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Entwickler Crytek klagt: RAM könnte bei Current-Konsolen zum Problem werden

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Spielkonsolen  

Entwickler klagt: RAM könnte bei Current-Gen-Konsolen zum Problem werden

20.05.2014, 12:55 Uhr | jr / nic

Entwickler Crytek klagt: RAM könnte bei Current-Konsolen zum Problem werden. Konsolenkonkurrenz auf der Gamescom 2013: Xbox One und PS4 (Quelle: Sony, Microsoft (Montage: www.t-online.de/Spiele))

Konsolenkonkurrenz: Xbox One und PS4 (Quelle: Sony, Microsoft (Montage: www.t-online.de/Spiele))

Die Current-Gen-Spielkonsolen PS4 von Sony und Xbox One von Microsoft sind gerade mal ein knappes halbes Jahr auf dem Markt und sollen noch für zig Jahre im Spiele-Markt reüssieren, um die horrenden entwicklungskosten wieder hereinzuholen, da kommen von Entwicklerseite bereits die ersten Klagen auf die beiden Hersteller zu. Das Frankfurter Studio Crytek ("Crysis") sieht in der RAM-Ausstattung der Geräte bereits den "limitierenden Faktor" für die Spiele-Entwicklung in der Zukunft.

Xbox One und PS4: Zu wenig Arbeitsspeicher?

Die Last-Gen-Konsolen waren mit 256 MB (PS3) beziehungsweise 512 MB (Xbox 360) in punkto Arbeitsspeicher in der Tat sehr schwach auf der Brust. Deshalb entschlossen sich die Ingenieure von Sony und Microsoft unisono, bei den aktuellen Spielkonsolen mit 8 GB für eine vermeintlich zukunftssichere Ausstattung zu sorgen. Allerdings reservieren sich die Betriebssysteme der Konsolen hiervon vorab ihren Anteil.

Aus der Sicht von Crytek ist der verbliebene Rest anscheinend zu wenig: Bei der Entwicklung des Action-Rollenspiels Ryse sei man bereits an die Grenzen der zur Verfügung stehenden RAM-Ressourcen gekommen. Langfristig, so Crytek, könne der Arbeitsspeicher zum begrenzenden Faktor bei der Entwicklung grafisch anspruchsvoller Spiele werden - ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Konsolen-Entwicklung zieht.

Allerdings, so Crytek weiter, sei nicht nur der schiere Arbeitsspeicher, sondern das präzise Zusammenspiel aller wichtigen Systemkomponenten einer Konsole (RAM, GPU und CPU) ausschlaggebend dafür, um den Spielern Games mit einer fotorealistischen Grafik anbieten zu können. Und da kann man in den nächsten Jahren programmiertechnisch noch einiges ausloten, bis es Zeit wird für die nächste Konsolengeneration.

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