. Im Moment ist es also offen, ob und gegebenenfalls wie man die Plastik-Helden in bestehende Games integrieren will und ob diese auch im Rahmen eigener, speziell designter Spiele der geneigten Gamer-Öffentlichkeit präsentiert werden. Bekannt ist, das die Figuren plattformübergreifend auf 3DS und Wii U eingesetzt werden sollen.

Um die Spielfiguren auch in 3DS-Welten beamen zu können, will Nintendo auf der E3 einen neuen Infrarot-Reader für 3DS vorstellen - die Wii U ist bereits entsprechend ausgerüstet. Ganz neu ist das Thema der Verbindung von physischen Spielfiguren und Videogames via "Near Field Communication" (NFC) übrigens nicht: Einen ersten Versuchsballon auf diesem Terrain hatte Nintendo bereits im letzten Jahr mit "Pokemon Scramble" steigen lassen.

Wie der Wirtschaftdienst Blooberg berichtet, will Nintendo-Chef Satoru Iwata aber auch mit frischen Konsolen punkten, die technisch und finanziell darauf abgestimmt sind, in aufstrebenden Wachstumsmärkten für Umsatz zu sorgen. "Wir wollen neue Sachen machen, die eher auf neuem Denken basieren als darauf, dass wir eine billigere Version machen von dem, was wir schon haben", sagte Iwata, ohne Details zu nennen, wohin die Reise genau gehen soll.

Eine Portierung von Nintendos prominenten First-Party-Titeln auf Smartphones schloss Iwata weiterhin aus: "Wir sind seit 30 Jahren im Konsolen-Business aktiv und ich denke nicht, dass das so einfach auf ein Smartphone-Modell übertragen werden kann", erklärte Iwata gegenüber Bloomberg. Stattdessen bedient man sich der "Companion Apps", um den Smartphone-Markt nicht ganz links liegen zu lassen.

Erste Apps zu speziellen Nintendo-Games wie zum Beispiel Mario Kart 8 sollen noch in diesem Jahr erscheinen. Dumm nur, dass sich damit nicht zocken lässt - man kann Videos ansehen, Daten und Statistiken studieren, bei Bedarf auch webbasiert. Ob das rocken wird, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.

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