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"The Inner World" ist das beste deutsche Computerspiel 2014

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Deutscher Computerspiel-Preis 2014 geht an das Abenteuerspiel "The Inner World"

16.05.2014, 11:55 Uhr | jr / ams, dpa

"The Inner World" ist das beste deutsche Computerspiel 2014. Deutscher Computerspielpreis 2014: The Inner World für PC und Mac OS X von Studio Fizbin (Quelle: Studio Fizbin)

Deutscher Computerspielpreis 2014: The Inner World für PC und Mac OS X von Studio Fizbin (Quelle: Studio Fizbin)

Das Abenteuerspiel "The Inner World" des Ludwigsburger Fizbin Studios ist das beste deutsche Computerspiel 2014. Das hat die Jury des Deutschen Computerspielpreises am Donnerstag in München entschieden. In dem Spiel geht es darum, mit den Charakteren Robert und Laura Rätsel zu lösen. Die Macher sprechen von einer Entdeckungsreise und einer "humorvollen Geschichte voll skurriler Charaktere". Dafür gab es in diesem Jahr auf der Preisverleihungs-Gala im Münchner Postpalast den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis.

Preise an Spiele mit "pädagogischer und didaktischer Qualität"

Als bestes Kinderspiel wurde "Malduell" von Cribster ausgezeichnet, als bestes Jugendspiel "Beatbuddy: Tale of the Guardians" von Threaks. Dafür gab es jeweils Preisgelder von 75.000 Euro. Zum bestes mobilen Spiel wählte die Jury "Clarc" vom Berliner Entwickler Golden Tricycle, ein mit 10.000 Euro dotierter Sonderpreis ging an das Spiel "The Day the Laughter Stopped" von Hypnotic Owl. In dem Spiel geht es um die Vergewaltigung eines jungen Mädchen aus der Opfersicht . Bestes Browsergame wurde "Anno Online" von Blue Byte. Den Preis für das bestes Nachwuchskonzept gab es für "Scherbenwerk - Bruchteil einer Ewigkeit" von HAW Hamburg.

In der Kategorie "Bestes Serious Game" wurde heuer kein Preis verleihen. Kalypso Media hatte nach einem Streit im Vorfeld die Nominierung für sein "Rise of Venice" zurückgezogen hatte. Der Jury-Vorsitzende Siegfried Schneider erklärte, dass man in dieser Kategorie auf einen Preisträger, weil "keines der nominierten Spiele die Anforderungen erfüllt."

In der internationalen Kategorie - den Lara-Awards - wurden die Passkontroll-Simulation "Papers, Please" als bestes Spiel und das Action-Adventure "The Last of Us" mit dem Publikumspreis und dem Preis für das beste Konsolenspiel geehrt. Nintendos "The Legend Of Zelda: A Link Between Worlds" für den 3DS-Handheld wurde als "bestes internationales mobiles Spiel" ausgezeichnet. Der Ehrenpreis - "Lara of Honor" - ging an die hierzulande für die alterseinstufung von Spielen zuständige "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) sowie an Game-Director und Produzent Todd Howard von Bethesda für seine Arbeit an den "Fallout"- und "The Elder Scrolls"-Spiele-Reihen

Insgesamt wurden 2014 Preisgelder in Höhe von 345.000 Euro vergeben. Die Branchenverbänden BIU und G.A.M.E. und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verliehen den Preis in diesem Jahr zum sechsten Mal. Die Jury legt stets besonderen Wert auf pädagogische und didaktische Qualität.

"Der Deutsche Computerspielpreis ist eine Größe in der deutschen Medienlandschaft. Er steht auf einer Ebene mit dem Deutschen Filmpreis oder dem Echo", sagte der Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU). "Unser Ziel ist es, mit dem Preis qualitativ und kulturell hochwertige, innovative Spiele zu fördern und die Leistungen der Games-Branche einem breiten Publikum bekanntzumachen."

Streit um die inhaltliche Ausrichtung des Preises

Das Primat der Politik beim Deutschen Computerspiel-Preis ist schon seit der Preisgründung umstritten. Immer wieder wurde Top-Spiele aus dem Action- und Ego-Shooter-Genre für nicht preiswürdig erachtet - in diesem Jahr gab es beispielsweise Streit um den Ego-Shooter "Crysis 3". Mit Folgen: Aus Protest gegen die neu geschaffene Vergabekategorie "Jury-Award" traten in diesem Jahr die Fachredakteure Heiko Klinge und Andre Peschke aus der Jury zurück.

Der Jury-Award ist eine Art Hintertür-Preis, der immer dann verliehen werden soll, wenn ein nominiertes Erwachsenenspiel (USK: Ab 18) zum Sieger erklärt wird, sich innerhalb der Jury aber drei Mitglieder dagegen aussprechen, weil sie es für "pädagogisch und kulturell für nicht wertvoll" halten. Und das geht leicht, denn in der Jury sitzen neben neben Fachleuten - Wissenschaftlern sowie Branchen- und Pressevertretern - eben auch Politiker, deren Urteil häufig weniger von Fachkenntnis als von einem gerüttelt Maß an Populismus geprägt ist.

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